Um den Anschluss nicht zu verlieren: Ein Wasserburger Sieg muss im Basketball-Derby her

Svenja Brunckhorst will mit ihrem Team im Heimspiel gegen Nördlingen einen Derbysieg landen. Hörndl

Wasserburgs Basketball Damen erwarten am Sonntag, 16 Uhr im einzig verbliebenen Bayern-Derby die Angels aus Nördlingen. Endlich gibt es wieder ein Heimspiel – erst das zweite der Saison – und nach zwei sehr knappen Niederlagen sind die Innstädterinnen heiß auf einen Sieg im Bayern-Derby in der heimischen Badria-Halle.

Wasserburg – Die Nördlingerinnen stehen vor dem Bundesliga-Derby am Sonntag, 16 Uhr, in Wasserburg mit derzeit vier Siegen aus fünf Spielen hinter Keltern auf Platz zwei der Tabelle. Im Schnitt punkten mit Luisa Geiselsöder (20,6 Punkte), Leslie Vorpahl (17,6), Magaly Meynadier (12,8), Danielle McCray (11,2) und Sami Hill (10) gleich fünf Spielerinnen zweistellig. Erfolgreichste Rebounder sind ebenfalls Danielle McCray (6,4 Rebounds), Luisa Geiselsöder (5,8) und Sami Hill (5).

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Testspiel gegen Nördlingen gewonnen

Es ist also Vorsicht geboten, wenn die Angels am Sonntag an den Inn reisen. „Das Testspiel vor Saisonbeginn haben wir zwar gewonnen, aber seitdem hat sich einiges auf beiden Seiten getan und Nördlingen spielt bisher eine starke Saison“, so Sidney Parsons, Trainerin der Wasserburgerinnen.

Sidney Parsons: „Wir müssen von Anfang an da sein“

„Wir müssen am Sonntag von Anfang an da sein, nicht erst kurz vor oder nach der Halbzeit, sondern von Minute eins bis zum Ende des Spiels. Es wird ein sehr hartes Spiel werden. Hinzu kommt auch noch, dass es ein Derby ist, für Spielerinnen und Fans etwas besonderes, was die Stimmung hoffentlich noch einmal anheizen wird. Wir müssen das Beste aus der Situation machen, in der wir gerade sind und am Sonntag alles geben, um endlich wieder einen Sieg zu erzielen“, so Sidney Parsons weiter.

Nach zwei knappen Niederlagen in Folge stehen die Wasserburgerinnen auf dem 5. Platz. Man braucht einen Sieg, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Die Wasserburger Korbjägerinnen können also jede Menge Unterstützung brauchen und hoffen auf eine volle Halle am Sonntag. sch

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