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In der Fußball-Regionalliga Bayern

Bayern II war in den Heimspielen ungeschlagen: Wie Burghausen Bayreuth zum Meister machte

Jubel nach dem Wacker-Tor zum 4:0 durch Denis Ade.
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Jubel nach dem Wacker-Tor zum 4:0 durch Denis Ade.
  • VonMichael Buchholz
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Das war eine Sensation was der Fußball-Regionalligist Burghausenam Freitag beim FC Bayern München II ablieferte. Und ganz nebenbei machte Wacker die SpVgg Bayreuth zum Meister.

München Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt: Der SV Wacker Burghausen macht die SpVgg Bayreuth am vorletzten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern mit einem sensationellen 4:0-Sieg beim FC Bayern München II zum Sofa-Meister und Aufsteiger in die 3. Liga.

In 18 Heimspielen 14 Siege und vier Unentschieden

Die Mannschaft von Trainer Martin Demichelis war bislang im „Grünwalder“ ungeschlagen, feierte bis dato bei 18 Heimspielen 14 Siege und musste nur vier Remis hinnehmen. Doch am Freitag wurde der Drittliga-Absteiger, der nun definitiv ein weiteres Jahr in der Regionalliga Bayern verbringen muss, von den „Wacker-Buam“ brutal düpiert.

„Bayern hat eine unglaubliche Qualität mit dem Ball, man darf sie nie zu viel spielen lassen, da muss man immer aggressiv bleiben. Das ist uns wirklich sehr, sehr gut gelungen“, freute sich Leo Haas nach seinem vorletzten Spiel als Wacker-Coach.

Beim 1:0 etwas Glück gehabt

Etwas Glück für die Gäste war dann aber auch im Spiel, als sich Bayern-Keeper Johannes Schenk nach einer an sich harmlosen Hereingabe von Bachschmid den ersten Gegentreffer selbst einschenkte und die Kugel am kurzen Pfosten über die Linie bugsierte.

War die Wacker-Führung zur Pause angesichts optischer Vorteile für die Bayern und einiger guter Möglichkeiten noch etwas glücklich, so geriet die rote „Mia-San-Mia-Zweit-Welt“ nach der Pause komplett aus den Fugen: In der 50. Minute scheiterte Andrija Bosnjak zunächst nach Hereingabe von Jerome Läubli, traf aber dann doch aus wenigen Metern zum 0:2.

Risiko erhöht – ohne Belohnung

Drei Minuten später fasste sich Agbaje aus 16 Metern ein Herz und versenkte den Ball im langen Eck – auch hier sah Schenk nicht gerade glücklich aus. Und was war mit den Bayern? Die gingen nach einer kurzen Schockstarre verstärkt Risiko, konnten sich aber nicht belohnen, weil die Abschlüsse nicht gut genug waren oder Wacker-Keeper Markus Schöller im Weg stand.

Mit einem direkten Freistoß aus gut 16 Metern erhöhte Denis Ade zum 4:0 (66.) – eigentlich auch ein haltbarer Schuss.

Extrem an die Grenzen gegangen

„Mein Jungs sind extrem an ihre Grenzen gegangen, am Ende war es aber auch ein sehr verdienter Sieg für uns“, fasste Haas zusammen.

SV Wacker Burghausen: Schöller – Scheidl, Walter, Hingerl (46. Läubli), Mazagg – Schulz, Ade, Agbaje (82. Kikuchi), Moser (36. Maier) – Bosnjak (88. Schlosser),Bachschmid (88. Trograncic).

Tore: Schenk (40., Eigentor), 0:2 Bosnjak (50.), 0:3 Agbaje (53.), 0:4 Ade (66.)

Schiedsrichter: Kreye (SpVgg Unterhaching)

Zuschauer 1100.

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