Der Adler fliegt bald wieder

Markus Eisenbichler im Gespräch mit Staatssekretär Stephan Mayer aus Neuötting. Settele

Ruhpolding – Wer hat sich denn da plötzlich im Medien-Korridor des Ruhpoldinger Biathlon-Weltcups „verirrt“?

Markus Eisenbichler (28), viermaliger Skisprung-Weltmeister aus Siegsdorf, konnte zuletzt wegen einer Handgelenksverletzung nicht im Weltcup starten, stattdessen schaute er an vorderster Front – der Medien-Korridor befindet sich direkt am Schießstand – den Skijägern über die Schulter. Auch für Gespräche mit Funktionären, Sponsoren und Politikern nahm er sich Zeit. „Es ist angenehm, mal da zu sein, auch wenn ich lieber beim Skispringen in Titisee-Neustadt dabei wäre – und das natürlich nicht nur als Zuschauer“, sagte „Eisei“, „aber das ist halt leider nicht möglich. Und so freue ich mich, dass ich daheim bin, und feuere die deutschen Biathleten an.“ Es war übrigens erst das zweite Mal, dass er die Kollegen vom Biathlon genauer unter die Lupe nehmen konnte. „So oft sehe ich Biathlon nicht live – das war bisher nur einmal bei Olympia der Fall.“ cs

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