Baumeister löst Sotschi-Ticket

Stefan Baumeister nimmt an den Olympischen Spielen in Sotschi teil.
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Stefan Baumeister nimmt an den Olympischen Spielen in Sotschi teil.

Auch für die deutschen Snowboarder dreht sich in dieser Saison alles nur um das eine: Die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Allerdings ist der Weg dorthin mit nur fünf Qualifikationsrennen alles andere als leicht. Eine Top-Acht- oder zwei Top-16-Platzierungen im Weltcup sind die Anforderung für die Teilnahme.

Nachdem beim Weltcup-Auftakt in Carezza (Italien) nur Selina Jörg (Sonthofen, 26) ihr Ticket für Sotschi lösen konnte, gelang den Raceboardern in Bad Gastein ein beinahe historischer Auftritt: Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 26) holte seit zwölf Jahren den ersten Herren-Weltcup-Sieg für Deutschland. Außerdem konnten sich noch vier weitere Athleten für die Winterspiele qualifizieren. Neben Amelie Kober (Fischbachau, 26), der amtierenden Weltmeisterin Isabella Laböck (Prien, 27) und Patrick Bussler (Aschheim, 29), fuhr sich überraschend auch Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 20) direkt in den Flieger nach Russland. Durch seinen achten Platz, und sein damit bestes Ergebnis im Weltcup, sicherte er sich an nur einem Renntag die Teilnahme beim größten Sportereignis der Welt. Somit kann der Snowboardverband auch das beste deutsche Herren-Team seit langem aufweisen. Nachdem Patrick Bussler 2010, bei den Spielen in Vancouver, als einziger deutscher Mann an den Start ging, bekommt er heuer Unterstützung von seinen beiden Teamkollegen Bergmann und Baumeister.

Auch für die anderen Raceboarder des deutschen Teams gibt es noch eine Chance sich das Ticket zu holen. Am Samstag findet im slowenischen Rogla das letzte offizielle Qualifikationsrennen statt. Bevor es am 1. Februar zum Weltcup-Finale am heimischen Sudelfeld geht, hofft der Snowboardverband dort die letzten beiden Plätze für Sotschi besetzten zu können. re

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