Aschau verliert Spitzenspiel

SV Oberbergkirchen – SG Perach/Winhöring. Spiel auf Samstag, 28. März 2020, 16 Uhr, verlegt.

FC Mühldorf/Inn – TV Altötting, 2:1. Die Rothosen wollten sich bei den Gästen für die Hinspiel-Niederlage revanchieren und dies ist ihnen gelungen. Zudem wollten sie auch den Kontakt zur Spitzengruppe nicht abreißen lassen und nachdem Neumarkt und Aschau am Wochenende schwächelten, sind sie jetzt nur noch drei Punkte hinter dem Ersten SG Perach. In der elften Minute gingen die Gäste, durch Maxi Unterhitzenberger, in Führung, und bei den Mühldorfern wurden Erinnerungen vom Hinspiel wach. Sechs Minuten vor der Pause wurde in der gegnerischen Hälfte Mario Gollnik steil angespielt. Er konnte sich im Strafraum durchsetzen und sein Flachschuss schlug zum 1:1 im langen Eck ein. In der zweiten Hälfte spielten beide Mannschaften auf Abwarten und lauerten auf die Fehler der Gegenseite. Aus so einem Fehler gelang in der 76. Minute, der 2:1-Siegtreffer für die Kreisstädter. In der Vorwärtsbewegung konnten die Mühldorfer den Gästen den Ball abluchsen. Das Leder wurde in den Lauf von Michael Drjupin gespielt und dessen Flachschuss schlug neben dem langen Pfosten ein. Die letzten zehn Minuten mussten die Gäste zu zehnt auf dem Platz verbringen, denn Stefan Unterhitzenberger sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb Rote Karte. Mit diesem Sieg konnte Mühldorf den dritten Platz erklimmen, und am Wochenende kommt es zum Derby gegen die punktgleichen Neumarkter. Beide Mannschaften können bei einem Sieg mit der SG Perach punktgleich werden.

SV Aschau/Inn – SG Perach/ Winhöring, 1:2. Es war das Spitzenspiel vor imposanter Kulisse, besonders was die Spannung betrifft mit einem glücklichen Sieger. Das Spiel war vom Spielverlauf fast identisch wie die erste Heimniederlage gegen Mühldorf. Aschau bestimmte über die gesamte erste Halbzeit das Spiel und der Gast igelte sich vor dem eigenen Strafraum ein und lauerte auf Konter, trotzdem kamen die Gäste in den ersten 45 Minuten kein einziges Mal gefährlich vor das Aschauer Gehäuse. In der sechsten Minute hatte Johannes Asanger den Führungstreffer auf dem Fuß, doch sein Volleyschuss strich um Zentimeter am Pfosten vorbei. Danach wurden Aschauer Kopfbälle, nach Ecken, alle eine Beute von Gästekeeper Stefan Leitner. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der Führungstreffer der Veilchen fallen würde, doch denen fehlte das Glück und ein Vollstrecker, nachdem Jan Vetter verletzungsbedingt ausgefallen war. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel ausgeglichener und die Gäste hätten in der 53. Minute bereits in Führung gehen können, doch Martin Gumpendobler traf aus 20 Metern nur den Pfosten. Nur wenig später das Gleiche bei den Veilchen, aber auch Kosta Karamanlis traf mit seinem Kopfball nur den Pfosten. In der 67. Spielminute das überraschende 0:1 durch Josef Spermann, der einen Konter aus zehn Metern flach ins lange Eck traf. Anschließend wütende Angriffe der Heimmannschaft, die jedoch in der gut gestaffelten Abwehr der Gäste hängen blieben. Die Vorentscheidung in der 79. Minute, als Keeper Maxi Hopf etwas übermotiviert aus dem Gehäuse lief um einen Steilpass auf Spermann abzufangen, doch dieses Vorhaben misslang. Die folgerichtige Entscheidung des sehr souveränen Schiedsrichters Alexander Schkarlat war Elfmeter und die Gelbe Karte für den Keeper. Markus Kiefl ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte zum vorentscheidenden 0:2. Trotz dieses Rückstandes zeigte Aschau Moral und warf alles nach vorne, um eine Resultatsverbesserung herbeizuführen. Der Anschlusstreffer in der 88. Minute durch Harald Weiss mit einem Flachschuss aus zehn Metern kam allerdings zu spät. In der 91. Minute hatten die Veilchen wiede rum Pech, als ein wuchtiger Kopfball von Thomas Deißenböck nur die Querlatte traf und der Nachschuss über das Gehäuse ging. Nur ein Punkt aus den letzten drei Heimspielen machte den Veilchen eine so tolle Vorrunde kaputt. Jetzt geht es für beide Mannschaften erst einmal in die Winterpause, umwieder Kräfte zu tanken.

