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Tischtennis-Bundesligist hofft auf Sieg

Bei Kolbermoors Gastspiel in Böblingen: Duell mit einer Institution

Kolbermoors Erstliga-Damen treffen am Sonntag mit Qianhong Gotsch auf eine der besten, erfahrensten und erfolgreichsten Spielerinnen der 1. Bundesliga.
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Kolbermoors Erstliga-Damen treffen am Sonntag mit Qianhong Gotsch auf eine der besten, erfahrensten und erfolgreichsten Spielerinnen der 1. Bundesliga.

Die Bundesliga-Tischtennisspielerinnen des SV-DJK Kolbermoor sind an diesem Spieltag beim SV Böblingen im Einsatz. Beim Tabellenletzten wollen die Kolbermoorer Damen einen Sieg einfahren, müssen sich allerdings vor einer absoluten Ikone in Acht nehmen.

Kolbermoor – Kolbermoors Erstliga-Tischtennis-Damen sind am Sonntag beim SV Böblingen zu Gast und wollen mit einem vollen Erfolg dafür sorgen, dass man wieder auf ein ausgeglichenes Punktekonto verweisen kann.

Eine Institution in Böblingen

Ein Blick auf die Tabelle lässt vermuten, dass es beim Schlusslicht eigentlich nur um die Höhe des Kolbermoorer Sieges gehen würde. Aber weit gefehlt: Wenn man gegen das Quartett aus Baden-Württemberg antritt, dann spielt man in erster Linie gegen eine Institution beim dortigen Sportverein. Qianhong Gotsch hat zwar den „Fünfziger“ bereits überschritten, zählt aber zu den besten und erfolgreichsten Spielerinnen dieser Liga. Gegen den ESV Weil absolvierte sie ihr 700. Erstliga-Einzel im Trikot des derzeitigen Tabellenletzten.

Fuchs lobt: „Sie ist das Zugpferd“

Nicht umsonst würdigt Kolbermoors Abteilungsleiter Michael Fuchs ihre bisherigen Verdienste. „Sie ist das Zugpferd. Ohne sie würde es Böblingen in der 1. Bundesliga nicht mehr geben. Zudem ist sie eine Kämpferin, sicher in der Abwehr und immer wieder gefährlich mit der Vorhand“, charakterisiert er die chinesisch-deutsche Ausnahmesportlerin. Wie stark Gotsch ist, davon können Kolbermoors Spielerinnen ein Lied singen. In den letzten Jahren probierten sich beispielsweise Sabine Winter oder Wenling Tan-Monfardini an ihr, auch Svetlana Ganina und Yuan Wan durften sich schon mit „Hongi“, so Gotschs Spitzname, messen. Die Ergebnisse fielen dabei durchwachsen aus. Die meiste Erfahrung mit Gotsch hat Kristin Lang. Aus den letzten neun Duellen ging sie sogar fünfmal als Siegerin hervor. Interessant ist, dass die Spiele zumeist mit 3:0 enden. Im März 2017 musste man einmal über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, aber das war schon eine Ausnahme.

Auch Nachwuchstalent im Kader

Fuchs ist aber gut beraten, wenn er sich nicht nur auf Gotsch versteift. In Böblingen spielt auch Annett Kaufmann, die im vergangenen Jahr unter anderem drei EM-Titel in der Altersklasse U15, den Einzeltitel bei der U19-Europameisterschaft holte und auch maßgeblich daran beteiligt war, dass das deutsche Team bei der EM der Erwachsenen gewann. Zudem beschäftigt ihn die Frage, welche Spielerinnen beim Sonntagsgegner noch eingesetzt werden. Bislang nicht zum Einsatz kam Yanhua Yang-Xu, während Mitsuki Yoshida und Chia-Hsuan Lin erst eine Vorstellung vorzuweisen hatten.

Böblingens Manager Frank Tartsch hatte nach dem Unentschieden im Spiel gegen den ESV Weil angekündigt: „Wir wollen beginnen, den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen.“ Und da will man aus Kolbermoorer Sicht nicht der erste Gegner sein, der seine Punkte dort lässt. Von der Papierform her hat der Kolbermoorer Trainer selbst auch eine große Auswahl an Akteurinnen zur Verfügung. So sind Laura Tiefenbrunner und Naomi Pranjkovic ebenfalls wieder eine Option.

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