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„Feuer frei“ für die Löwen

Aschau-Trainer Thomas Deißenböck: Mit welchem Löwen-Spieler er schon zusammengespielt hat

Spielertrainer Thomas Deißenböck will beim Testspiel gegen den TSV 1860 München seine Spieler belohnen.
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Spielertrainer Thomas Deißenböck will beim Testspiel gegen den TSV 1860 München seine Spieler belohnen.

Es wird das Highlight der Aschauer Saisonvorbereitung: Der Kreisligist trifft am Mittwoch um 19 Uhr auf den Drittligisten TSV 1860 München. Spielertrainer Thomas Deißenböck verrät im Gespräch mit der OVB-Sportredaktion was er sich erhofft, und welchen Löwen-Spieler er schon kennt.

Von Marinus Obermaier

Aschau/Inn – Thomas Deißenböck ist eigentlich Trainer des Fußball-Kreisligisten SV Aschau/Inn, vor dem Testspiel-Highlight gegen den Drittligisten TSV 1860 München wurde er aber zum Ticketschalter. Klar ist, dass bis zu 2000 Zuschauer erwartet werden, wenn die Aschauer Veilchen am Mittwoch um 19 Uhr die Münchner Löwen empfangen. Auch dank Deißenböck: „Alle wollen dabei sein. Ich hab sicher schon um die 80 Karten für Familie und Freunde besorgt“, gibt der Spielertrainer im Gespräch mit der OVB-Sportredaktion zu.

Wie ist die Stimmung bei der Mannschaft?

Thomas Deißenböck: Die Stimmung ist super. Wir freuen uns alle auf dieses Highlight. Es werden über 2000 Zuschauer erwartet, das ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Ich würde sagen: Feuer frei.

Ist es für Sie das „Spiel des Lebens“?

Deißenböck: Ob es für mich persönlich das Spiel des Lebens ist, kann ich so gar nicht sagen, ich hab ja auch schon höherklassig gespielt. Es ist ja nur ein Testspiel, es geht um nichts. Da sind Relegationsspiele zum Beispiel schon wichtiger. Aber natürlich ist es etwas Besonderes, ich denke, für einige Spieler aus der Mannschaft kann man das schon so sagen.

Spiel gegen den Lieblingsverein

Gibt es Löwen-Fans in der Mannschaft?

Deißenböck: Ja, einige sogar. Ich glaube, so viele 1860 München-Fans habe ich in noch keiner anderen Mannschaft gesehen. Für sie ist es natürlich noch besonderer, wenn man gegen seinen Lieblingsverein spielen darf.

Wie habt ihr euch vorbereitet? Gab es ein Videostudium?

Deißenböck: Nein, so stark müssen wir uns gar nicht vorbereiten. Wir freuen uns und wollen einfach Spaß haben. Es werden 20 Spieler zum Einsatz kommen, weil wir jeden, der in der vergangenen Saison am Aufstieg beteiligt war, damit belohnen wollen. Wir haben aber letzte Woche schon mit dem Training angefangen, weil wir dachten, dass eine Einheit vor dem Spiel wohl zu wenig wäre. Das war bisschen ungewohnt.

Wie lautet Ihr Ziel für das Spiel? Hauptsache nicht zweistellig?

Deißenböck: Ich hätte gesagt, sechs bis sieben Gegentore wären cool. Aber nachdem 1860 in ihrem ersten Testspiel mit 8:0 gegen Waldkirchen, die ja Landesliga spielen, gewonnen hat, wäre für uns alles unter zweistellig in Ordnung. Ein eigenes Tor wäre dann die Kirsche auf der Torte, da würde wohl jeder blöd schauen und sich fragen, wie wir das geschafft haben. Wir wollen solange zu null spielen wie möglich und den Profis zeigen, was wir „Kreisligaspieler“ können.

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Auf was freuen Sie sich am Meisten?

Deißenböck: Auf alles. Auf die Zuschauer und die Gegenspieler. Es steht ja jetzt schon lange fest, dass es dieses Spiel geben wird und die Vorfreude wächst einfach immer mehr. Es wird schon lange vorbereitet, um die 100 Leute sind bei den Vorbereitungen beteiligt, das ist schon was Besonderes.

„Da hätte wohl auch niemand mit gerechnet, dass wir noch einmal gegeneinander spielen.“

Gibt es bestimmte Gegenspieler, auf die Sie sich besonders freuen?

Deißenböck: Nein, nicht unbedingt. Martin Kobylanski hat schon in der Bundesliga gespielt, gegen so einen Spieler zu spielen ist schon toll. Mit Phillipp Steinhart habe ich in der Jugend zusammengespielt, auch wenn er sich wohl nicht mehr an mich erinnern wird. Er hat es dann nur weiter gebracht als ich. Da hätte wohl auch niemand mit gerechnet, dass wir noch einmal gegeneinander spielen.

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