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Schraubensprünge, Überschläge und Salti

„Abflug“ zur Europameisterschaft - TeamGym-Nationalmannschaft mit acht Bruckmühlerinnen

Bis in die Haarspitzen motiviert treten die SVBlerinnen mit ihren Teamkolleginnen und SVB-Coach Andrea Eder (rechts) und Headcoach Conny Hötzendorfer (links) die Reise zur EM nach Porto an.
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Bis in die Haarspitzen motiviert treten die SVBlerinnen mit ihren Teamkolleginnen und SVB-Coach Andrea Eder (rechts) und Headcoach Conny Hötzendorfer (links) die Reise zur EM nach Porto an.

Seit 2013 wird TeamGym beim SV Bruckmühl betrieben. Die SVB-Mädchen sind sechsfacher Bayerischer Meister und sechsfacher Bayern-Open-Sieger. Jetzt vertreten acht Mädchen die Nationalmannschaft bei der EM in Porto.

Bruckmühl – In wenigen Tagen – am 29. November – ist es soweit: Dann steigt die 18-köpfige deutsche TeamGym Nationalmannschaft in München in den Lufthansa-Flieger zur Mission „13. European Championship TeamGym Porto“. Mit acht jungen Athletinnen und dem Trainer-Duo Andrea Eder und Rudi Schuster stellt dabei der heimische SV Bruckmühl (SVB) den Großteil der deutschen Juniorinnen-Mannschaft. Der Nationalkader wird noch durch drei Sportlerinnen vom Schliersee und aus Fürth, sowie einem weiteren Trainer, einem kleinen Betreuerteam und dem so genannten „Head of GER-Delegation“ komplettiert.

In den letzten zwei Jahren hart gearbeitet

„Das ist einfach nur Wahnsinn, wir haben in den vergangenen beiden Jahren trotz aller Pandemieturbulenzen echt hart gearbeitet, sind so heiß auf die Titelwettkämpfe und wollen in Porto ein turnerisches Feuerwerk abbrennen“, freuen sich die SVBlerinnen mit ihrem Team auf Portugal.

Vor wenigen Tagen war zum Ende der intensiven EM-Vorbereitung dann noch ein öffentliches Showtraining angesetzt, bei dem das deutsche Team unter Wettkampfbedingungen dem sportinteressierten Publikum das komplette EM-Programm zeigte. „Das EM-Zeittableau ist in Porto minutengenau getaktet, dies einmal im Vorfeld der Titelwettkämpfe vor Zuschauern durchzuexerzieren, erhöht den Stresslevel ungemein“, erklärt dazu SVB TeamGym-Trainerin Eder.

Im zweiten Teil ging es rund

Bereits beim Einführungs-Part des insgesamt dreiteiligen EM-Programms, begeisterten die sympathischen Sportlerinnen bei der Bodengymnastik mit synchronen Akrobatikelementen. Bei den schnell aufeinanderfolgenden Choreographie-Wechseln wurden die einzelnen Bewegungs- und Sprungelemente bis zum letzten Takt Punkt genau gesetzt.

Für ihre Spektakulären Salto-Sprünge mit Drehungen vom Minitrampolin über den Sprungtisch bekamen die TeamGym-Mädels mehrfach Szenenapplaus. Torsten Neuwirth

Im wahrsten Sinn des Wortes „rund“ ging es beim zweiten Teil, dem Tumbling. Im hohen Sprinttempo absolvierten die jungen Athletinnen im Sekundentakt Schraubensprünge, Überschläge und Salti auf einer hochmodernen Fiberglas-Akrobatikbahn.

Bis zu fünf Meter hohen Sprünge

Doch damit nicht genug. Bei dem so genannten „Trumpet“ sorgten die TeamGym-Mädels mit bis zu fünf Meter hohen Sprüngen, Saltos und Schraubenkombinationen aus einem Mini-Trampolin heraus mit und ohne Sprungtisch für großes „Gänsehaut-Gefühl“. Dem ein oder anderen Sportinteressierten, der das Sportevent hautnah miterleben konnte, stockte dann doch manchmal kurz der Atem beim Zuschauen.

„Nach dieser Topleistung unter fast realen Wettkampfbedingungen können wir mit großem Selbstvertrauen nach Portugal reisen“, lobte dann auch Conny Hötzendorfer, „Head of the Germany-Delegation“, die komplette Mannschaft am Ende des 115-minütigen Show-Trainings.

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