Bastian Schweinsteiger beendet seine Karriere: Weltstar und Fußball-Gott hört auf

Egal ob auf Sand beim Beachsoccer-Turnier 2004 in Nußdorfoder auf dem grünen Rasen: Bastian Schweinsteiger war nicht zu stoppen. Rechts sein Bruder Tobi und hinten Georg Niederthanner beim Endspiel gegen ein brasilianisches Team, das von der Inntal-Auswahl besiegt wurde. Ziegler(3)/privat (2)

„Er ist eine große Persönlichkeit geworden und als Persönlichkeit zum Weltstar gereift“, sagte Bundestrainer Joachim Löw über Bastian Schweinsteiger, dem Fußball-Weltmeister, Champions League-Sieger FIFA-Klubweltmeister, achtfachen deutschen Meister und siebenfachen Pokalsieger mit dem FC Bayern München.

Oberaudorf/München/Chicago – Jetzt hat der Oberaudorfer Bastian Schweinsteiger, der in Kolbermoor geboren wurde, seine sensationelle aktive Karriere beendet (wir berichteten).

Beachsoccer mit seinen Freunden aus dem Inntal

Schweinsteiger, der nicht nur wegen seinen vielen Titel von den Bayern-Fans „Fußball-Gott“ genannt wurde, blieb trotz seiner Erfolge normal und bodenständig, hat seine Wurzeln und Freunde aus Rosenheim und dem Inntal nicht vergessen. So spielte er zum Beispiel 2004 als Nationalspieler bei einem Beachsoccer-Turnier in Nußdorf mit, kam zum Pokalspiel seines Bruders Tobi ins Rosenheimer Jahnstadion, wo er selbst zwischen 1992 und 1998 für 1860 Rosenheim spielte. Danach wechselte er zum FC Bayern München. Dieser späte Wechsel erklärt sich mit früheren Alpin-Ambitionen: Schweinsteiger schaffte es als kleiner Junge sogar in den Förderkader des Deutschen Skiverbandes. „Basti“ war ein ausgezeichneter Skifahrer und besiegte auch schon den ebenfalls abgetretenen deutschen Slalomstar Felix Neureuther, mit dem er seit der Jugendzeit befreundet ist.

Erst als Jugendlicher zog er den Ball endgültig den Brettern vor. Es war die richtige Entscheidung, genauso wie der Zeitpunkt, jetzt aufzuhören. Eins steht aber definitiv fest: Der zweifache Familienvater wird dem Fußball treu bleiben, denn große Persönlichkeiten und Weltstars braucht nicht nur der deutsche Fußball. bz/tn/re

Kommentare