Basketball-Damen ziehen in nächste Pokalrunde ein: Wasserburg siegt knapper als erwartet

Tina Jakovina war mit 17 Punkten in Bamberg Wasserburgs bester Werferin. Hörndl

Dass es über den Großteil der Pokalpartie in Bamberg ein so knappes Spiel für Wasserburgs Damen werden würde, damit hatte wohl keiner gerechnet. Am Ende siegten die Damen vom Inn mit 86:71, wobei es zur Halbzeit noch 38:35 für Bamberg stand. Viele Fehler über das Spiel hinweg waren der Grund für das über weite Strecken doch sehr knappe Spiel.

Bamberg – Eigentlich starteten die Innstädterinnen in Bamberg gar nicht so schlecht ins Spiel. Nach drei Minuten stand es 6:0 für die Gäste. Bamberg kam wieder ran, die Wasserburgerinnen bauten die Führung bis zum Viertelende aber dann doch wieder etwas aus, sodass es mit 23:16 für Wasserburg ins zweite Viertel ging.

Die zweiten zehn Minuten waren dann allerdings geprägt von vielen Fehlpässen, Bamberg konnte sich zu viele offensive Rebounds sichern und blieb so im Spiel beziehungsweise ging in der 18. Minute sogar in Führung. Diese konnten die Bambergerinnen auch bis zur Pause halten und so stand es Ende des zweiten Viertels 38:35 für Bamberg.

Die Ansage in der Kabine der Wasserburger Basketball-Damen war klar: Aufdrehen und weniger Turnover. Davon hatten die Innstädterinnen in der ersten Halbzeit viel zu viele. Im Pokal gibt es keine zweite Chance, also musste eine deutliche Steigerung her.

Und das schafften die Innstädterinnen dann auch, allen voran Tina Jakovina, die elf der 13 Punkte nach Viertelbeginn erzielte. Gleichzeitig ließ man Bamberg lediglich sieben Punkte erzielen und so stand es in der 25. Minute 48:45 für Wasserburg. Die Führung war wieder hergestellt und die gab man bis zum Ende des Spiels auch nicht mehr her. Nach dem dritten Viertel stand es 60:55 für Wasserburg.

Jetzt hieß es noch einmal zehn Minuten alles geben, zeigen, wie man eigentlich spielt und vor allem zeigen, dass man zurecht im oberen Teil der Tabelle der 1. DBBL steht. Und endlich demonstrierten die Innstädterinnen ihr Können, zogen Punkt um Punkt davon und siegten am Ende mit 86:71.

„Das war nicht unser bestes Spiel“

„Das war definitiv nicht unser bestes Spiel. Gar kein Vergleich zum Spiel gegen Keltern vergangenes Wochenende. Aber Sieg ist Sieg, und im Pokal zählt eben nur der Sieg, egal wie. Trotzdem darf uns das nicht noch einmal passieren. Nächstes Wochenende wartet Saarlouis mit neuem Coach und teilweise neuen Spielerinnen. Wir müssen in Saarlouis das ganze Spiel über fokussiert bleiben.“, so Sidney Parsons. Am Sonntag trifft man auswärts auf Saarlouis.

Es spielten:Svenja Brunckhorst (14 Punkte), Laura Hebecker (8 Punkte), Brittany Hodges (10 Punkte), Tina Jakovina (17 Punkte), Megan McKay (9 Punkte), Kelly Moten (16 Punkte), Sophie Perner (5 Punkte), Nicole Schmidt (7 Punkte) und Manuela Scholzgart. sch

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