Ampfing braucht zwingend einen Derbysieg: TSV empfängt den TSV Kastl am Dienstag um 20 Uhr

Ohne Wenn und Aber: Technischer Leiter Günther Sabinsky fordert heute gegen Kastl drei Punkte.
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Ohne Wenn und Aber: Technischer Leiter Günther Sabinsky fordert heute gegen Kastl drei Punkte.

Alles andere als drei Punkte werden dem TSV Ampfing in der Fußball-Landesliga nicht mehr zum direkten Klassenerhalt verhelfen: Die Schweppermänner stehen vor dem Nachholspiel am Dienstag, 13. Oktober, 20 Uhr mächtig unter Druck, wenn der TSV Kastl seine Visitenkarten im Raiffeisen-Sportpark abgibt.

Ampfing – Alles andere als drei Punkte werden dem TSV Ampfing in der Fußball-Landesliga Südost nicht mehr zum direkten Klassenerhalt verhelfen: Die Schweppermänner stehen vor dem Nachholspiel am Dienstag, 13. Oktober, 20 Uhr mächtig unter Druck, wenn der TSV Kastl seine Visitenkarten im Raiffeisen-Sportpark abgibt.

Drei gesperrte Spieler bei Ampfing

Auch wenn nach dem irren Spiel am Samstag in Dachau Kapitän Anel Salibasic und Verteidiger Ante Petrovic wegen ihrer Rotsperre fehlen, gibt es für die Elf von Heiko Baumgärtner keine Ausreden. Der Trainer, der ja ebenfalls beim 1:1 in Dachau Rot gesehen hat, darf bis zur Sportgerichtsverhandlung seine Mannschaft nicht coachen, muss nicht nur hinter der Bande bleiben, sondern darf auch 30 Minuten vor und nach dem Spiel keinen Kontakt zur Mannschaft haben. Insofern wird Co-Trainer Robert Unterhuber diese Aufgaben übernehmen, wobei natürlich die taktische Marschroute schon im Vorfeld festgelegt werden kann. Unterhuber und sportlicher Leiter Adrian Malec hatten im Herbst 2019 nach dem Rücktritt des damaligen Trainers Jochen Reil die Verantwortung beim Hinspiel übernommen und mussten aber mit einer 1:5-Niederlage heimfahren. Überhaupt ist der TSV Kastl seit geraumer Zeit so etwas wie ein Angstgegner für die Schweppermänner, den letzten Sieg gab es vor über sechs Jahren. Seither sprang in vier Derby-Begegnungen nur ein einziger Punkt heraus.

Wenn Schiedsrichter Michael Hofbauer vom TSV Bernau die Partie freigibt, darf das alles aber keine Rolle spielen: Die Ampfinger stehen mit 26 Punkten auf Rang 16, die SpVgg Landshut, Kastl, der SB Rosenheim und der TuS Holzkirchen, die vor den Schweppermännern rangieren, haben allesamt schon 32 Punkte auf dem Konto. „Wenn wir am Dienstag nicht drei Punkte einfahren, können wir uns den direkten Klassenerhalt abschminken“, so technischer Leiter Günther Sabinsky, der davon ausgeht, dass Abwehrchef Daniel Hofstetter ebenso in die Startelf zurückkehrt wie Marius Duhnke. Sabinsky: „Wir haben ja schon im Vorfeld auf mögliche Ausfälle reagiert und haben dementsprechend auch Alternativen.“

Bei den Gästen, die seit dem Wiederbeginn aus drei Spielen sechs Punkte einfuhren, befindet sich Trainer Jürgen Gal in der komfortablen Situation, dass er aus dem Vollen schöpfen kann. Ob der Gegner nun vollzählig ist oder nicht, macht jedoch für die Gastgeber keinen großen Unterschied. „Uns reicht zur Not ein dreckiger 1:0-Sieg, Hauptsache die Punkte bleiben in Ampfing“, so Sabinsky. mb

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