Auswärts fehlt der Killerinstinkt – Starbulls wollen trotzdem ihre Negativserie beenden

Lang dauert es nicht mehr, dann kann das Spektakel Play-off für die Starbulls und Max Vollmayer (Bild) beginnen. Vorher steht aber noch der Kampf um die beste Platzierung in der Meisterrunde auf dem Programm. Ziegler

Die letzten sechs Auswärtsspiele haben die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga verloren: Damit soll jetzt endlich Schluss sein. Das fordert zumindet Starbulls-Coach John Sicinski, der mit seinem Team voll fokussiert auf die Partie am Freitag, 19.30 Uhr, beim Tabellenneunten Lindau ist.

Rosenheim – Crunch-Time in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd: Bis zum 8. März finden noch acht Spiele statt und noch wird an allen Fronten hart um die besten Platzierzungen gekämpft. Mittendrin statt nur dabei: Die Starbulls Rosenheim, die sich noch berechtigte Hoffnungen zumindest auf den 2. Platz in der Meisterrunde machen können. Vier Punkte liegen die Rosenheimer hinter Deggendorf, neun Zähler dagegen schon hinter Spitzenreiter Memmingen – da scheint der Zug frühzeitig ohne die Starbulls abgefahren zu sein.

Knackiges Programm im Endspurt

Die Wochenend-Gegner kommen zwar aus den hinteren Regionen, sind aber deshalb nicht minder gefährlich, weil sowohl die Lindau Islanders, am Freitag, 19.30 Uhr Gastgeber für die Starbulls und die Selber Wölfe am Sonntag, 17 Uhr, zu Gast im Rofa-Stadion um einen der acht Play-off-Plätze kämpfen. Selb liegt als Tabellenachter einen Punkt vor Lindau.

Zumindest Platz vier scheint für die Starbulls in trockenen Tüchern zu sein. Sieben Punkte liegen die Rosenheimer vor Riessersee, wobei das Restprogramm der Starbulls nach den beiden Wochenendspielen sehr knackig ist. In den letzten sechs Spielen geht es gegen fünf Teams, die Plätze zwischen eins und sechs belegten.

Zehn Treffer in fünf Spielen sind zu wenig

Damit des in der Tabelle nach oben geht, müssen die Starbulls endlich auch auswärts gewinnen. Wie das funktionieren soll, verrät Trainer John Sicinski: „Wir sind voll fokussiert auf das Lindau-Spiel, haben alle Fehler immer und immer wieder angesprochen. Wir brauchen auch auswärts wie in den Heimspielen unseren Killerinstinkt vor dem Tor. Zehn Treffer in den letzten fünf Auswärtsspielen sind einfach zu wenig.“ Mit den Leistungen war John Sicinski größtenteils zufrieden. So wie in Peiting mit dem ersten Drittel: „Da haben wir hervorragend gespielt, aber keine Tore aus unseren Chancen erzielt“, nennt Sicinski einen Grund für die Niederlage – die sechste am Stück. Dass es am Freitag endlich klappt, dafür soll auch Andreas Mechel im Tor sorgen für den sich der Coach entschieden hat. Sicinski hat aktuell die Qual der Wahl auf der Torhüterposition, weil Lukas Steinhauer auch wieder fit ist.

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