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Nordische Wintersportler vorne

Bayerische Nachwuchs-Titel für die Inntaler Jonathan Gräbert und Sara Johannsen

Eine ordentliche Leistung zeigte Felix Weigand vom SC Ruhpolding beim Wettkampf auf der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen in seiner Altersklasse.
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Eine ordentliche Leistung zeigte Felix Weigand vom SC Ruhpolding beim Wettkampf auf der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen in seiner Altersklasse.
  • VonSteffi Brenninger
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Bei den bayerischen Nachwuchs-Meisterschaften der nordischen Skisportler haben die Inntaler Jonathan Gräbert und Sara Johannsen gleich doppelt abgeräumt. Bei den deutschen Titelkämpfen, die von Corona-Pech geprägt waren, siegte Felix Brieden.

Garmisch-Partenkirchen/Rastbüchl – Mit vier Podestplätzen sind die jungen Wintersportler des SV Chiemgau/SV Inngau von den Bayerischen Meisterschaften aus Garmisch-Partenkirchen zurückgekehrt. An gleicher Stelle fand auch der Bayerische Schülercup der nordischen Skisportler statt – und dabei holte der heimische Nachwuchs 14 Podestplätze. Pech hatte man bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Rastbüchl im Bayerischen Wald. Dort mussten vier Sportler frühzeitig abreisen, weil sie als Kontakt einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person galten.

Bei den Bayerischen Meisterschaften starteten die Schüler (13 bis 15 Jahre) im Skisprung und in der Nordischen Kombination. „Die Wettbewerbe fanden bei Traum-Winterwetter statt“, berichtete Axel Malcher, der BSV-Schülertrainer Springen und Nordische Kombination der Region III (Inn/Chiemgau).

Gleich in zwei Disziplinen voran

Die heimischen Athleten verzeichneten dabei zwei Siege sowie jeweils einmal Platz zwei und Rang drei. Bayerischer Meister darf sich Jonathan Gräbert (WSV Oberaudorf) nennen, der sowohl im Skisprung als auch in der Nordischen Kombination in seiner Altersklasse die Nase vorne hatte. Dieses Kunststück gelang auch Sara Johannsen vom WSV Kiefersfelden. Den zweiten Platz in der Nordischen Kombination belegte Felix Brieden (WSV Oberaudorf). Dritte wurde Caroline Jost (SK Berchtesgaden) im Skisprung und in der Nordischen Kombination. Das Podest knapp verpasst hat Lena Holzner vom TSV Siegsdorf. Sie wurde in beiden Disziplinen Vierte. Auch Elias Holzer vom WSV Oberaudorf musste sich im Skisprung mit dem vierten Rang zufrieden geben.

Spitzenplätze im Schülercup

Beim Bayerischen Schülercup an gleicher Stelle waren die Schüler (elf bis 15 Jahre) erneut im Skisprung und in der Nordischen Kombination gefordert. Auch dabei bejubelten die heimischen Athleten zahlreiche Spitzenplätze. Es sprangen fünf Siege, viermal zweite Plätze und fünfmal dritte Ränge heraus. Erfolge feierten in ihren Altersklassen Nicki Holzer und Jonathan Gräbert. Beiden Sportlern vom WSV Oberaudorf gelangen dabei Doppelsiege im Skisprung und in der Nordischen Kombination. Dieses Kunststück gelang auch noch Lisa Feicht und Sara Johannsen, die beide für den WSV Kiefersfelden starten. Den ersten Platz belegte auch Bernhard Mees (SK Ramsau) im Skisprung.

Mehrere Stockerlplätze errungen

Den zweiten Platz sicherten sich in der Nordischen Kombination Linus Niemeyer (WSV Reit im Winkl), Felix Brieden (WSV Oberaudorf) und Caro Jost (SK Berchtesgaden). Im Skispringen wurde Luis Malcher (SC Ruhpolding) Zweiter. Jeweils den dritten Rang gab’s für Lena Holzner, Simon Goller und Laurin Goller (beide SC Ruhpolding) in der Nordischen Kombination. Im Skispringen wurden Annika Kinne (SC Ruhpolding) und Caro Jost jeweils Dritte.

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Das Podest als Vierte jeweils knapp verpasst haben im Skispringen Max Tropschug (SC Ruhpolding), Andreas Neudecker und Moritz Hinz (beide SK Berchtesgaden). In der Nordischen Kombination wurde Bernhard Mees Vierter. Den fünften Rang fuhr Moritz Hinz in der Nordischen Kombination ein, zudem Linus Niemeyer vom WSV Reit im Winkl im Skispringen.

Corona-Pech bei der Schüler-DM

Bei den Deutsche Schülermeisterschaften im Skispringen und der Nordischen Kombination in Rastbüchl waren knapp 80 Teilnehmer (Schüler/14 bis 15 Jahre) aus allen Landesskiverbänden Deutschlands am Start. Es herrschten laut Axel Malcher auch bei diesem Wettkampf „Traum-Verhältnisse, allerdings war ein wenig Windglück an der Schanze notwendig“. Doch die heimischen Sportler hatten viel Pech. „Leider mussten vier unserer Sportler mit guten Chancen nach dem ersten Trainingstag abreisen“, berichtete der Trainer. Der Grund: Es gab einen positiven Corona-Fall im Starterfeld „und unsere Athleten waren Kontaktpersonen“. Und weil man die gleichen Sicherheitsmaßnahmen wie bei den Olympischen Spielen in Peking angewandt hat, war der Wettkampf für die Athleten vorzeitig vorbei. So gab es in der Nordischen Kombination nur den Sieg von Felix Brieden zu feiern. Sara Johannsen wurde Zehnte im Skispringen.

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