Aufschwung und Absturz – die Re-Start-Bilanz im heimischen Fußball

Rosenheimer Herbst-Depression: Regionalligist TSV 1860 haderte nicht nur mit dem Schiedsrichter, sondern vor allem mit der eigenen Leistung.
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Rosenheimer Herbst-Depression: Regionalligist TSV 1860 haderte nicht nur mit dem Schiedsrichter, sondern vor allem mit der eigenen Leistung.

Es war nur eine kurze Zeit, in der das runde Leder in der Region über den Rasen rollte. Von Mitte September an bis Ende Oktober wurde im Amateurfußball wieder gespielt. Die OVB-Sportredaktion hat die Resultate verglichen und Gewinner und Verlierer des Re-Starts ausgemacht.

Rosenheim/Mühldorf– Die Vorgehensweise für die Fortsetzung in den bayerischen Amateurfußballklassen war sehr unterschiedlich gestaltet: Während die Regionalligisten zunächst mal drei Runden des neu geschaffenen Ligapokals voranstellten, ehe die Meisterschaft weitergeführt wurde, begann beispielsweise die Landesliga mit Punktspielen und hatte ab Ende Oktober den Ligapokal auf dem Plan. Im Kreis Inn/Salzach wurde hingegen zwischen den Meisterschaftspartien ein Ligapokal-Spieltag eingestreut, dessen Sinn es bei einer möglichen Absetzung des Wettbewerbes zu hinterfragen gilt – verbunden mit der Frage, ob es da nicht besser gewesen wäre, Nachholspiele aus dem Herbst 2019 anzusetzen? Doch bevor es eine Funktionärsschelte wird: Keiner wusste ja, wie sich das alles entwickelt. Insofern war es schon mal ein absolut richtiger Beschluss des Bayerischen Fußball-Verbands, die Saison 2019/20 bis auf den Sommer 2021 auszudehnen.

Das Jahr 2020 war für keinen Einfach

Auch für die Vereine und insbesondere für die Trainer war der Spätsommer keinesfalls einfach: Die Mannschaft musste nach rund einem halben Jahr wieder fitgemacht werden, dazu galt es, neue Spieler zu integrieren – manche Vereine hatten einen gewaltigen Umbruch vollzogen. In der Tat war es eine ganz besondere Situation, die der eine Club besser und der andere Verein alles andere als gut gemeistert hat. Und so gab es an den wenigen Spieltagen seit dem Re-Start Aufschwünge und Abstürze, Gewinner und Verlierer!

Die Gewinner

Regionalliga Bayern:Vier Spiele, vier Siege – mit dem SV Viktoria Aschaffenburg hat sich eine Überraschung an die Spitze gesetzt. Klar haben die Top-Teams dahinter weniger Spiele und können die Viktoria noch überholen – aber der Re-Start war beachtlich. Ebenfalls bemerkenswert: Die Maximalbilanz der SpVgg Bayreuth mit neun Zählern aus drei Spielen und der gelungene Re-Start von Wacker Burghausen mit sieben Zählern aus drei Spielen. Trainer Leo Haas ist damit im Jahr 2020 mit dem SV Wacker ungeschlagen – in vier Begegnungen.

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Bayernliga Süd: Aufschwung in Augsburg: Zwar befinden sich Türkspor und der TSV Schwaben noch immer in Abstiegsgefahr, die Situation aktuell sieht aber schon wesentlich besser aus. Türkspor Augsburg hat sich mit drei Siegen bereits auf einen Nichtabstiegsplatz vorgearbeitet, Schwaben Augsburg ist bis auf einen Zähler an den Relegationsrängen dran. Schlusslicht TSV Nördlingen ist zwar abgeschlagen, hat aber mit zwei Siegen aus drei Begegnungen ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben.

