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VOLLEYBALL

Bänderriss bei Mühldorfs Spielführer: Tom Brandstetter fällt bis zum Saisonende aus

Für Tom Brandstetter (im Angriff) ist die Saison beendet. Der Außenangreifer hat sich im Training einen Bänderriss zugezogen. Haue Ferch und Kilian Nennhuber (rechts im Bild) stehen als Alternativen zur Verfügung.
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Für Tom Brandstetter (im Angriff) ist die Saison beendet. Der Außenangreifer hat sich im Training einen Bänderriss zugezogen. Haue Ferch und Kilian Nennhuber (rechts im Bild) stehen als Alternativen zur Verfügung.

Das Heimspiel des TSV Mühldorf in der 2. Volleyball-Bundesliga wird von der Verletzung des Spielführers überschattet. Brandstetter war im Training umgeknickt, steht in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Und Mayer fehlen gegen Karlsruhe die Alternativen auf der Bank.

von Kathrin Enzinger

Mühldorf – Endspurt in der 2. Volleyball-Bundesliga. Sechs Spiele hat der TSV Mühldorf in diesem Jahr noch zu bestreiten, alles Heimspiele. Den Auftakt machen die Baden Volleys vom SSC Karlsruhe, die am heutigen Samstag um 16 Uhr in Mühldorfs Mittelschulturnhalle aufschlagen werden (Livestream über sporttotal.tv). Doch der Heimspielmarathon wird von der Verletzung von Mühldorfs Leistungsträger Tom Brandstetter überschattet: Im Training hat sich der Außenangreifer einen Bänderriss zugezogen. „Er fällt bis zum Saisonende aus“, bedauert Mühldorfs Trainer Michi Mayer. „Ein schwerer Schlag für uns!“

Fritz Vähning auf Länderspielreise

Denn Michi Mayer hat keine echten Alternativen: Bei Zied Chalghmi (Knieverletzung) steht schon seit längerer Zeit fest, dass er in dieser Saison nicht mehr spielen kann. Und Fritz Vähning weilt als Kapitän der U 17-Nationalmannschaft derzeit bei einem Turnier in Italien. Bleibt also nur noch Hauke Ferch, der zwar für „Capitano“ Tom Brandstetter nun in die Stammformation nachrückt. Doch weitere Alternativen von der Bank sind dann Mangelware. Eine Überlegung hat Mayer dennoch: „Vielleicht lasse ich Kilian Nennhuber auch angreifen und Hauke Ferch schlüpft ins Libero-Trikot.“ Die Entscheidung darüber will er kurzfristig fällen.

Mühldorfer haben Samstagsgegner intensiv analysiert

Im Vorfeld der Samstagspartie hat der TSV natürlich intensive Analyse der Karlsruher betrieben. Doch nach dem Ausfall eines seiner besten Angreifer wird Mayer zum Realisten: „Wir sind chancenlos!“ Neben dem TSV Grafing ist Karlsruhe die zweite Mannschaft in der Liga, der Mayer absolute Bundesliga-Tauglichkeit bescheinigt.

Weitere Berichte zu den Mühldorfer Volleyballern finden Sie auf unserer Themenseite.

Riesenrespekt vor Jens Sandmeier

Der Meister des vergangenen Jahres habe mit dem 2,02 Meter großen Jens Sandmeier den wohl besten Diagonalspieler der Liga in seinen Reihen. Der 26-Jährige hat in dieser Saison bereits elf MVP-Medaillen gesammelt. „Der schlägt hoch und hart. Ein Angreifer, der auch schlechte Bälle totmachen kann!“, weiß Mayer, „da fällt Dir nichts mehr ein“.

Der Gewinn eines Satzes würde Mayer schon freuen

Und so bleibt Mayer mit seiner Erwartungshaltung bescheiden: „Ein Satzgewinn würde mich riesig freuen!“ Immerhin: Beim Hinspiel hatten die Mühldorfer diesen Satzgewinn geschafft. Da galten aber auch noch andere Voraussetzungen mit einer komplett gesunden Mannschaft.

Bei Karlsruhe fehlt Felix Roos

Auf Karlsruher Seite ist offiziell nur von einem Ausfall die Rede. Felix Roos wird am Samstag nicht dabei sein, wenn die Tabellenzweiten aus Karlsruhe Wiedergutmachung betreiben wollen, nachdem sie in der vergangenen Woche das Spitzenspiel im Kampf um die Tabellenführung gegen den TSV Grafing mit 1:3 verloren hatten.

Karlsruhe verlor mit 1:3 gegen Grafing

Aber sie reisen mit Respekt an: „Die spielstarken Mühldorfer haben eine junge und hungrige Truppe, sie sind super in die Saison gestartet, aber zurzeit etwas schwankend in ihren Leistungen. Das gilt es am Samstag auszunutzen“, so der Coach der Karlsruher, Antonio Bonelli, kämpferisch. Von der 0:3-Niederlage der Mühldorfer in der vergangenen Woche gegen Freiburg will sich Bonelli nicht blenden lassen.

Er spricht von einer Mannschaft, „die vor allem zu Hause nicht zu unterschätzen ist. Wir wollen aber oben dranbleiben und deshalb ist ein Sieg in Mühldorf natürlich Pflicht.“ Natürlich weiß der Karlsruher Coach von den Stärken auf der Seite der Mühldorfer, die derzeit Platz acht belegen: Ihm ist nicht entgangen, dass Fabian Bartsch auf der Diagonalposition und Zuspieler Alexander Brandstetter zusammen bereits 15 MVP-Medaillen aus 22 Spielen sammeln konnten.

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