TSV Neuötting – TSV Neumarkt-St. Veit, 1:1. Vor nur 90 Zuschauern wollten die Neumarkter beim Drittletzten der Tabelle drei Punkte einfahren, um zum Spitzenduo Kontakt zu halten. Nachdem das Hinspiel sehr umkämpft war, es endete 1:0 für Neumarkt, stellten sich die Spieler um Kapitän Matthias Spirkl auf eine kämpferisch starke Heimmannschaft ein. Das Spiel begann mit einer leichten Überlegenheit der Rottstädter und man versuchte, auf die Heimelf Druck auszuüben. Georg Reiter zog in der zehnten Minute aus 16 Metern ab, sein Schuss streifte nur die Querlatte. Kurze Zeit später spielte Andreas Hirschberger im Strafraum Michael Höckinger an, doch dessen Schuss wurde im letzten Moment geblockt. Die Gäste waren drückend überlegen und erspielten sich Chancen, nur die Stürmer hatten ihr Visier noch nicht richtig eingestellt. Nur sporadisch kam die Heimelf vor das Gästegehäuse, doch Neumarkts Keeper Raul Kovacs brachte immer wieder die Hand an den Ball und verhinderte die Einschläge. In der 39. Minute konnten die Anhänger der Heimelf jubeln. Nach einem Eckball stieg Alexander Lang im Strafraum am Höchsten und erzielte per Kopfball die 1:0 Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste verstärkt auf den Ausgleich, doch entsprangen dabei nur wenige Torchancen. Erst zehn Minuten vor dem Ende gelang den Gästen der Ausgleichstreffer. Georg Reiter legte den Ball an Neuöttings Keeper Richard Gergye vorbei, und dieser traf beim Versuch, den Ball zu greifen, die Füße und brachte den Neumarkter zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Reiter selbst und sorgte so zumindest für einen Punkt. Der TSV Neumarkt kam mit dem Ziel zu gewinnen nach Neuötting, musste jedoch am Ende zufrieden sein, mit einem Punkt nach Hause fahren zu können.

SV DJK Pleiskirchen - TUS Mettenheim, Sonntag, 2:1.Zuerst hast du kein Glück und am Schluss kommt noch Pech dazu, so könnte man das Spiel der Mettenheimer in Pleiskirchen kommentieren. Die Gäste spielten mit den Hausherren 90 Minuten lang auf Augenhöhe, nur das Spiel dauert so lange bis der Schiedsrichter dieses abpfeift. Die war in Pleiskirchen in der 94. Minute, da kam Maximilian Orthuber im Strafraum an den Ball und sein Schuss lag zum 2:1- Endstand im langen Eck.

Dabei begann es für Mettenheim sehr gut, denn bereits in der siebten Minute brachte Manuel Merx die Gäste in Führung. In der 22. Minute hatte die Gästeabwehr Sebastian Kolbeck aus den Augen verloren und dies nutzte er zum Ausgleichstreffer. Wegen zu starken Reklamierens sah in der Nachspielzeit Thomas Frauendienst die Gelb-Rote Karte. tf

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