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Damen-Basketball-Bundesliga

„Müssen uns nicht verstecken“: TSV Wasserburg will wieder oben mitspielen

Wollen wieder oben mitspielen: Abteilungsleiterin Paula Zaschka und der neue Trainer Rüdiger Wichote mit den Basketball-Damen des TSV Wasserburg.
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Wollen wieder oben mitspielen: Abteilungsleiterin Paula Zaschka und der neue Trainer Rüdiger Wichote mit den Basketball-Damen des TSV Wasserburg.
  • VonLeon Simeth
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Zwei Führungsspielerinnen gehen weg, und ein neuer Trainer übernimmt. Die neue Bundesliga-Saison steht für die Damen vom TSV Wasserburg bevor. Durch den großen Umschwung im TSV-Kader wird es eine Herausforderung für die Innstädterinnen.

Wasserburg – Der neue Trainer Rüdiger Wichote ist aber zuversichtlich. Wie er die Abgänge von Leonie Fiebich und Svenja Brunckhorst kompensieren will, was das Saisonziel ist und was er mit dem Verein in der Zukunft erreichen will, erklärt der 51-Jährige im Interview mit der Sportredaktion der OVB-Heimatzeitungen.

Wie kamen Sie zum Trainerposten?

Rüdiger Wichote: Wasserburgs Abteilungsleiterin Paula Zaschka hat mich schon relativ früh drauf angesprochen, ob ich mir das vorstellen könnte. Vor zwei Jahren war schon mal ein Kontakt da, als Sidney Parsons angefangen hat, ob ich da nicht auch in beratender Funktion was machen wollte. Aber das kam nicht in Frage. Dazu kommt, dass ich schon immer einen Draht zu Wasserburg hatte, da ich schonmal drei Jahre Jugendkoordinator und dort Lehrer war.

Wie schnell war die Entscheidung klar?

Wichote: Nachdem ich jetzt schon über 20 Jahre als Basketballtrainer aktiv bin, habe ich mir überlegt, ob ich es überhaupt noch weiter machen möchte. Das Angebot war aber dann doch sehr verlockend, da Wasserburg im deutschen Damen-Basketball einfach die Top-Adresse ist. Die Entscheidung ist dann doch recht schnell gefallen.

Wohnen Sie dann auch in Wasserburg?

Wichote: Ich wohne im Osten von München und werde erstmal pendeln. Das ist absolut machbar.

Welche Erwartungen haben Sie?

Wichote: Ich habe eigentlich sehr hohe Erwartungen. Rein kurzfristig wollen wir weiterhin oben mitspielen. Das hängt natürlich auch von der Konkurrenz ab, aber wir wollen auf jeden Fall die Play-Offs erreichen und möglichst weit kommen. Über kurz und lang wollen wir wieder um die Meisterschaft mitspielen und im besten Fall schon kommende Saison. Mittelfristig würde ich gern – und da steht die Abteilungsleitung voll hinter mir – das Ganze ein bisschen breiter aufstellen, das heißt, den Jugendbereich verstärken, der ja in den letzten Jahren ein wenig vernachlässigt wurde. Wir wollen ein Konzept fahren, wo viel mit jungen Spielerinnen aus er Region gespielt wird. Klar müssen wir diesen Kader auch ergänzen, sonst kannst du da oben nicht mitspielen, aber grundsätzlich wollen wir eine gute Basis aus möglichst eigenen Spielern aufbauen.

Dann sind Sie an dem Jugend-Konzept der Region auch beteiligt?

Wichote: Nicht wirklich, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich unterstütze das Projekt voll und ganz, aber das hat ja schon angefangen, bevor ich nach Wasserburg gekommen bin. Eine super Sache und in der Region muss es ein Team geben, das in der Nachwuchs-Bundesliga spielt. Ich werde mich da auch einbringen soweit es gewünscht ist.

Wie sieht der Kader aus?

Wichote: Ein paar Spielerinnen aus der letzten Saison sind noch da, aber der Großteil des Kaders wird neu sein. Ich denke, dass es ein professioneller und guter Kader sein wird. Wir haben viele Zusagen und der Kader steht ziemlich fix, allerdings fehlen die Unterschriften. Dass wir die beiden Leistungsträgerinnen ist sehr schade. Dass Svenja Brunckhorst in sich auf das 3X3 konzentrieren wird, war ja schon länger klar. Leonie Fiebich muss einfach den nächsten Schritt machen, das ist absolut verständlich. Die Amerikanerinnen werden nicht mehr zurückkommen, wir werden also andere Kontingentspielerinnen haben. In die Kaderplanung haben wir viel Arbeit reingesteckt und es sieht gut aus. Mit dieser Mannschaft müssen wir uns nicht verstecken.

+++ Alles rund um die Wasserburger Basketball-Damen finden Sie in unserem Dossier. +++

Was hat sich wegen der Pandemie negativ verändert?

Wichote: Zum Glück hat sich da nicht groß was geändert. Die Abteilung ist in dieser Zeit sehr emsig gewesen und hat einen ordentlichen Etat auf die Beine gestellt. Wir stehen grundsätzlich gut da.

Wie sieht es in der nahen Zukunft mit dem Training aus?

Wichote: Die meisten Neuzugänge werden erst Ende August in Wasserburg ankommen, also fängt unsere Vorbereitung am 1. September an. Mit den anderen Spielerinnen, die schon davor in Wasserburg sind, werde ich auch früher schon trainieren. Es ist eine sehr kurze Vorbereitung, aber werden sie entsprechend nutzen und drei Wochen so ziemlich Tag und Nacht trainieren.

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