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RACKETLON

Astrid Reimer-Kern wird sensationell Vizeweltmeisterin

Astrid Reimer-Kernholte den Vize-Weltmeister-Titel. re

Mühldorf. –  Mehr als 600 TeilnehmerInnen waren da am Start.

Es war alles bestens organisiert. Vom Mühldorfer Racketlon-Bundesligateam war dieses Mal „nur“ Astrid Reimer-Kern in der höchsten Damenkategorie am Start. Die Mühldorfer Herren konnten aus beruflichen beziehungsweise familiären Gründen nicht teilnehmen.

Astrid Reimer-Kern konnte sich in der ersten Runde souverän durchsetzen. Im Tischtennis unterlag Astrid ihrer Kontrahentin zwar klar, aber im Badminton und insbesondere in ihrer Paradedisziplin Squash konnte sie den Rückstand mehr als wett machen und benötigte im Tennis dann nur noch ein paar Punkte, um ins Viertelfinale einzuziehen. Dort traf sie dann auf die an 4 gesetzte Schweizerin Nicole Eisler. Dieses „Duell“ entschied Astrid mit einem deutlichen Vorsprung von 26 Punkten für sich und das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass pro Disziplin maximal 21 Punkte möglich sind. Im Halbfinale wartete dann die mehrmalige Vizeweltmeisterin Bettina Bugl aus Österreich auf die Mühldorferin. Nach dem Tischtennis und Badminton lag Astrid mit 22 Punkten Rückstand fast aussichtslos zurück. Sie konnte ihre Paradedisziplin Squash mit 21:4 klar für sich entscheiden, aber eigentlich war kaum damit zu rechnen, dass sie auch im Tennis gewinnen könnte. Aber da spielte sie das Match ihres Lebens und gewann sensationell mit 21:5, so dass sie am Ende 11 Punkte mehr auf dem Konto hatte.

Wenn auch die Finalgegnerin aus Österreich, Christine Seehofer, seit Jahren ungeschlagen ist, wurden Astrid trotzdem Außenseiterchancen eingeräumt. Nach Tischtennis und Badminton lag sie erwartungsgemäß deutlich zurück, aber im Squash gewann sie überlegen 21:2 und damit lag sie beim Tennisstart nur 7 Punkte zurück. Aber da konnte Astrid nicht erneut ihre Tennisleistung vom Halbfinale abrufen und natürlich ist auch die nervliche Anspannung, wenn man das erste Mal in einem Weltmeisterfinale steht, erheblich. Sie unterlag im Tennis, aber das war dennoch ein sensationeller und unglaublicher Erfolg für die Mühldorfer Racketlonspielerin. Hut ab vor dieser tollen Leistung.

Vom 22. bis 24. September spielt das Mühldorfer Racketlonteam dann in Düsseldorf und hofft, den Abstieg aus der 1. Bundesliga noch verhindern zu können. Im April in Fürth war für die Mühldorfer nichts zu holen. Zum einen konnten sie verletzungsbedingt schon nicht in Bestbesetzung antreten und dann musste auch noch zu allem Überfluss bereits in der ersten Runde ein weiterer Mühldorfer verletzt aufgeben. Aber in Düsseldorf kann das Team in Bestbesetzung antreten und wird sich alles geben, um in der ersten Bundesliga zu verbleiben. Auch das zweite Mühldorfer Team muss sich noch kräftig anstrengen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

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