Klein, aber oho! Nicole Schmidt ist der letzte Zugang beim Basketball-Damen des TSV Wasserburg

Nicole Schmidt ist neu beim TSV Wasserburg. Ruhdorfer

Der vorerst letzte Neuzugang für die Basketball-Damen vom TSV Wasserburg in dieser Saison kommt aus München an den Inn, genauer gesagt vom TS Jahn München. „Klein aber oho“ – so könnte man Nicole Schmidt beschreiben, die mit ihren 1,67 Metern die kleinste Spielerin im Team ist.

Wasserburg – Schmidt spielt seit ihrem 13. Lebensjahr Basketball und bringt damit einiges an Erfahrung an den Inn. Mit dem SV Germering hat sie den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft und mit dem TS Jahn München hat sie sogar um den Aufstieg in die erste Liga gespielt – zwei Momente, die sie nie vergessen wird, und an die sie sich immer gerne zurückerinnert.

Mit 29 Jahren den Sprung gewagt

Jetzt will es „Nicksens“, wie Schmidt gerufen wird, mit 29 Jahren aber noch einmal wissen und wagt den Schritt in die 1. Liga. „Beim TS Jahn München hat es einige Veränderungen gegeben und auch ich für mich habe gespürt, dass ich noch einmal eine neue Herausforderung brauche. Dennoch habe ich lange überlegt, ob ich den Schritt wirklich wagen soll“, schildert sie. „Ich habe einen Full-Time-Job in München, hinzu kommt dann noch die Fahrt nach Wasserburg und zurück. Da war ich mir nicht sicher, ob ich das schaffe. Deshalb hatte ich Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons eigentlich erst einmal abgesagt.“

„Sidney hat nicht locker gelassen“

Dann hat sich die gebürtige Münchnerin aber doch noch dazu entschlossen, es zu probieren. „Sidney hat nicht locker gelassen. Sie hat mir versichert, dass wir eine Möglichkeit finden werden, dass alles funktioniert. Zudem habe ich gerade auch noch Home-Office bestätigt bekommen, was die Situation noch etwas vereinfacht.“

„Ein gewaltiger Unterschied“

In der kommenden Saison will sich Schmidt weiterentwickeln und sich an das Niveau in der 1. Liga gewöhnen. „Der Schritt von der zweiten in die erste Liga ist schon noch einmal ein gewaltiger Unterschied. Ich werde bestimmt etwas brauchen, um mich daran zu gewöhnen“, erklärt sie. ms

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