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Burghauser Angreifer hat beim Bayernligisten TSV Buchbach unterschrieben

Behr kommt, Hain geht

Der eine kommt, der andere geht: Christoph Behr (links) verstärkt den TSV Buchbach, Christian Hain möchte in den Profifußball. Fotos mb
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Der eine kommt, der andere geht: Christoph Behr (links) verstärkt den TSV Buchbach, Christian Hain möchte in den Profifußball. Fotos mb

Mit Angreifer Christoph Behr (22) vom SV Wacker hat Fußball-Bayernligist TSV Buchbach seinen Wunschspieler verpflichtet. "Wir waren schon seit November letzten Jahres mit ihm im Gespräch", so Abteilungsleiter Günther Grübl. Abwehrspieler Christian Hain (24), der erst im September verpflichtet worden ist, verlässt dagegen den Tabellenvierten der Bayernliga.

Perfekt gemacht wurde der Wechsel von Behr am Mittwochabend. "Wir haben uns um 20.30 Uhr getroffen, eine Stunde später war alles besprochen und der Vertrag unterschrieben", sagt Grübl, der bis zu diesem Zeitpunkt zwar das Interesse am gebürtigen Vilshofener eingeräumt hat, den Abschluss der Verhandlungen aber nicht bestätigen wollte: "Wir arbeiten seriös. Das haben wir immer so gemacht und werden das auch weiterhin so halten. Absichtserklärungen sind Schall und Rauch. Perfekt ist ein Wechsel, wenn der Vertrag unterschrieben ist. Erst dann gehen wir damit in die Öffentlichkeit."

Über die Modalitäten des Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart, klar ist jedoch, dass Behr über die laufende Saison hinaus in Buchbach bleiben wird. Grübl betätigt: "Der Vertrag gilt sowohl für die Regionalliga als auch für die Bayernliga."

Erst am Mittwochvormittag hatte Behr nach sechseinhalb Jahren im Trikot des SV Wacker Burghausen seinen Vertrag beim Drittligisten wegen mangelnder Perspektive im Profikader aufgelöst. Insgesamt kam Behr in den letzten beiden Spielzeiten auf 19 Spiele in der 3. Liga, in dieser Saison durfte er bei vier Einsätzen gerade mal 66 Minuten ran.

Im Landesligateam, das ja mit großem Vorsprung auf Platz eins überwintert, konnte Behr im gleichen Zeitraum trotz fehlender Spielpraxis mit fünf Treffern in neun Spielen seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter hatte Behr, der weiterhin in Burghausen wohnt und arbeitet, schon länger auf seinem Wunschzettel, zumal die Buchbacher mit Thomas Breu (23), Stefan Denk (22) und Thomas Hamberger (21), der ja auch lange in Burghausen gespielt hat, offiziell nur drei Stürmer im Kader hatten.

Mit seinen 1,85 Metern Körpergröße, seiner Kampfkraft, seiner Kopfballstärke und seiner körperlichen Robustheit verkörpert Behr zudem einen ganz anderen Typus als etwa Breu und Hamberger, die als Stoßstürmer eher weniger in Frage kommen. Somit könnte sich Behr als ideale Verstärkung fürs Buchbacher Stürmer-Portfolio erweisen.

Nicht mehr dabei beim Trainingsauftakt am Dienstag war Abwehrrecke Christian Hain, der im Herbst verpflichtet worden ist, als die Buchbacher gerade noch elf gesunde Feldspieler hatten. Hain wollte sich mit seinem Engagement in Buchbach für die Regionalliga oder für die 3. Liga empfehlen, aktuell hat der ehemalige Unterhachinger aber noch bei keinem neuen Club unterschrieben.

Die Testspiele im Überblick

Das erste Testspiel bestreiten die Buchbacher am heutigen Samstag um 14 Uhr in Deisenhofen gegen die U 19 der SpVgg Unterhaching. Ein Wiedersehen mit Sommerzugang Andreas Faber gibt es am 4. Februar beim nächsten Test in Unterföhring (14 Uhr).

Aus beruflichen Gründen hatte Faber die Buchbacher im Herbst wieder verlassen und sich seinem Heimatverein angeschlossen, der mit Platz 13 in der Landesliga Süd etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Weiter geht es am 5. Februar um 14 Uhr beim TSV Ergoldsbach (Kreisliga Landshut). Am 8. Februar treten die Buchbacher um 19 Uhr bei Bobenstetters Ex-Club FC Falke Markt Schwaben (BOL) an.

Am 11. Februar steht um 14 Uhr auf der Anlage des TuS Traunreut der Test gegen den Landesligisten SV Kirchanschöring auf dem Programm, ehe sich die Buchbacher vom 16. bis 23. Februar ins alljährliche Trainingslager nach Albufeira an der portugiesischen Algarve begeben, um sich dort den Feinschliff auf die Restsaison zu holen, die am 3. März mit dem Heimspiel gegen Bayernliga-Schlusslicht Unterhaching II beginnt. mb

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