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Aviv Levy schafft etwas Unmögliches

Auerbräu Cup im Wasserski am Hödenauer See liefert ein historisches Ereignis

Strahlende Sieger am Hödenauer See: Der überragende Aviv Levy (links) und Jana Meier, die für den Gastgeber startet.
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Strahlende Sieger am Hödenauer See: Der überragende Aviv Levy (links) und Jana Meier, die für den Gastgeber startet.

Eine „One Man Show“ hat Aviv Levy beim Auerbräu Cup im Wasserski am Hödenauer See abgeliefert. Dem israelischen Weltmeister gelang dabei etwas eigentlich Unmögliches.

Kiefersfelden – Einen historischen Moment im Wasserski an der Seilbahn haben die zahlreichen Zuschauer beim Auerbräu Cup 2022 im Wasserski an der Seilbahn erlebt. Noch nie ist es einem Sportler gelungen die eigentlich unmöglich zu fahrende Leine von 9,50 Metern komplett zu durchfahren. Der israelische Weltmeister Aviv Levy stellte am Hödenauer See einen neuen fabelhaften inoffiziellen Weltrekord mit einer Boje am 9,25 Meter kurzen Seil auf. Generell war es eine phantastische Veranstaltung: Bei sommerlichen Temperaturen gab es einen hervorragenden Mix aus Nachwuchssport und Weltklasse am Fuße des Zahmen Kaisers zu bestaunen.

Fynn Strohmeyer zeigt internationale Spitzenklasse

In der Klasse U15 der Mädchen zeigten Clara und Nina Miserok, dass sie sich für dieses Jahr viel vorgenommen haben. Während Nina Miserok mit dem zweiten Platz und neuer persönlicher Bestleistung in allen gestarteten Disziplinen völlig zufrieden war, musste sich Clara Miserok in der Kombinationswertung der überragenden Paula Götz geschlagen geben. Lara Finck und Bilyana Ivanova landeten im Mittelfeld.

In der männlichen U15 gab es für Fynn Strohmeyer kein Halten. Er beherrschte diese Klasse komplett und zeigte im Slalom mit einer Leistung von vier Bojen am 14-Meter-Seil bereits internationale Spitzenklasse. In dieser Form geht der junge Kiefersfeldener als Favorit in die nächsten internationalen Bewerbe. Allerdings zeigte der komplette Kader des WSC Kiefersfelden-Rosenheim sehr gute Leistungen. Jakob Huber wurde im Slalom und Springen zweiter. Anuk Pilgram holte sich Silber im Trick. Ferdinand Sattler zeigte ebenfalls aufsteigende Form und fuhr zweimal aufs Podium. Erfreulich waren die Wettkampfergebnisse für die Newcomer Simon Bauer und Simon Lengsfeld sowie für den jüngsten Teilnehmer Henri Schultz.

Jana Meier dominiert den Slalom der Damen

Kay Strohmeyer, erstmals in der Klasse U19, zeigte im Springen eine neue persönliche Bestleistung mit einer Weite von 34,50 Metern. Den Slalom gewann der Jugend-Europameister von 2021 souverän, während er sich in der Kombination mit dem zweiten Platz zufriedengeben musste.

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Den Slalom der Damen dominierte Jana Meier mit einer Leistung von zwei Bojen am Elf-Meter-Seil souverän. „Für den ersten Wettkampf dieser Saison bin ich mit meiner Leistung ganz zufrieden. Für die weiteren Wettkämpfe gibt es hohe Ziele, für die ich mich aber noch in allen Bereichen verbessern muss“, so die gebürtige Bad Salzuflerin, die seit zwei Jahren für den WSCKR aufs Wasser geht. Puck Elsendoorn gewann das Trickskifahren der Damen, während Michael Weiland mit einer guten Leistung auf Platz drei der Seniorenklasse landete.

Aviv Levy mit einer „One Man Show“

Was allerdings im Slalom der Herren geschah, überstrahlte den ganzen Bewerb. Als haushoher Favorit war der amtierende Weltmeister Aviv Levy aus Israel angereist. Im Training und an der Elf-Meter-Leine hatte der Mann aus Tel Aviv noch leichte Probleme mit der grundsätzlich schwer zu fahrenden Anlage in Kiefersfelden. Von Runde zu Runde wurde er aber sicherer und schüttelte seine Konkurrenten ab. Während Felix Astner am Zwölf-Meter-Seil ausschied, konnte „Comebacker“ Christian Weiland noch bis zur 10,75-Meter-Leine mithalten. Danach war es eine einzigartige „One Man Show“ des Topfavoriten. Er steigerte sich direkt in einen Rausch und das zahlreich anfeuernde Publikum pushte Levy dermaßen, dass es ihm als ersten Läufer überhaupt gelang, die Leine von 9,50 Meter fehlerfrei zu durchfahren. „Ich liebe diese Anlage und bin begeistert von diesem fachkundigen und fairen Publikum“, sagte der stolze Sieger direkt nach dem Slalom im Interview mit dem ehemaligen Weltmeister Thomas Bauer.

„Unsere professionelle Jugendarbeit trägt weiterhin sehr gute Früchte und wir wollen dieses Jahr wieder große Erfolge bei den Deutschen und Europameisterschaften erreichen. Dabei hilft es uns sehr, dass wir nun einen hauptberuflichen Trainer für die Sommermonate einstellen konnten“, so Thomas Bauer, 1. Vorsitzender des WSCKR.

re

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