Raubling in Freilassing, Au in Traunreut

Auswärtsspiele für heimische Teams

Auswärtsspiele haben am heutigen Samstag die heimischen Teams in der Fußball-Bezirksliga Ost zu bestreiten. Der ASV Au gastiert um 14 Uhr zum Aufsteigerduell beim TuS Traunreut, der TuS Raubling muss um 16 Uhr beim Spitzenreiter ESV Freilassing ran.

Markl und Meixner wieder im TuS-Kader

Vor einer Herkulesaufgabe stehen die Pritzl-Schützlinge bei ihrem Gastspiel beim Tabellenführer in Freilassing. Die gastgebenden Eisenbahner spielen bisher eine sehr souveräne Runde und sind gemeinsam mit dem SV-DJK Kolbermoor derzeit das Maß aller Dinge in der Bezirksliga Ost. Mit fünf Siegen und nur einem Unentschieden haben sich die Grenzstädter um Top-Torjäger Albert Deiter die Spitzenposition in der Liga selbst verdient und gehen auch gegen den TuS Raubling mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Partie.

Für die Inntaler ist der ESV aber bestimmt kein Angstgegner: Nur eine der letzten sechs Partien gegen Raubling konnte Freilassing für sich entscheiden - bei einem Unentschieden und vier Erfolgen für den TuS. Auch die Raublinger brauchen sich derzeit nicht verstecken. Nach der Auftaktniederlage gegen Kolbermoor folgten fünf Spiele ohne Niederlage in Serie und ein gesicherter Mittelfeldplatz. Darüber hinaus ist erfreulich, dass Florian Meixner nach seiner schweren Schulterverletzung das Mannschaftstraining wieder aufnehmen konnte und somit zeitnah Coach Franz Pritzl als weitere Option im Angriffsspiel zur Verfügung steht. Ferner kehrt Thomas Markl nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder in den Raublinger Kader zurück.

Au will den Anschluss

ans Mittelfeld halten

Wenn heute um 14 Uhr in Traunreut der gastgebende TuS gegen den ASV Au antritt, treffen die beiden Kreisligameister des Spielkreises der letzten Saison aufeinander. Für beide Teams geht es aktuell darum, den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu halten. Nach dem Unentschieden gegen Dorfen will Au beim Mitaufsteiger unbedingt punkten, bevor es in den nächsten beiden Spielen gegen die Ausnahmeteams aus Freilassing und Ampfing geht. Doch ausgerechnet jetzt und trotz zehn Tagen Pause will die personelle Misere einfach kein Ende nehmen. Manuel Martin, Sebastian Kern, Christoph Martin, Christoph Bott, Christian Will und Moritz Düsel sind nach wie vor außer Gefecht, und nun muss auch noch Peter Niedermeier krankheitsbedingt mehrere Wochen pausieren. "Was bei uns derzeit abläuft ist kompletter Wahnsinn. Mittlerweile packen wir alle Gesunden schon in Watte, gehen Zweikämpfen aus dem Weg, damit nicht noch mehr passiert. Und dann kommen jetzt Dinge wie beim Peter dazu. Da kann man nur noch den Kopf schütteln", so Trainer Markus Glück, der sich aber kämpferisch gibt: "Wir lassen uns nicht unterkriegen, weder von dieser Misere noch vom Gegner." fh/pmj

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