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Fußball-Regionalliga Bayern

Abwehrzentrale gesucht: 1860 Rosenheim mit Heimspiel gegen Eichstätt

Linor Shabani und der TSV 1860 Rosenheim wollen nach drei Niederlagen am Stück nun vor heimischer Kulisse wieder punkten.
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Linor Shabani und der TSV 1860 Rosenheim wollen nach drei Niederlagen am Stück nun vor heimischer Kulisse wieder punkten.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Harter Brocken für den TSV 1860 Rosenheim: Nach drei Niederlagen in Folge empfangen die Sechziger den VfB Eichstätt, der auf dem vierten Tabellenplatz steht.

Rosenheim – Nach drei Niederlagen in Serie steht Fußball-Regionalligist TSV 1860 Rosenheim am Dienstag um 19 Uhr vor der nächsten schweren Aufgabe: Die Sechziger erwarten im Jahnstadion den VfB Eichstätt, seines Zeichens Tabellenvierter. „Der Tabellenplatz sagt alles aus, das ist eine gewachsene Regionalliga-Mannschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist“, sagt 1860-Trainer Florian Heller.

13 Punkte weist Eichstätt aus den bisherigen sieben Spielen auf, die beiden Niederlagen setzte es gegen die zweite Mannschaft vom FC Bayern und zuletzt gegen die SpVgg Unterhaching. Gegen Haching lag der VfB sogar länger mit 1:0 vorne und kassierte den spielentscheidenden Treffer erst in der Nachspielzeit.

Einige Abgänge im Sommer

Trainer Markus Mattes hat jedenfalls eine Zauberformel gefunden, wie man kompakte und erfolgshungrige Mannschaften bastelt, immerhin waren im Sommer gleich vier Spieler zum Liga-Rivalen Pipinsried abgewandert und mit Fabian Eberle hat sich der langjährige Goalgetter schlechthin ein paar Ligen nach unten verabschiedet. Aber der VfB-Coach hat schon immer ein Händchen dafür gehabt, talentierte Spieler fix zu integrieren und die unbedingte Gier nach Regionalliga-Einsätzen zu vermitteln. „Die haben das Herz am richtigen Fleck“, meint Heller.

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Das glaubt er auch von seiner Mannschaft, die aber nun wieder den Beweis dazu antreten muss. Denn der 1860-Trainer musste feststellen, dass der sehr wohl verdiente, aber durch glückliche Umstände zustande gekommene Heimsieg gegen Nürnbergs Reserve dazu verleitet hat, etwas vom Weg abzukommen. Seitdem setzte es drei Niederlagen: 1:3 bei Augsburgs „Zweiter“, 0:2 gegen Heimstetten und 1:5 beim Aufsteiger SC Eltersdorf.

„Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen“

Und spätestens jetzt sollte auch jeder wieder in der Realität angekommen sein! Und die lautet: Abstiegskampf pur mit großem Zusammenhalt, vollem Einsatz, und 100-prozentiger Leidenschaft. „Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen“, betont der Rosenheimer Coach immer wieder. Bereits vor der Saison hatte Heller prophezeit, dass es solche Phasen mit mehreren Niederlagen auch mal geben könne – nun ist der Fall eingetroffen. „Und jetzt geht es darum, wie man das Ganze annimmt. Und das ist für uns die Basis in den nächsten Wochen“, so Heller.

Bei dieser verworrenen Situation passt es dem Ex-Profi natürlich auch nicht in den Kram, dass er sich für das Eichstätt-Spiel eine neue Abwehrformation suchen muss. In Eltersdorf fiel binnen weniger Minuten das gesamte Defensivzentrum mit Christoph Wallner und Tim Kießling aus. Wallner laboriert erneut an muskulären Problemen (Heller: „Eine identische Verletzung wie zuvor, nur nicht in diesem Ausmaß“), Kießling ist nach seiner Unbeherrschtheit mit der Folge Gelb-Rot nun für diese Partie gesperrt. „Wir haben Alternativen“, sagt Heller und benennt dafür Maximilian Kuchler, Simon Kolb oder auch Leo Benz, den man von der rechten Seite ins Zentrum ziehen könne. Die Wahl sei aber wohlüberlegt, „weil es extrem nachhaltige Positionen sind“. Wie wichtig zeigt, dass die Sechziger nach dem Ausfall von Wallner und dem Platzverweis für Kießling gleich drei Gegentreffer hinnehmen mussten.

Zweitmeisten Gegentore der Liga

Gerade die Defensive muss stabilisiert werden, will man im Kampf um den Klassenerhalt reüssieren. Mit 19 Gegentreffern hat man die zweitmeisten der 20 Teams kassiert – und das, obwohl man in zwei der bislang sieben Begegnungen den Kasten sauber hielt. Dass Eichstätt mit 15 erzielten Toren die fünftmeisten Treffer aller Teams aufweist, alleine Philipp Federl mit fünf Toren mehr als die gesamte Sechziger-Truppe erzielte und der VfB alleine dem FC Bayern drei Kisten einschenkte, dürfte da recht ungelegen kommen.

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