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Fußball-Landesligist überrascht

Ampfinger 2:1-Sieg beim Tabellenzweiten Eintracht Karlsfeld – Pantea und Divkovic treffen

Musste mit sieben Stichen genäht werden: Ampfings Michael Steppan.
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Musste mit sieben Stichen genäht werden: Ampfings Michael Steppan.
  • VonMichael Buchholz
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Mit einem 2:1-Erfolg über den Tabellenzweiten TSV Eintracht Karlsfeld ist der TSV Ampfing am Freitagabend erst einmal aus der Armengemeinde der Fußball-Landesliga Südost ausgetreten.

Karlsfeld – : Der TSV Ampfing hat nach dem vierten Sieg im fünften Spiel die Relegationsplätze verlassen und den Anschluss ans Mittelfeld der Fußball-Landesliga geschafft. Die Schweppermänner überraschten beim 2:1-Sieg in Karlsfeld.

Die Box präsent besetzt

Die Schweppermänner waren nach kurzem Abtasten von Beginn an gut in der Partie, mussten aber nach knapp zehn Minuten einen herben Dämpfer wegstecken, weil Michael Steppan nach einem ungeahndeten Foul mit einem Cut vom Platz musste – im Krankenhaus wurde der ehemalige Ebersberger mit sieben Stichen über der Augenbraue genäht. In den Minuten der Unterzahl – Urban Halozan kam rein und machte sofort einen guten Job – gerieten die Ampfinger allerdings etwas unter Druck.

Deutliche Verbesseruingen gesehen

„Gegen so einen guten Gegner macht sich ein Mann weniger natürlich bemerkbar“, so Trainer Rainer Elfinger, der grundsätzlich deutliche Verbesserungen bei seiner Mannschaft sah: „Im Gegensatz zum Kirchheim-Spiel sind wir gut eingelaufen und haben die Box richtig präsent besetzt.“ Und so konnten sich die Schweppermänner auch aussichtsreiche Chancen herausspielen. Elfinger: „Eigentlich hätten wir nach einer guten halben Stunde mit 3:0 führen müssen.“

Liviu Pantea fackelte nicht lange

In der 28. Minute spielte Goran Divkovic einen Steckpass auf Bastian Grahovac, doch dessen Abschluss flog am Kasten vorbei, drei Minuten später fast die gleiche Szene, nur vom anderen Flügel: Diesmal war es Grahovac, der die Lücke sah, Liviu Pantea fackelte nicht lange und verwandelte ins lange Eck. Wiederum zwei Minuten danach liefen gleich drei Ampfinger gegen einen Verteidiger aufs Tor von Dominik Krüger zu, agierten aber so ungeschickt, dass die Chance verpuffte.

Die Quittung kassierten die Gastgeber in der 38. Minute, als die Abwehr bei einem Freistoß aus dem Halbfeld pennte und der aufgerückte Innenverteidiger Kilian Kuni einem Ampfinger gegen den Rücken köpfte, so dass die Kugel ins Tor trudelte. „Ein völlig unnötiges Gegentor“, befand Elfinger, der aber ansonsten mit dem Spiel seiner Mannschaft recht zufrieden war: „Wir waren meist etwas feldüberlegen und haben die Dosis an sich gut hinbekommen, sind gut angelaufen und konnten so das Spiel für Karlsfeld immer wieder eng machen.“

Zweiter Neuzugang auf dem Feld

Im zweiten Abschnitt haben sich beide Mannschaften dann weitgehend neutralisiert, als Birol Karatepe nach einer Stunde mit einer Zerrung vom Platz musste, schickte Elfinger mit Codrin Peii den zweiten Neuzugang nach Teodor Popa vom aufgelösten Kreisligisten SC Danubius ins Rennen. Peii hätte dann fast einen Maßeinstand gefeiert, wenn nicht Krüger seinen Schuss noch gegen den Querbalken gelenkt hätte.

Die Erlösung in der 89. Minute

Für die Erlösung sorgte schließlich Goran Divkovic in der 89. Minute, als er noch ganz cool Torhüter Krüger austanzte und zum 2:1 einschob. Allerdings mussten die Schweppermänner in der Nachspielzeit noch einige bange Momente überstehen, ehe sie die drei Punkte endgültig im Sack hatten.

Jetzt hoffe ich bloß, dass wir bis zum Landshut-Spiel am kommenden Samstag unsere angeschlagenen Spieler wieder fit bekommen. Da ist jetzt die Physio-Abteilung gefragt“, sagt Elfinger. Neben Karatepe haben auch Grahovac und Divkovic muskuläre Probleme.

TSV Ampfing: Bozjak – Miller (69. Selimovic), Karatepe (60. Peii), Bahadir, Popa – Pantea, Salibasic, Steppan (10. Halozan) – Grahovac (83. Weichhart), Divkovic (90. + 2 Petrovic), Buljubasic. Trainer: Elfinger.

Tore: 1:0 Pantea (31.), 1:1 Cuni (38.), 2:1 Divkovic (89.)

Schiedsrichter: Schricker (FC Hohenthann)

Zuschauer: 75.

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