Auswärtsspiele für Inn/Salzach-Teams

Reichertsheim/Bad Endorf – Die SG Reichertsheim-Ramsau/Gars reist am Sonntag zu ihrem ersten Auswärtsspiel nach dem Neustart in der Fußball-Bezirksliga Ost.

Dann wird das Team von Trainer Michael Ostermaier beim SC Baldham-Vaterstetten antreten. Die Partie beginnt um 13 Uhr im Sportzentrum Vaterstetten. Die Partie von Spitzenreiter SV Bruckmühl beim SV Saaldorf ist aufgrund des Bruckmühler Einzugs ins Kreispokal-Finale verlegt worden. Bereits am Samstag ist der TSV Bad Endorf beim TSV Ebersberg zu Gast. Um 16 Uhr soll dann das verspätete Pflichtspiel-Debüt von Trainer Franz Pritzl an der Seitenlinie des Kurort-Ensembles sowie Tom Wolff als Ebersberg-Coach stattfinden.

SG-Kader ist fastwieder komplett

Ein 3:0-Sieg stand nach der Begegnung mit dem FC Aschheim für die Spielgemeinschaft aus Reichertsheim-Ramsau/Gars zu Buche. Die Partie war jedoch enger, als es das Ergebnis vermuten lässt. Das fand auch Coach Ostermaier nach den 90 Minuten: „Es war ein hart erkämpfter Sieg. Wir mussten erst ins Spiel reinfinden, haben dann aber durch gewonnene Zweikämpfe Präsenz gezeigt.“ Über weite Strecken der Partie agierten beide Teams auf Augenhöhe, erst die Einwechslung von Markus Eisenauer sorgte für die Entscheidung. Der pfeilschnelle Stürmer erzielte mit seinen ersten beiden Ballaktionen zwei Treffer und stellte auf 3:0.

Mit Blick auf die kommenden Wochen steht dem SG-Trainerteam fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Dominik Fischberger kann nach wie vor nicht trainieren. Kapitän Christian Bauer sammelte hingegen Spielpraxis in der Zweitvertretung der SG. Ein Einsatz am kommenden Spieltag könnte aber noch zu früh kommen.

Einen komplett anderen Re-Start als die SG erlebte der SC Baldham-Vaterstetten: Nach einem knappen 0:1-Rückstand zur Pause ging der Sportclub in der zweiten Halbzeit bei der SpVgg 1906 Haidhausen unter und kassierte sieben Tore in 45 Minuten. Dabei hatte der SC sichtlich Probleme mit dem aggressiven Pressing und vertikalen Konterspiel von Haidhausen. Trotz der bitteren 0:8-Pleite steht der SC nach wie vor im Mittelfeld der Tabelle und will laut Trainer Sebastian Kneißl erneut angreifen, um nicht weiter in die Gefahrenzone abzurutschen: „Jetzt brauchen wir die Punkte! Das kann nämlich auch mit Blick auf die Tabelle ganz böse nach hinten losgehen!“ ws/re

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