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Nach dem 1:3 in Grünwald

„Abstiegskampf pur ist angesagt“ – Dritte Traunsteiner Niederlage in einer Woche

Das Tor zum 2:0 für Grünwald: Von links Moritz Knauer (Traunstein), Torschütze Leon Sammer, Torwart Marko Kao, Mevlud Sherifi und Hannes Kraus.
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Das Tor zum 2:0 für Grünwald: Von links Moritz Knauer (Traunstein), Torschütze Leon Sammer, Torwart Marko Kao, Mevlud Sherifi und Hannes Kraus.

„Ich bin schon enttäuscht“, machte Traunsteins Fußball-Trainer Jochen Reil nach dem Schlusspfiff deutlich. „Wir müssen das Feld jetzt eben von hinten aufrollen“, zeigte er sich kämpferisch nach der 1:3-Niederlage in Grünwald.

Grünwald – Der SB Chiemgau Traunstein hat in der Fußball-Landesliga Südost die nächste Niederlage kassiert. Beim TSV Grünwald gab es für die Truppe von Trainer Jochen Reil ein 1:3 – und das war die dritte Pleite innerhalb einer Woche. „Da gibt es keine Schönrederei mehr, ab jetzt ist Abstiegskampf pur angesagt“, betonte der SBC-Coach nach dem Spiel. „Uns fehlt einfach die Konstanz.“

Nach 12 Spieltagen im Tabellenkeller

Sein abstiegsbedrohtes Team hängt nach 12 Spieltagen weiter im Tabellenkeller fest. Der Sechzehnte, der die vergangenen Wochen auch immer wieder einige verletzungsbedingte Ausfälle kompensieren musste, hat aktuell acht Punkte auf dem Konto.

Reil ging mit seiner Mannschaft nach der Partie hart ins Gericht. „Wir hätten auch gleich mit einem Geschenkkorb mit den drei Punkten drin nach Grünwald fahren können“, hob er hervor.

Traunsteiner Gastgeschenke

„Die Tore, die der Gegner schießt, sind quasi von uns alle geschenkt gewesen.“ Sein Team habe während der gesamten Partie viele Fehlpässe produziert und hatte auch viele einfache Ballerverluste. „Letztlich sind wir dann auch nicht in der Lage, bei einer 1:1-Situation konsequent dabei zu bleiben“, ärgerte sich Reil. Was ihn dabei besonders wurmte: Vor der Partie hat er auf all diese Punkte nochmals extra hingewiesen und „jeden Spieler extra eingestellt“.

Noch zu jung und unerfahren

Er hielt seinem Team immerhin zugute, dass es in vielen Bereichen eben noch zu jung und unerfahren sei. Diesen Weg hat der Verein bei der Kaderplanung aber bewusst so gewählt. „Das habe ich ja auch gewusst, als ich die Mannschaft übernommen habe“, betonte Reil, der noch ein weiteres Manko ausgemacht hat: „Außerdem bringen wir aktuell auch keine PS auf die Straße“, hob er hervor.

Das Feld von hinten aufrollen

„Ich bin schon enttäuscht“, machte Jochen Reil nach dem Schlusspfiff deutlich. Aber seine Jungs eben auch. „Wir müssen das Feld jetzt eben von hinten aufrollen“, zeigte er sich kämpferisch. Die erste Maßnahme dazu: „Wir müssen jetzt die Trainingsintensität steigern“, sagte er. „Wir haben einiges aufzuarbeiten.“

Die nächste Partie steht für den SB Chiemgau dann am Freitagabend an: Dann stellt sich um 19 Uhr der SB DJK Rosenheim im Jakob-Schaumaier-Sportpark vor.

SB Chiemgau Traunstein: Kao, Dressl, Markus Unterhuber, Petzka, (78. Finken-thei), Gorzel, Probst (65. Smajlovic), Opara (65. Heluc), Kraus, Daniel (46. Weixler), Knauer (46. Wallisch), Sherifi.

Tore: 1:0 Tobias Schögl-mann (8.), 2:0 Leon Sammer (45.+2), 3:0 Luca Tschaidse (46.), 3:1 Kenan Smajlovic (90.+1).

Zuschauer: 50.

Schiedsrichter: Tobias Kinberger (SV Erpfting). (bst)

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