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Nach zahlreichen überregionalen Titeln

Bad Aiblinger Ski-Talent für Junioren-WM nominiert: Linus Witte überzeugt im Europacup

Linus Witte (SC Bad Aibling) startet Anfang März bei den Alpinen Junioren-Weltmeisterschaften in Kanada.
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Linus Witte (SC Bad Aibling) startet Anfang März bei den Alpinen Junioren-Weltmeisterschaften in Kanada.
  • VonPetra Rapp
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Der Start in die Saison verlief nicht besonders glücklich. Jetzt kommt der Bad Aiblinger Linis Witte, B-Kader-Athlet im Deutschen Skiverband, aber immer besser in Schwung. Für gute Ergebnisse wurde er mit einer ganz besonderen Nominierung belohnt.

Bad Aibling – Dass mit Linus Witte (20) ein vielversprechendes Talent im Skiverband Inngau heranwächst, hat der junge Athlet des SC Bad Aibling in den letzten Jahren immer wieder mit zahlreichen überregionalen Titeln eindrucksvoll bewiesen. Nach erfolgreichem Abitur am CJD-Skiinternat Berchtesgaden und der Aufnahme in die Bundespolizei-Spitzensportschule Bad Endorf ging Linus Witte in dieser Saison mit dem Ziel an den Start, sich im Europacup zu etablieren und für die alpine Junioren-WM zu qualifizieren.

Starker Elfter in Schweden

Mehrere Verletzungspausen in der Vorbereitung, ein Daumenbruch noch im Dezember, der Witte erneut zurückwarf, sowie diverse Ausfälle bei ersten Rennen in dieser Saison: Der Start in die Saison verlief nicht besonders glücklich. Jetzt kommt der B-Kader-Athlet im Deutschen Skiverband aber immer besser in Schwung. Nach einem Podestplatz als Dritter und bester Jugendlicher beim Slalom des Baltic-Cup in Italien (FIS-Rennen) konnte Witte vergangene Woche beim Europacup im schwedischen Almaasa nördlich von Östersund überzeugen.

Vielversprechendes Talent: Linus Witte.

Mit Startnummer 60 auf Platz 15 gefahren

Beim Slalom ging Witte mit der Startnummer 60 von insgesamt 85 Teilnehmern an den Start und konnte sich im sehr flüssig gesteckten ersten Durchgang auf bestens präparierter Piste auf Rang 15 platzieren. Im unrhythmischen zweiten Durchgang gelang Linus Witte noch einmal ein Sprung nach vorne auf den hervorragenden elften Rang. Das Rennen gewann der Schweizer Noel von Gruenigen. Im Rennen am Mittwoch fädelte Witte im zweiten Durchgang am achten Tor ein und schied aus. Dennoch war er mit seinem Abschneiden in Schweden sehr zufrieden. Mit insgesamt 24 Europacup-Punkten im Gepäck, 13 Punkte mehr als er in der gesamten letzten Saison erzielen konnte, trat er am Donnerstag die Heimreise an.

Ambitioniert zur Junioren-WM

Dort wartet eine kurze Erholungspause auf den jungen Athleten, bevor er gleich wieder die Koffer packen darf: Vom 1. bis 9. März kämpfen die Alpinen bei den FIS Alpinen Junioren-Weltmeisterschaften in Panorama um Titel und Medaillen. Für den Deutschen Skiverband gehen in Kanada insgesamt zehn Athletinnen und Athleten an den Start, darunter Linus Witte als einziger Alpiner aus der Region.

Das Ziel ist eine Medaille

Bei der WM in seinem letzten Junioren-Jahr dabei sein zu dürfen, war eins der großen Saisonziele von Linus Witte. Und er reist durchaus ambitioniert nach Kanada: „Mein Ziel für die Junioren-WM ist definitiv, dort eine Medaille zu machen. Dazu habe ich wahrscheinlich zwei Chancen: einmal in der Kombination aus Super G und Slalom, die am 6. März stattfindet, und einmal im Slalom am 9. März, meiner Spezialdisziplin.“ Dass er das Potential dazu hat, ganz vorne dabei sein kann, weiß Linus Witte. „Meine Schwäche ist aber derzeit noch die Konstanz in meinen Leistungen. Ich zeige immer wieder, dass ich sehr schnell und gut Ski-fahren kann und auch körperlich fit genug dazu bin. Aber ich scheide halt leider noch oft aus“, meint er selbstkritisch.

Bei der Deutschen Meisterschaft vorne mitfahren

Manchmal sollen Träume ja wahr werden und vielleicht klappt es mit einer Medaille in Kanada. Ansonsten hat er schon noch weitere Ziele in dieser Saison. „Ich will schon auch bei der Deutschen Meisterschaft vorne dabei sein und im Europacup-Finale in Andorra punkten.“ Ehrgeizig ist er und talentiert auch. Wenn es dann auch noch mit der Konstanz klappt und Linus Witte gesund bleibt, darf man sich sicherlich bei ihm auf eine sportlich erfolgreiche Zukunft freuen.

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