Hallbergmoos und Erlbach konnten beziehungsweisen können zum Tabellenführer aufschließen

Landesliga Südost:An der Tabellenspitze waren der VfB Hallbergmoos-Goldach und der SV Erlbach die großen Gewinner: Lagen die Mannen vom Flughafen und aus dem Holzland Anfang September noch sechs beziehungsweise sieben Zähler hinter Tabellenführer Eintracht Karlsfeld, so hat Hallbergmoos mit 13 Punkten aus fünf Spielen mittlerweile aufgeschlossen und noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Und Erlbach weist nach neun Zählern aus vier Begegnungen zwar noch sieben Punkte Rückstand auf, hat aber noch drei Spiele mehr zu bestreiten. Im Abstiegskampf glimmt der Fünkchen Hoffnung wieder beim ASV Dachau und TSV Waldkirchen. Lagen beide Teams im Sommer mit Respektsabstand auf den beiden direkten Abstiegsrängen, so haben sie nach sieben beziehungsweise acht Punkten aus jeweils vier Spielen die Relegationsplätze wieder deutlicher ins Visier genommen.

Bezirksliga Ost:Die Gewinner stehen oben: Zwar mühte sich Spitzenreiter SV Bruckmühl zu vier Zählern in zwei Spielen, hat aber damit einen Vorsprung ins neue Jahr gebracht und auch die Zeit ohne Sturmführer Daniel Kobl (war im Auslandsstudium) gut überstanden. Verfolger VfB Forstinning hat mit drei Siegen und einem Remis seine Ambitionen untermauert und die weitere Konkurrenz vorerst mal abgehängt.

Raubling mit makelloser Bilanz seit dem Wiederbeginn

Kreisliga 1:Mit einer makellosen Re-Start-Bilanz wartet der TuS Raubling auf: Drei Spiele, drei Siege, darunter der Erfolg im Gemeindederby über Großholzhausen. Der Lohn: Die Inntaler sind weiterhin im Aufstiegsrennen – wie auch der TuS Prien (vier Spiele, acht Punkte), TSV Emmering (zwei Spiele, sechs Punkte), SV Ostermünchen (drei Spiele, sieben Punkte) und ASV Au (vier Spiele, acht Punkte). Im Tabellenkeller hat sich der FC Grünthal mit vier Zählern aus zwei Partien auf einen Nichtabstiegsplatz gearbeitet, und der SV Pang seine Punktzahl fast verdoppelt – mit sieben Zählern aus vier Begegnungen haben die Panger ihre Chancen auf den Liga-Verbleib deutlich verbessert.

Kreisliga 2:Zwar hat die SG Tüßling/Teising lediglich vier Punkte in drei Spielen errungen – irgendwie zählt die Spielgemeinschaft aber zu den Gewinnern, weil die Konkurrenz im Titelrennen nicht enteilt ist und die Mannen aus Tüßling/Teising noch immer so viele Nachholspiele in der Hinterhand haben, dass sie sogar noch an die Spitze kraxeln können. Einen äußerst gelungenen Re-Start hat der SV Kay mit zehn Punkten aus vier Begegnungen erlebt, alle seine drei Spiele hat der BSC Surheim gewonnen – und ist damit vom Relegationsplatz nach oben geklettert. Statt drei Punkten Rückstand zum rettenden Ufer hat man nun einen knappen Vorsprung.

Bosna i Hercegovina Rosenheim weiter Aufstiegsanwärter Nummer eins

Kreisklasse 1:Mit neun Punkten aus vier Spielen hat Spitzenreiter FC Bosna i Hercegovina Rosenheim seine Aufstiegsambitionen untermauert – auch wenn sich zwischendurch Trainer Petar Jokic verabschiedet hatte. Gar einen Zähler mehr holte Verfolger SV Tattenhausen an den vier Spieltagen. Der SVT schüttelte damit auch die Konkurrenz ab. Ungeschlagen blieb beim Re-Start auch der SV Riedering, der dreimal unentschieden spielte und dann das Top-Team von BiH Rosenheim besiegte. Im Abstiegskampf sind der TSV Brannenburg und der TuS Großkarolinenfeld aufgeblüht und haben die gefährdeten Ränge verlassen. Die Inntaler gewannen ihre beiden Spiele, Großkaro holte drei Siege in vier Begegnungen.

