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Aschau holte nur einen Punkt

Nur noch ein Spieltagist zu bewältigen.  re
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Nur noch ein Spieltagist zu bewältigen. re

Landkreis – Das am Mittwochabend ausgetragene Nachholspiel der Unterneukirchener gegen Altötting ging für die Hausherren gewaltig in die Hosen.

Sie verloren gegen die Wallfahrt städter mit 0:4 Toren und waren somit, den zweiten Tabellenplatz noch zu erreichen, ausgebootet. Theoretisch hätten die Unterneukirchener den Altöttingern noch Schrittmacherdienste machen können, hierbei hätten aber einige Faktoren zusammenkommen müssen. Am vorletzten Spieltag hatte es einen neuen Torrekord gegeben, denn die Stürmer trafen insgesamt 45-mal ins gegnerische Gehäuse. Da der TV Altötting in Perach leer ausgegangen ist, steht Danubius Waldkraiburg am vorletzten Spieltag als Tabellenzweiter fest und spielt in der Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga.

TuS Alztal Garching - SV Aschau/Inn 2:2.Mit einem Sieg konnten sich die Aschauer Veilchen im vorderen Drittel der Tabelle festsetzen und deshalb legten sie in Garching los wie die Feuerwehr. Mit so viel Schwung hatten die Hausherren nicht gerechnet, denn sie wollten in Ruhe das Spiel über die Bühne bringen. In der 18. Minute wurden im Strafraum Johannes Asanger die Beine weggezogen und der sehr gut leitende Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt und Maximilian Wintersteiger verwandelte sicher zum 0:1. Aber auch nach der schnellen Führung ließen sich die Gäste nicht hängen und spielten weiter druckvoll nach vorne. In den ersten 30 Minuten hatten die Hausherren nur einen Torschuss in Richtung Gästegehäuse gebracht und der Ball bereitete Aschaus Keeper Philip Rohrbacher keine größeren Schwierigkeiten. Nach einer halben Stunde schien es, als habe man bei der Heimelf einen Schalter umgelegt, denn auf einmal waren sie tonangebend. Nico Stelzenberger konnte sich in der eigenen Hälfte gegen zwei Gästespieler durchsetzen, spielte das Leder in den Lauf von Tim Fredlmeier und dessen Flachschuss lag zum 1:1 im langen Eck (36.). Die Gäste hatten sich schnell von diesem Schock erholt und setzten die Hausherren unter Druck. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel wurde Michael Grassl mit einem Querpass im Strafraum freigespielt und dessen Flachschuss schlug neben dem kurzen Pfosten zum 1:2-Pausenstand ein. Die zweite Hälfte gestalteten beide Mannschaften etwas offensiver, nur Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. In der 56. Minute wurde der Aschauer Asanger im Strafraum gefoult, und der Schiedsrichter zeigte wiederum auf den Punkt. Diesmal trat Maximilian Wintersteiger zum Strafstoß an und schoss den Ball neben den Kasten. In der 71. Minute hätte Asanger den Deckel drauf machen können, als er zusammen mit zwei weiteren Aschauern alleine in Richtung Garchinger Gehäuse lief. Den ersten Schuss konnte Keeper Niklas Turtschan nach vorne abwehren in die Füße von Asanger. Der war darüber so überrascht, dass er das Leder acht Meter neben das Gehäuse setzte. So wurde in der 77. Minute die verpasste Chance mit dem Ausgleichstreffer bestraft, Christian Buchner bediente mit einem Querpass den mitgelaufenen Marco Berger und dessen Schuss landete zum 2:2 im langen Eck.

TSV Neumarkt-St.Veit – TSV Winhöring, 7:0. Mit einem 7:0-Kantersieg verabschiedete sich der TSV Neumarkt im letzten Heimspiel von seinen treuen Anhängern. Bereits in den ersten Minuten wurde klar, dass die stark ersatzgeschwächte Gästemannschaft an diesem Tag versuchen wird, den Kopf heil aus der Schlinge zu ziehen. Trotzdem ließ sich Neumarkt nicht hinreißen, den Gegner zu unterschätzen und ging hochkonzentriert das Spiel an, das vor nur 80 Zuschauern ausgetragen wurde. Viele Zuschauer hatten noch nicht richtig Platz genommen, da lag das Leder zum ersten Mal im Winhöringer Kasten. Eine Flanke von Martin Hofbauer faustete Winhörings Keeper Johannes Eggersdorfer direkt vor die Füße von Andreas Hirschberger, der sich den Ball noch zurechtlegen konnte und aus 14 Metern die schnelle Führung für Neumarkt erzielte (2.). In der Folgezeit erspielte sich die Heimelf eine Reihe von Chancen, nur wurde zu überhastet der Abschluss gesucht. Zudem hielt Gästekeeper Eggersdorfer alles was zu halten war und somit auch sein Team zunächst im Spiel. Erst in der 27. Minute klingelte es zum zweiten Mal in Gästekasten. Hirschberger setzte sich über die rechte Seite durch, konnte in den Strafraum eindringen und spielte den Ball zum mitgelaufenen Michael Höckinger, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einköpfen konnte. Kurz vor der Halbzeit nahm Hirschberger Winhörings letztem Mann Dieter Wiesmüller den Ball ab, lief alleine auf den Keeper zu und erzielte den 3:0- Pausenstand. Auch nach dem Seitenwechsel spielten die Neumarkter weiter druckvoll nach vorne, aber auch die Gäste kamen jetzt zu Torchancen. Die Beste hatte in der 59. Minute Sebastian Linner, die jedoch Neumarkts Keeper Raul Kovacs zunichtemachte. In der 65. Minute setzte Martin Gifthaler zu einem Dribbling an und wurde an der Strafraumgrenze mit einem Foul gestoppt. Georg Reiter hämmerte den fälligen Freistoß aus 17 Metern zum 4:0 ins obere lange Eck. Der fünfte Treffer ließ nicht lange auf sich warten, Markus Kiefl wollte eine Flanke zu Eggersdorfer zu seinem Keeper zurückköpfen. Doch wo er seinen Torwart vermutet hatte, stand Reiter, der den Ball annahm und erzielte das 5:0 aus 15 Metern (77.). Ein zu kurz abgewehrter Eckball fiel vor die Füße von Martin Gifthaler, der zog sofort ab und sein Schuss lag zum 6:0 in der 83. Minute im langen Eck. Der kurz zuvor eingewechselte Philip Akiotu setzte in der 89. Minute mit dem 7:0 den Schlusspunkt in diesem Spiel. Er erlief in der gegnerischen Hälfte einen langen Ball und lupfte diesen über den herauslaufenden Keeper ins Gehäuse.

