Punktekampf zuhause

Sportbund DJK Rosenheim: Wie die Basketball-Junioren zuhause trainieren

Für alles vorbereitet: Die U12-Junioren vom Sportbund DJK Rosenheim trainieren für die „Bayern Online Liga“ alle möglichen Übungen.
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Für alles vorbereitet: Die U12-Junioren vom Sportbund DJK Rosenheim trainieren für die „Bayern Online Liga“ alle möglichen Übungen.
  • vonLeon Simeth
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Alle Sporthallen sind seit geraumer Zeit geschlossen und werden so schnell vermutlich auch nicht geöffnet werden.

Rosenheim - Für die Basketball-Junioren kann es aber trotzdem weitergehen. Der Bayerische Basketball-Verband (BBV) hat einen Ligabetrieb gestartet, bei dem die „Spiele“ in Online-Konferenzen bestritten werden. Mit dabei ist auch die U12 vom SB DJK Rosenheim.

Fünf bis zwölf Spieler stellen

Seit mehreren Monaten sind für die SBR-Jugend virtuelle Trainingseinheiten angesagt. Vor kurzem maßen sich die Rosenheimer in einem Testspiel für die Online-Liga mit Kindern aus Bayreuth. Weil alles gut klappte, bietet der BBV jetzt die „Bayern Online Liga“ an. „Wir haben damit unseren Teil dazu beigetragen, dass diese Liga jetzt wirklich stattfindet“, freut sich Brigitte Burghart-Schmitt, die Jugendwärtin der Basketball-Abteilung vom Sportbund DJK Rosenheim.

Dabei muss jedes Team einen Verantwortlichen und fünf bis zwölf Spieler, die im Jahr 2009 oder später geboren wurden, stellen. Jedes Spiel wird per Video-Konferenz absolviert und besteht aus sechs verschiedenen Herausforderungen. Diese werden jeweils von vier Spielern eines Teams gleichzeitig ausgeführt.

Der BBV stellte den Vereinen Übungsvideos zur Verfügung, mit denen trainiert werden kann. Ein Spiel dauert insgesamt 50 Minuten. Der erste Spieltag stand am 14. Februar auf dem Programm, der zweite am 28. Februar. Danach sollen die Spieltage an jedem zweiten Wochenende stattfinden.

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„Die Übungen sind für jeden möglich. Es wird sehr darauf geachtet, dass man nicht extrem viel Platz braucht und nicht zu laut ist“, erklärt die Rosenheimer Jugenwärtin. „Natürlich sind auch viele Übungen mit dem Ball dabei, aber kein Dribbeln oder Passen. Eher so etwas wie den Ball um die Hüfte kreisen oder einen Achter durch die Beine machen“, fügt sie hinzu.

Während den Spielen werden zufällige Übungen vorgegeben, sodass keiner weiß was kommt. „Sonst könnte ja jeder eine Übung die ganze Woche lang trainieren, bis er sie perfekt beherrscht. So muss jeder bestmöglich alles können“, so Burghart-Schmitt. Trotzdem wissen die Trainer beim SBR, welche Übungen die Spielerinnen und Spieler trainieren sollen.

„Wir sind ja auch nicht blöd“, sagt Burghart-Schmitt. „Wir überlegen natürlich, welche Übungen da in Frage kommen. Neben denen mit Ball können auch Stabilisations- oder Kräftigungsübungen drankommen. Die Kinder müssen also gewappnet sein.“

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