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Neue Bestimmungen vom Verband

Neue Auf- und Abstiegsregelung im Amateurfußball: Zwei Ligen bilden die Ausnahme

Dass die beiden Kreisliga-Vizemeister aus Inn/Salzach, wie hier der SV Ostermünchen und die SG Schönau, einen Aufsteiger in die Bezirksliga ausspielen, geht künftig nicht mehr.
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Dass die beiden Kreisliga-Vizemeister aus Inn/Salzach, wie hier der SV Ostermünchen und die SG Schönau, einen Aufsteiger in die Bezirksliga ausspielen, geht künftig nicht mehr.
  • VonAlexander Hübner
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In den bayerischen Fußball-Amateurligen sollen künftig nach Möglichkeit mindestens so viele Vereine in der Relegation um den Klassenerhalt spielen wie direkt absteigen. Das hat der Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) beschlossen.

Rosenheim/Mühldorf – Wie die Auf- und Abstiegsregelungen für die neue Saison 2022/23 zeigen, ist das nur in der Regionalliga und in den Bezirksligen nicht der Fall. In den Inn/Salzach-Kreisklassen haben die Spielleiter um Hans Mayer (Petting) die neue Bestimmung schon umgesetzt: es gibt nur noch einen Direktabsteiger. In den A- und B-Klassen gibt es keine Relegation gegen den Abstieg.

Für alle Klassen (von der Regionalliga abgesehen) gilt: Der Meister steigt auf, der Vizemeister kann über die Relegation den Sprung nach oben schaffen. Auf Landes- und Bezirksebene wird die Relegation mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, im Kreis Inn/Salzach wie üblich auf neutralen Plätzen.

Bis zu sechs Teams steigen aus der Regionalliga ab

Regionalliga: Der Meister steigt am Ende der Saison 2022/23 nicht direkt in die dritte Liga auf, sondern muss sich erst in der Relegation erst gegen den Meister aus dem Nordosten durchsetzen. Bis zu sechs der 20 Mannschaften treten nach der Saison 2022/23 den Weg in die Bayernliga an – vier direkt, zwei bekommen in der Relegation eine zweite Chance gegen die beiden Vizemeister der Bayernligen.

Bayernliga: Nur der Tabellenletzte muss direkt in die Landesliga. Der 15., 16. und 17. gehen in die Relegation mit den Vizemeistern der Landesligen, von den beiden Tabellen-Vierzehnten aus dem Norden und Süden muss nur der mit der geringeren Punktezahl in die Relegation. Von den zwölf Teilnehmern qualifizieren sich in der Regel drei für die Bayernliga.

Landesliga: Hier steigen der 17. und der 18. direkt in die Bezirksliga ab, der 15. und der 16. müssen auf jeden Fall in die Relegation. Für den Fünftletzten wird das Saisonfinale zum Rechenspiel: Denn zwei der fünf Tabellen-Vierzehnten aus den fünf Landesligen schaffen den direkten Klassenerhalt, drei müssen in die Relegation mit den 15 Bezirksliga-Vizemeistern. Dabei kommt es auf den Punkte-Quotienten an, weil die Landesligen in unterschiedlicher Stärke spielen: Im Nordwesten sind es 19, im Südwesten 17 in der Wertung.

Bezirksliga-Aufstieg wieder wie früher

Bezirksliga: Die getrennten Auf- und Abstiegsrunden gehören der Vergangenheit an, es gibt wieder – wie bis 2014 – eine echte Relegation mit jeweils drei Kreisliga-Zweiten und einem Bezirksligisten. Die Rückkehr zum einheitlichen Saisonschluss macht es möglich. Gut für die Bezirksligisten: Nur noch die Dreizehnten der drei Gruppen müssen in die Relegation, der Zwölfte ist gerettet. Der Viertletzte der Bezirksliga Ost spielt mit den beiden Kreisliga-Vizemeistern aus Inn/Salzach und dem Zweiten der Kreisliga München 3 (die sich von Ismaning bis Oberpframmern erstreckt) um einen Platz in der Bezirksliga.

Kreisliga: Weil die beiden Gruppen jeweils 14 Vereine stark sind, steigt nur der Tabellenletzte direkt ab. Der 12. und 13. geht in die Relegation mit den vier Vizemeistern der Kreisklassen. In zwei Runden werden dabei zwei freie Plätze in der Kreisliga ausgespielt.

Kreisklasse: Auch hier muss aus allen vier Gruppen nur das Schlusslicht direkt in die A-Klasse. Der Vorletzte und der Drittletzte bekommen in der Relegation mit den sechs Vizemeistern aus den A-Klassen eine zweite Chance. Drinbleiben ist – auf dem Papier – ganz einfach: Die insgesamt 14 Mannschaften spielen in sieben Duellen sieben freie Kreisklassen-Plätze aus.

Keine Relegation von der A-Klasse abwärts

A-Klassen: Die beiden Tabellenletzten steigen in die B-Klassen ab. Eine Relegation nach unten gibt es nicht.

B-Klassen: Der Meister und der Tabellenzweite jeder Gruppe steigen in die A-Klasse auf. Der Letzte und Vorletzte müssen in die C-Klasse.

C-Klassen: Auch hier steigen – wie gehabt – der Meister und der Vizemeister direkt auf.

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