NACH 15 PUNKTEN RÜCKSTAND IN HALLE

81:72-Sieg nach furioser Aufholjagd von Wasserburgs Basketballdamen

Laura Hebecker drehte im letzten Viertel auf.
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Laura Hebecker drehte im letzten Viertel auf.

Fünf Minuten waren im zweiten Viertel gespielt und Wasserburgs Basketballdamen lagen am Sonntag in Halle mit 26:41 Punkten im Rückstand. Danach starteten die Damen vom Inn eine furiose Aufholjagd, die von Erfolg gekrönt war.

Halle – Letztendlich zählt, was nach 40 Minuten auf der Anzeigetafel steht. Am Sonntagabend stand in Halle ein 81:72 für die Gäste aus Wasserburg drauf – das war aber nicht das ganze Spiel so, lediglich elf Minuten waren die Innstädterinnen überhaupt in Führung. Aber Sieg ist Sieg und am kommenden Wochenende geht es weiter gegen Tabellenführer Keltern.

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Furioser Start von den Halle Lions

Der Start gehörte den Gastgebern. „On fire“ starteten die Hallenserinnen ins Spiel und trafen so gut wie jeden Wurf. Für die Damen vom Inn schien hingegen nichts in den Korb fallen zu wollen. 13:2 für Halle stand es nach vier Minuten, 19:4 nach knapp sechs Minuten. Zum Ende des Viertels korrigierten die Wasserburgerinnen den Spielstand etwas, dennoch führte Halle deutlich mit 25:12.

Das komplette Wasserburger Team verteidigte besser

Und auch die ersten fünf Minuten des zweiten Viertels gehörten noch den Halle Lions. Es stand 41:26. Doch dann drehte vor allem Kelly Moten auf, sorgte für sieben der zwölf Wasserburger Punkte in den nächsten fünf Minuten. Das komplette Wasserburger Team verteidigte nun auch besser, erlaubte Halle bis zur Halbzeit keinen Punkt mehr. Damit ging es mit einem 38:41 Rückstand aus Sicht der Gäste in die Kabine.

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Wieder kam Halle etwas besser aus der Kabine, zog in der 24. Minute per Dreier von Simpson auf 47:40 davon. Doch die Innstädterinnen wollten sich nicht geschlagen geben und sorgten in den verbleibenden sechs Minuten des Viertels für einen 19:9-Run. Damit stand es 59:56 für Wasserburg  – das Spiel war gedreht.

Jetzt drehte Laura Hebecker auf

Im letzten Viertel schaffte es Halle nicht mehr, noch einmal in Führung zu gehen. Zwar kamen sie immer wieder etwas ran, aber die Innstädterinnen wollten sich diesen Sieg nun nicht mehr nehmen lassen. Vor allem Laura Hebecker drehte nun auf und bewies erneut, warum man sie nicht einfach so offen an der Dreierlinie stehen lassen sollte. Am Ende stand es 81:72 für die Innstädterinnen.

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28 Turnovers sind viel zu viel

„Wir haben den Anfang komplett verschlafen. Wenn wir von Beginn an so gespielt hätten, wie wir es am Ende vom zweiten Viertel dann gemacht haben, dann hätte das heute ganz anders ausgesehen. Auch wenn es zwei Spiele in drei Tagen waren und das sicherlich anstrengend ist, sind 28 Turnover viel zu viel und das darf – egal in welcher Situation – nicht passieren“, so Trainerin Sidney Parsons. „In der Offense haben wir am Anfang zu wenig attackiert und uns nicht bewegt. Das haben ab dem Ende des zweiten Viertels besser gemacht.“

Nächstes Wochenende spielen die Damen vom Inn zuhause gegen Tabellenführer Keltern. Los geht es am Samstag um 16 Uhr.

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