Kreisklasse 2:Der große Gewinner heißt FC Maitenbeth: Vier Spiele, vier Siege, 11:1 Tore – macht den Sprung auf Rang drei in der Tabelle. Drei Siege in drei Spielen seit dem Wiederbeginn gelangen dem DJK-SV Edling, der sich auf Rang vier verbessert hat – und noch drei Spiele weniger als so mancher Konkurrent aufweist. Als Gewinner darf sich auch der SV Amerang fühlen, der in seinen vier Spielen ungeschlagen blieb und damit dem Spitzenreiter TV Obing auf den Fersen ist – bei drei Spielen mehr in der Hinterhand ist der SVA sogar der Titelfavorit. Im Abstiegskampf machte der SV Seeon-Seebruck mit neun Zählern aus vier Partien von sich Reden. Dadurch rückte man auf einen Nichtabstiegsplatz vor.

TSV Neumarkt-St. Veit baut Spitzenposition aus

Kreisklasse 3:Seine Spitzenposition nicht nur verteidigt hat der TSV Neumarkt-St. Veit, der mit drei Siegen ohne Gegentreffer eine maximale Ausbeute aufweist. Auch die Konkurrenz von der SG Perach/Winhöring und vom FC Mühldorf blieben ungeschlagen. Eine starke Bilanz weist der TSV Neuötting mit zehn Zählern aus vier Begegnungen auf – damit startete der TSV vom Relegationsrang durch bis ins Mittelfeld.

Kreisklasse 4:Hervorragend gearbeitet hat man wohl im Chiemgau: Sowohl der SC Vachendorf als auch der SV Ruhpolding sind in der kurzen Spielphase mächtig durchgestartet und haben jeweils drei Siege geholt. Vachendorf hat damit als Dritter noch Chancen im Aufstiegsrennen, Ruhpolding hingegen machte im Kampf um den Klassenerhalt mächtig Boden gut und sprang vom vorletzten Rang mit vier Zählern Rückstand auf das rettende Ufer bis auf Rang acht mit vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang. Auch das vorherige Schlusslicht TSV Fridolfing schaffte mit fünf Zählern aus drei Spielen eine deutliche Verbesserung.

Gleich fünf Mannschaften ohne Punktverlust

A-Klassen:Mehrere Teams holten nach dem Wiederbeginn die Maximalpunktzahl. Dies sind: ASV Kiefersfelden (A1), TSV Bergen (A2), TuS Engelsberg, SG Chieming/Grabenstätt und TSV Palling (alle A5). Bemerkenswert sind dabei die drei Siege von Chieming/Grabenstätt mit sage und schreibe 19:4 Toren. Ein Gewinner ist auch der TSV Stein/St. Georgen in der A5: Der 3:1-Erfolg beim TSV Traunwalchen bedeutete den ersten Saisonsieg für das Schlusslicht.

B-Klassen:Eine makellose Bilanz konnten der SV Westerndorf II (B1), SV Unterwössen (B2) und TSV Eiselfing II (B3) aufweisen. Unterwössen hatte bei seinen vier Siegen gar ein Torverhältnis von 21:1. Zu den Gewinnern des Re-Starts gehören auch die SG TSV Neumarkt-St. Veit III/FC Egglkofen II und der SV Weidenbach II, die sich in der B-Klasse 4 mit zehn Punkten aus vier Spielen aus der Abstiegsgefahr ins Mittelfeld katapultierten. Und der SV Oberteisendorf II überholte in der B-Klasse 6 gleich sieben Teams und kletterte vom 13. Rang, einem direkten Abstiegsplatz, auf den Sechsten nach vorne.

C-Klassen:Alle Spiele gewonnen – das können der TSV Schnaitsee II, SV Amerang II, SV Söchtenau-Krottenmühl II (alle C3), TSV Haag (C4), SV Alzgern (C5) behaupten. Haag ist damit weiterhin ohne Punktverlust im Saisonverlauf. Die ersten Saisonsiege gab es für den FC Halfing II (C3), die SG Reichertsheim-Ramsau/Gars III (C4) und den TSV Marquartstein II (C7). Die Chiemgauer hatten im Oktober 2019 nach acht Niederlagen zum Saisonstart bereits einen Sieg gefeiert. Dann zog aber der damalige Gegner Ramsau II zurück und die Punkte waren wieder weg. Fast ein Jahr später gab‘s dann wieder einen Dreier, der bislang auch noch in der Wertung steht.