SV Unterneukirchen - SC Danubius Waldkraiburg, 2:3.Nachdem unter der Woche Unterneukirchen gegen Altötting als Verlierer vom Platz ging, war damit auch die Chance, den zweiten Platz noch zu erreichen, verspielt. Theoretisch hätten die Unterneukirchener mit einem Sieg noch Altötting helfen können, nur da hätten noch einige Faktoren zusammenkommen müssen. Mit dem von beiden Seiten hart geführten Spiel war Schiedsrichter Bernhard Hellmich total überfordert. Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe die Heimelf zum ersten Mal jubeln konnte. Yannick Lohner wurde aus der eigenen Hälfte steil angespielt, konnte sich gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen und sein Schuss schlug zum 1:0 neben dem langen Pfosten ein.

In der 44. Minute dezimierte sich die Heimelf selbst, denn Bernhard Holzner sah nach einem Foul im Strafraum die Gelb-Rote Karte und Waldkraiburg bekam einen Strafstoß, der von Codrin Peii zum 1:1-Pausenstand verwandelt wurde. Nach der Pause übernahmen die Gäste das Spielgeschehen und wurden in der 57. Minute mit dem zweiten Treffer durch Marius Bindiu belohnt. Wegen wiederholten Foulspiels sah in der 64. Minute der Waldkraiburger Iasmin Cozma die Gelb-Rote Karte und somit mussten beide Mannschaften mit je zehn Spielern weiterspielen. Mit zunehmender Spieldauer merkte man der Heimelf an, dass sie unter der Woche noch im Einsatz waren und das nutzten sie in der 72. Minute, durch Flavius Cuedan zum 3:1 aus.

In der vierten Minute der Nachspielzeit konnte Andreas Hager mit einem Schuss ins lange Eck den 3:2-Endstand herstellen. Mit diesem Sieg sind die Waldkraiburger Tabellenzweiter und könnten als Aufsteiger, wie auch Mehring, von der A-Klasse in die Kreisliga durchsteigen.

FC Mühldorf - FC Grünthal II, 13:2. Bis zum vorletzten Spieltag schaffte es die Grünthaler Reserve, obwohl sie sehr oft mächtige Prügel einstecken mussten, dass sie in dieser Saison nie zweistellig verloren hatten. Mit einem 13:2-Sieg verabschiedete sich der FC Mühldorf von einer durchwachsenen Saison und von seinen treuen Anhängern. Bereits in der dritten Minute eröffnete Thomas Bichlmeier den Torreigen und setzte in der 19. Minute den zweiten Treffer drauf. Vor der Halbzeit hatten Spielertrainer Daniel Klöbl (32.) und Bastian Herrmann (36. und 41. Minute), bei einem Gegentreffer von Julian Ruckdeschel den 5:1- Pausenstand hergestellt. Bereits fünf Minuten nach dem Seitenwechsel waren es wiederum Bichlmeier, (50.) und Kölbl (56.), die die Führung auf 7:1 ausbauten. Nach einer kurzen Verschnaufspause war es wieder Bichlmeier der den Schlussspurt mit einem Treffer (68.) einläutete.

Mit einem verwandelten Foulelfmeter erhöhte Nikolaj Reimer (70.) auf 9:1, ehe in der 75. Minute Georg Manhart, ebenfalls mit einem Foulelfmeter, den zweiten Grünthaler Treffer erzielte. Zehn Minuten vor dem Ende zogen die Hausherren das Tempo noch einmal an und Bichlmeier (80.), David Hütter (81.), Mario Gollnick (83.) und Cornelius Roßberg (85.) stellten den 13:2-Endstand her. tf

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