AKTUELLES INTERVIEW

Mit dem Basketball aufgewachsen

Cassie Peoples (links) kommt aus dem warmen Florida an den Inn.
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Cassie Peoples (links) kommt aus dem warmen Florida an den Inn.

Cassie Peoples ist das neue Gesicht im Kader der Basketball-Zweitligamannschaft des TSV Wasserburg. Im Interview mit der OVB-Redaktion stellt sich die Aufbauspielerin vor und berichtet von ihren ersten Eindrücken.

Wie lange spielen Sie schon Basketball?

Ich spiele, seit ich vier Jahre alt bin. Von klein auf bin ich praktisch mit dem Basketball aufgewachsen.

Woher kommen Sie?

Ich komme aus San Antonia, Texas, und habe an der „University of Florida“ studiert.

Waren Sie schon einmal in Deutschland? Oder Europa?

Das ist mein erstes Mal in Deutschland und ich war noch nie in Europa.

Was sind Ihre ersten Eindrücke von Ihrer neuen Mannschaft?

Die Mannschaft hat mich total lieb empfangen. Angi Sonnenholzner hat sich um alles gekümmert und hat alles daran gesetzt, dass ich mich wie zu Hause fühle. Am Flughafen wurde ich dann mit einem Stück deutscher Schokolade begrüßt. Meine Mitspielerinnen haben mir schon ein bisschen von Wasserburg gezeigt und mir beim Einleben geholfen.

Haben Sie schon einmal von Wasserburg gehört? Und wie gefällt es Ihnen bis jetzt?

Bevor meine Agentin mir von der Mannschaft erzählt hat, habe ich noch nie von Wasserburg gehört. Es ist wunderschön. Ich bin begeistert wie historisch und einzigartig Wasserburg ist.

Was sind Ihre Ziele für den Rest der Saison?

Ich will mein Bestes geben und meiner Mannschaft helfen die nächsten Spiele zu gewinnen. Ich hoffe natürlich auch, dass ich den Wasserburgern in positiver Erinnerung bleibe.

Wie würden Sie sich beschreiben - als Spielerin und als Privatperson?

Auf dem Spielfeld bin ich meistens sehr ernst und fokussiert. Als Aufbauspielerin probiere ich das Spiel von allen Winkeln zu betrachten und meiner Mannschaft zu helfen. Außerhalb der Halle würde ich mich als fröhliche und nette Person beschreiben. Ich liebe es, neue Leute zu treffen und neue Beziehungen aufzubauen.

Was sind bis jetzt die größten Schwierigkeiten für Sie?

Definitiv die Sprache. Viele Leute in Wasserburg sprechen Englisch, aber die meisten Dinge hier sind nur in Deutsch, wie zum Beispiel im Supermarkt. Es dauert länger als gewöhnlich, einkaufen zu gehen, weil ich ständig Fragen stelle und mich an den Bildern orientieren muss.

Was sind Ihre Stärken als Basketballerin?

Mein Wurf, außerdem habe ich ein gutes Basketballverständnis. Ich möchte mich ständig verbessern und das Spiel besser verstehen.

Was sind Ihre Hobbys wenn Sie nicht in der Halle stehen?

Ich liebe es, zu fotografieren, außerdem höre ich gern Musik und zeichne. Interview: Anna Heise

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