Spiel wird im Internet übertragen

Heimspiel-Start: Wasserburgs Bundesliga-Basketball-Damen greifen wieder ein

Kelly Moten und der TSV Wasserburg dürfen endlich in eigener ran – allerdings ohne Fans.
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Kelly Moten und der TSV Wasserburg dürfen endlich in eigener ran – allerdings ohne Fans.

Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg bestreiten am Sonntag ihr zweites Spiel in der laufenden Bundesliga-Saison und es ist zugleich das erste Heimspiel der Saison 2020/21. Gegner ist ab 16 Uhr der Herner TC, gespielt wird ohne Zuschauer.

Wasserburg – Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg bestreiten am Sonntag ihr zweites Spiel in der laufenden Bundesliga-Saison – es hört sich komisch an, so etwas Ende November zu sagen. Die Jahre zuvor war man zu dieser Zeit mit der Hinrunde schon beinahe fertig, dieses Jahr eben nicht. Aufgrund einiger Spielverschiebungen und der Nationalmannschaftspause steht für die Wasserburger Damen am Sonntag also erst das zweite Spiel der Runde an – und es ist zugleich das erste Heimspiel der Saison 2020/21. Gegner ist ab 16 Uhr der Herner TC, gespielt wird ohne Zuschauer.

Tabellenführer kommt in die Innstadt

Die Damen aus Herne stehen auf dem ersten Tabellenplatz, haben aber auch schon drei Spiele absolviert, während die Innstädterinnen erst bei einer Partie und auf Platz drei stehen. Das Team aus dem Ruhrgebiet hat alle drei Partien bisher gewonnen – wenn auch teilweise etwas knapp. Besonders überzeugen konnten hierbei bisher Kristina Topuzovic mit im Schnitt elf Punkten und sechs Rebounds, Sofia Pelander mit zehn Punkten und ebenfalls sechs Rebounds, Alexis Harris mit durchschnittlich zehn Punkten und neun Rebounds und Laura Stockton mit ebenfalls zehn Punkten pro Begegnung. Damit erzielen die vier zusammen etwas mehr als die Hälfte der Punkte Hernes im Schnitt, dieses Quartett gilt es im Auge zu behalten.

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Lange Pause gibt Trainerin Parsons ein ungutes Gefühl

Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons macht aber ein anderer Umstand zu schaffen: „Die meisten aus dem Team hatten seit drei Wochen kein Spiel mehr – abgesehen von den Nationalspielerinnen. Wir müssen dennoch am Sonntag schnell einen Weg ins Spiel finden und das abrufen, woran wir in den letzten Wochen im Training gearbeitet haben.“ Wasserburgs Trainerin vermutet: „Leicht werden wird das vermutlich nicht.“ Hinzu kommt, dass es für die Innstädterinnen das erste offizielle Spiel ohne Zuschauer sein wird. Parsons: „Die pushen die Spielerinnen. Wir müssen dennoch das Beste aus der Situation machen und Herne gar nicht erst ins Spiel kommen lassen.“

Die Wasserburger Damen wollen an die überzeugende Leistung aus dem ersten Spiel gegen Freiburg anknüpfen und erneut zeigen, dass man auch diese Saison oben mitspielen kann. Für alle Fans: Das Spiel wird im Internet auf www.sporttotal.tv live übertragen. (ms)

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