Die Verlierer

Regionalliga Bayern:Größter Re-Start-Verlierer im bayerischen Fußball-Oberhaus ist der TSV 1860 Rosenheim: Die Sechziger haben alle drei Punktspiele verloren – und damit auch viel Boden gegenüber den weiteren Teams im Abstiegskampf. Lag vor dem Wiederbeginn sogar Platz neun bei sechs Punkten Rückstand noch in Reichweite, ist die Kasparetti-Truppe komplett abgeschmiert und liegt nun schon fünf Zähler hinter dem SV Heimstetten auf Rang 14, der auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht. Bei nur noch sechs ausstehenden Spielen im Frühjahr braucht es schon eine herausragende Aufholjagd, um der Relegation zu entkommen.

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Vom Aufstiegsaspiranten ins Tabellenmittelfeld

Bayernliga Süd:Im Sommer war der TSV Schwabmünchen noch mittendrin im Kampf um den zweiten Rang. Nach vier Niederlagen am Stück sind alle Aufstiegsträume aber ad acta gelegt. Vor allem die Durchschlagskraft hat gelitten: 20 Spieltage lang hatten die Schwaben einen Schnitt von 2,45 Toren pro Spiel – der sank während des Negativlaufs auf 0,42. Und so wurde aus drei Punkten Reichweite auf Rang zwei glatte elf Zähler Rückstand – und der Absturz ins Tabellenmittelfeld. Drei Spiele, zwei Unentschieden und eine Niederlage – die Bilanz des TSV Landsberg liest sich für ein abstiegsbedrohtes Team nicht unordentlich. Wäre da nicht die 2:6-Pleite gegen Schlusslicht Nördlingen. Und die Unruhe im Team, in deren Folge man sich sogar von einem Spieler trennte. Der im Sommer eingestiegene Coach Edgar Weiler hat über die Winterpause alle Hände voll zu tun, um die Mannen vom Lech wieder auf Kurs zu bringen.

Neben 1860 auch der SB DJK Rosenheim enttäuschend

Landesliga Südost:Auch der zweite große Rosenheimer Stadtverein hat den Re-Start völlig verpatzt: Wähnte man sich beim SB Rosenheim im Sommer noch auf dem Weg in Richtung 40-Punkte-Marke und frühzeitigen Klassenerhalt, ist in vier Spielen kein weiterer Zähler hinzugekommen. Nach vier Niederlagen, darunter auch gegen den Vorletzten Dachau und Schlusslicht Waldkirchen, ist der Sportbund auf einen Relegationsrang zurückgefallen. Das große Problem: die Defensive. In den vier Partien setzte es insgesamt 13 Gegentore.

Bezirksliga Ost:Der neue Trainer Franz Pritzl hätte sich seinen Einstieg beim TSV Bad Endorf bestimmt etwas erfolgreicher vorgestellt. Stattdessen war es beim Kurort-Ensemble eher unruhig mit einem Wechsel in der Führungsspitze und einer am Grünen Tisch verlorenen Auftaktpartie. Aber auch auf dem Platz ist noch viel Luft nach oben, was ein Sieg und zwei weitere Niederlagen unter Beweis gestellt haben.

Trotz mäßiger Bilanz noch an der Tabellenspitze

Kreisliga 1:Obwohl immer noch Spitzenreiter, hatte der SV Westerndorf so seine Probleme mit dem Re-Start. Der 2:3-Niederlage im Top-Spiel gegen Prien folgten zwei Remis nach jeweils klaren Führungen. Gewinnt der SVW seine beiden Nachholspiele, dann ist man aber weiter gut auf Kurs. Nicht mehr Teil des Aufstiegsrennens ist hingegen der ASV Großholzhausen, der alle seine drei Partien nach dem Re-Start verlor.

