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„Ging einfach nicht mehr anders“

Altenmarkt und Stein/St. Georgen starten Spielgemeinschaft - das sind die Gründe

In Zukunft wird die SG Altenmarkt/Stein in der A-Klasse auf Punktejagd gehen.
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In Zukunft wird die SG Altenmarkt/Stein in der A-Klasse auf Punktejagd gehen.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Der TSV Altenmarkt, der in vergangenen Spielzeit aus der Kreisklasse abstieg, und der TSV Stein/St. Georgen gehen im Herrenbereich zur neuen Saison eine Spielgemeinschaft ein. beinschuss.de sprach mit Altenmarkts Abteilungsleiter Walter Andrasch über die Gründe für diesen Schritt die künftigen Herausforderungen und wer neuer Trainer des A-Klassen-Teams wird.

Altenmarkt an der Alz - Die vergangenen beiden Spielzeiten waren für den TSV Altenmarkt zum Vergessen. Erst stieg man in der coronabedingt abgebrochenen Saison aus der Kreisliga ab und nur ein Jahr später ereilte dem Verein das gleiche Schicksal in der Kreisklasse. „Das trifft mich auch persönlich sehr“, gibt Abteilungsleiter Walter Andrasch im Gespräch mit beinschuss.de zu.

Andrasch: „In beiden Vereinen ist zu wenig nachgekommen.“

Zur neuen Saison gibt es jetzt eine große Veränderung. Denn der TSV Altenmarkt geht eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Stein/St. Georgen ein. Bereits im Jugendbereich wird dies seit Jahren praktiziert, nun soll dies auch bei den Herren von Erfolg gekrönt sein. Ab Sommer wird die SG Altenmarkt/Stein in der A-Klasse und die SG Stein/Altenmarkt in der B-Klasse auflaufen.

„Dieser Schritt ist bereits länger in Planung gewesen, jetzt hat es geklappt“, sagt Andrasch. Zwar hätte es durchaus auch Kritiker gegeben, die mit der neuen Spielgemeinschaft nicht zufrieden seien, doch die Mehrheit hat diesen Schritt verstanden. „Es ging einfach nicht mehr anders“, gibt Andrasch zu: „In beiden Vereinen ist in den letzten Jahren zu wenig nachgekommen und die Kader der Herrenteams sind immer dünner geworden.“

Training und Spiele finden abwechselnd in Altenmarkt und Stein-St. Georgen statt

Dabei habe nach Ansicht des Altenmarkter Abteilungsleiters auch die Corona-Pandemie ihren Teil dazu beigetragen. „Die jungen Spieler haben sich verändert. Die machen jetzt andere Dinge und wollen unabhängiger sein. Das macht es für einen Verein nicht einfacher.“

So richtig los geht es mit der neuen Spielgemeinschaft am 1. Juli, dann beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison. Die SG Altenmarkt/Stein wird dabei sowohl das Training als auch die Punktspiele jeweils abwechselnd in Altenmarkt oder in Stein-St. Georgen absolvieren.

Jungvert wird neuer Trainer der SG Altenmarkt/Stein

„Am Anfang werden wir uns in einer Findungsphase befinden. Man muss sehen, wie es läuft und ob alles so passt, wie wir uns das vorstellen“, sagt Andrasch, der noch weitere Aufgabe auf die neue Spielgemeinschaft zukommen sieht. „Aus den 32 Spielern der beiden Vereine müssen sich zwei Teams finden. Das ist eine große Aufgabe.“

Diese soll der neue Trainer des A-Klassen-Teams angehen. Ab der neuen Saison wird Johann Jungvert, der zuvor beim TuS Traunreut tätig war, die SG Altenmarkt/Stein trainieren. „Wir sind davon überzeugt, dass er die richtige Einstellung mitbringt“, sagt Andrasch. Auf einen wichtigen Akteur muss die SG in Zukunft hingegen verzichten. Denn Alexander Irlweg wird den Verein verlassen und zum Bezirksliga-Aufsteiger TSV Peterskirchen wechseln.

Andrasch: „Wir wollen keinen Druck aufbauen“

Sportliche Ziele hat sich die neue Spielgemeinschaft vorerst nicht gesetzt. „Wir wollen keinen Druck aufbauen. Es wird für uns auch in der A-Klasse nicht einfacher. Dennoch wäre es schön, wenn wir vorne mitspielen könnten.“

Dann soll aus der SG Altenmarkt/Stein eine Erfolgsgeschichte werden, um sich schnell wieder aus der A-Klasse zu verabschieden.

ma

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