Ampfing verliert wichtiges Derby – Kastl setzt sich im Nachholspiel mit 3:1 durch

Traf nach drei Minuten: Der Kastler Sebastian Spinner.
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Traf nach drei Minuten: Der Kastler Sebastian Spinner.

Der TSV Ampfing hat am Mittwochabend das Nachholspiel gegen den TSV Kastl mit 1:3 verloren und überwintert in der Fußball-Landesliga Südost mit sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer auf Platz 16. Der TSV Kastl geht dagegen mit dem ersehnten Erfolgserlebnis in die Winterpause und steht als Tabellenelfter jetzt drei Punkte überm Strich.

Ampfing – Der TSV Ampfing hat am Mittwochabend das Nachholspiel gegen den TSV Kastl mit 1:3 verloren und überwintert in der Fußball-Landesliga Südost mit sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer auf Platz 16. Der TSV Kastl geht dagegen mit dem ersehnten Erfolgserlebnis in die Winterpause und steht als Tabellenelfter jetzt drei Punkte überm Strich.

Mit Tempo losgelegt – Kastl traf früh

Beide Mannschaften legten vor den 50 zugelassenen Zuschauern sofort mit Tempo los, die erste Chance der Partie hatte Ampfings Goran Divkovic, der nach Zuspiel von Liviu Pantea aber vertändelte. Besser machte es auf der anderen Seite Sebastian Spinner, der nach einem Schnittstellenpass von Dominik Grothe den Ball aus 14 Metern unter die Latte zimmerte. „Ein sensationeller Treffer“, so Kastls Sportlicher Leiter Jochen Brehm. Die Gastgeber zeigten sich vom Gegentreffer nicht sonderlich beeindruckt, hatten bei einer Eckenserie mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich, doch auf der anderen Seite vergaben die Gäste in der 35. Minute die große Chance zum 2:0, als Dominik Grothe mit einem von Anel Salibasic verursachten Foulelfmeter an Issa Ndiaye scheiterte. „Den hat Issa überragend gehalten“, lobt Ampfings Trainer Heiko Baumgärtner.

Dessen Truppe geriet dann aber in der 37. Minute doch mit 0:2 in Rückstand: Nach einer Kombination über Yunus Karayün, Alois Straßer und Timo Pagler, drehte sich Spinner im Strafraum um die eigene Achse und versenkte die Kugel mit dem linken Fuß. Nun folgte die stärkste Phase der Gäste, die noch vor der Pause den dritten Treffer nachlegen hätten können. Aber Ndiaye entschärfte einen guten Versuch von Pagler und bei einem Schuss von Spinner warf sich ein Ampfinger Verteidiger dazwischen und konnte zur Ecke klären.

Vor der Pause die Ordnung verloren

„Wir haben vor der Pause die Ordnung verloren, das haben wir in der Halbzeit angesprochen und sind dann gut in die 2. Halbzeit gestartet. Da haben wir Moral gezeigt“, so Baumgärtner. Und belohnt wurden die Schweppermänner dann auch, als Salibasic in der 57. Minute einen 40-Meter-Freistoß von Daniel Thoma ins lange Eck köpfte. Baumgärtner: „Danach hätte wir das Spiel drehen können, haben den Ball aber nicht mehr über die Linie gebracht.“ Ein Kopfball von Divkovic flog haarscharf über den Querbalken (59.) und wenig später kratzte Martin Göppinger den Ball noch von der Linie (65.). Da sind wir zehn Minuten etwas unter Druck gestanden, haben das aber gut und diszipliniert überstanden und konnten dann immer wieder Nadelstiche setzten“, fasst Brehm zusammen.

Entscheidung fiel in der 85. Minute

Die Entscheidung fiel dann in der 85. Minute nach einem durchdachten Spielzug, den der freistehende Leonhard Thiel nervenstark zum 1:3 abschloss. „Unterm Strich hatten beide Mannschaften in etwa gleich viele Möglichkeiten, aber Kastl war effektiver und im Spiel nach vorne zielstrebiger“, musste Baumgärtner einräumen, während Brehm von einem „verdienten Erfolg“ sprach.

TSV Ampfing: Ndiaye – Miller (81. S. Bahadir), Hofstetter, B. Bahadir, Richter (46. Block) – Selimovic, Salibasic, Duhnke, Pantea – Toma, Divkovic (72. Pete).

Tore: 0:1 Spinner (3.), 0:2 Spinner (37.), 1:2 Salibasic (57.), 1:3 Thiel (85.)

Schiedsrichter: Hofbauer (TSV Bernau) – Zuschauer:50

Besonderheit: Ampfings Keeper Ndiaye pariert Foulelfmeter von D. Grothe (35.) mb

War mit dem Einsatz seiner Mannschaft bis auf die Phase vor der Pause zufrieden: Ampfings Trainer Heiko Baumgärtner.

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