Ampfing enttäuscht gegen den SV Mehring – Landesligist verliert 0:1 gegen Kreisligisten

Felix Geith bekämpft den Ampfinger Nadil Buljubasic. Am Ende setzte sich Mehring überraschend durch.
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Felix Geith bekämpft den Ampfinger Nadil Buljubasic. Am Ende setzte sich Mehring überraschend durch.

Der TSV Ampfing hat sich im Vorbereitungsspiel gegen den Kreisligisten SV Mehring nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Das Landesliga-Kellerkind unterlag dem Team von Trainer Uwe Wolf trotz einer Vielzahl an Chancen mit 0:1, den Siegtreffer für die Gäste erzielte Johannes Grösslinger in der 66. Minute.

Ampfing– Der TSV Ampfing hat sich im Vorbereitungsspiel gegen den Kreisligisten SV Mehring nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Das Landesliga-Kellerkind unterlag dem Team von Trainer Uwe Wolf trotz einer Vielzahl an Chancen mit 0:1, den Siegtreffer für die Gäste erzielte Johannes Grösslinger in der 66. Minute.

„Das war schon in Ordnung, bei uns haben sechs Stammspieler gefehlt und unser Keeper war aus der jüngeren A-Jugend“, freute sich Wolf über den Sieg, wohl wissend, dass der Gegner mit seinen Chancen allzu lässig umgegangen ist – das alte Leid der Ampfinger, die oft in Schönheit sterben, anstatt konsequent den Abschluss zu suchen. Ebenfalls mangelhaft auf Seiten der Schweppermänner: Das Spiel ohne Ball. „Wir laufen nur, wenn wir den Ball haben können und jeder will den tollsten Pass spielen, um als Vorbereiter gefeiert zu werden. Doch wir vergessen das Toreschießen“, kritisierte Trainer Klaus Seidel, der freilich mit dem Ergebnis haderte: „Wir haben eine Fülle an Chancen, der Gegner schießt einmal weit vorbei, verzieht einmal knapp und trifft dann.“

Zahlreiche Torchancen für Ampfing

Nach einem Solo war es Grösslinger, der in der 66. Minute Issa Ndiaye zum Tor des Tages überwand. Bei den Schweppermännern übertrafen sich die Angreifer Nadil Buljubasic, Daniel Toma und Irfan Selimovic beim Auslassen von Torchancen, aber auch Marius Duhnke und Anel Salibasic hätten sich das ein oder andere Mal in die Torschützenliste eintragen können. Etwas zielstrebiger wurden die Angriffsbemühungen mit der Einwechslung von Goran Divkovic, doch auch der Neuzugang aus Traunstein hatte kein Glück im Abschluss. mb

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