Kreisliga 2:Ein Sieg und drei Niederlagen ist die Bilanz des TSV Altenmarkt, vor dem Re-Start und auch aktuell Vorletzter. Auch wenn die Niederlagen gegen drei Top-Teams waren – ein bisschen hatte man an der Alz wohl doch gehofft, näher ans rettende Ufer heranzukommen. Zumal der Rückstand auf den Relegationsplatz von zwei auf fünf Punkte angewachsen ist.

Croatia Rosenheim ohne einen einzigen Punkt

Kreisklasse 1:Der SV Schloßberg und der SV Schechen haben sich wohl vorzeitig aus dem Rennen um die Aufstiegsplätze verabschiedet. Schloßbergs Bilanz war mit zwei Siegen und zwei Niederlagen durchwachsen, Schechen holte gar nur einen Zähler in vier Begegnungen. Auf den hinteren Rängen ist Croatia Rosenheim schlecht zurückgestartet: Mit drei Niederlagen in drei Partien ist man auf den Relegationsplatz abgestürzt.

Kreisklasse 2:1:11 Tore und nur einen Punkt aus vier Spielen – der TSV Babensham ist überhaupt nicht in Tritt gekommen. Durch diese Bilanz ist das Team auf den Relegationsrang abgerutscht und hat auch die direkte Abstiegszone im Nacken. Beim Schlusslicht TSV Breitbrunn-Gstadt ist der erhoffte Aufschwung ausgeblieben: Mit drei Niederlagen ohne eigenen Treffer ist die Hoffnung auf den Klassenerhalt stark gesunken.

Kreisklasse 3:Im September noch mit zehn Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone gestartet und jetzt den Hauch der Relegation im Nacken: Der SV/DJK Pleiskirchen hat alle seine vier Spiele seit dem Wiederbeginn verloren, weshalb der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf vier Punkte zusammengeschmolzen ist. Auf diesem Rang steht aktuell der SV Unterneukirchen, dessen Bilanz mit einem Punkt bei 1:11 Toren nur unwesentlich besser war.

Nur noch ein Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz für Traunsteins Reserve

Kreisklasse 4:Drei Niederlagen aus drei Spielen lassen den SB Chiemgau Traunstein II wieder um den Klassenerhalt zittern. Statt sechs Zählern wie zuvor beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch einen Punkt. Ehemals auf dem Platz, der Entscheidungsspiele um den Liga-Erhalt bedeutet, war der TSV Tittmoning platziert. Der erfolgreiche Re-Start von Ruhpolding und Fridolfing sowie drei eigene Niederlagen haben die Tittmoninger ans Tabellenende zurückfallen lassen.

A-Klassen:Einige Teams blieben beim Re-Start ohne Punktgewinn. Dies sind der SV Ostermünchen II, FV Oberaudorf (beide A1), TuS Kienberg und SV Erlstätt (A5) sowie der TSV Teisendorf II (A6). Letzterer kassierte vier Niederlagen bei einem Torverhältnis von 2:18.

B-Klassen:Gleich mehrere Mannschaften sind punktlos beim Herbst-Zwischenspurt geblieben: TSV Hohenthann II (B1), SV Nußdorf/Inn II (B2), TSV Taufkirchen II (B4) und SB Chiemgau Traunstein III (B5).

C-Klassen:Alle vier Spiele verloren haben die LR 1981 Kolbermoor (C2). Abgestürzt ist der TSV Traunwalchen II in der C-Klasse 6: Zum Re-Start noch an der Tabellenspitze, setzte es drei Niederlagen ohne eigenen Treffer in vier Spielen.

In der Bezirksliga trennen den SV Bruckmühl und den TSV Bad Endorf nicht viel, wie das 2:2 im Pokal zeigte – dennoch gibt es hier Gewinner und Verlierer.
Im Aufschwung: Der SV Pang hat seine Position im Kampf um den Kreisliga-Erhalt seit dem Re-Start deutlich verbessert.

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