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Mit nur 180 Metern Vorsprung

72 Kilometer zum Sieg: Schugg und Koller gewinnen „Bordairrace“ am Hochfelln

Die Teilnehmer des Bordairrace mussten zu Fuß oder in der Luft eine weite Strecke absolvieren.
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Die Teilnehmer des Bordairrace mussten zu Fuß oder in der Luft eine weite Strecke absolvieren.

72 Kilometer haben die gemeinsamen Sieger beim ersten Bordairrace am Hochfelln zurückgelegt, und landeten damit nur 180 Meter vor dem Drittplatzierten. Die Veranstalter zogen insgesamt ein positives Fazit.

Hochfelln – Über ein gelungenes, unfallfreies und spannendes Gleitschirm-Rennen haben sich die Hochfellnflieger Bergen gefreut. Beim „Bordairrace“ wurden um 8 Uhr rund 70 Gleitschirmpiloten in das Rennen geschickt. Für die Outdoor-Sportler galt es innerhalb von 33 Stunden einen weit entfernten Wendepunkt zu setzen, um dann um 17 Uhr wieder das Ziel an der Talstation der Hochfellnseilbahn zu erreichen. Da keine Hilfsmittel erlaubt sind, dürfen die Athleten nur fliegen oder gehen.

Verschiedene Taktiken bringen Erfolg

Die meisten Teilnehmer entschieden sich zuerst dazu, den Hochfelln zu besteigen. So auch der spätere Sieger Christian Schugg, der in seinem ersten Flug bis in den Pinzgau unterwegs war. Von dort ging es zu Fuß weiter bis zum Alpenhauptkamm, wo er nach circa 72 Kilometer seinen Wendepunkt setzte.

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Eine völlig andere Taktik wählte Lars Buddack. Ganz bewusst nahm er eine andere Route und wanderte zunächst auf die Hochplatte, um von dort weit in das Inntal zu fliegen. Sein Mut wurde belohnt, am Ende siegte Buddack in der Wertung „Unsupported“. Das bedeutet, er absolvierte das Rennen ohne fremde Hilfe.

Siglbauer verpasst die vorderen Plätze

Für die Hochfellnflieger Bergen ging Dietmar Siglbauer aus Egerdach an den Start. Der mehrfache Deutsche Meister im Streckenfliegen wollte versuchen, vom Hochfelln mit seinem Gleitschirm eine weite Strecke zu fliegen. Die thermischen Bedingungen und auch die niedrige Flugbasis ließen aber keine sehr weiten Strecken zu. Siglbauer landete dennoch in der Nähe des Wilden Kaisers und entschloss sich dann abends fünf Stunden zurück zu marschieren. Als erster Teilnehmer erreichte er gegen Mitternacht wieder das Ziel. Mit dieser kurzen Rennzeit konnte er natürlich mit Rang 35 nicht im Kampf um die vorderen Plätze eingreifen.

180 Meter fehlen zum Sieg

Die Entscheidung um den Sieg war denkbar knapp. In der Gesamtwertung fehlten Lars Buddack rund 180 Meter Wegstrecke, um auf dem Podium ganz oben zu stehen. Die ersten zwei Plätze belegten Christian Schugg und Maurice Koller (beide aus dem Allgäu), die das Rennen quasi gemeinsam absolvierten und den Wendepunkt bei 72 Kilometer setzten. In der Damenwertung siegte Aline Schäfer mit einem Wendepunkt bei 53 Kilometern. Die Tandemwertung gewann der Ruhpoldinger Andreas Huber mit seiner Passagierin Johanna Zangerle.

Große Freude herrschte nicht nur bei den Siegern, sondern auch beim Veranstalter. Christin Kirst, zweite Vorsitzende der Hochfellnflieger Bergen, freute sich über die vielen positiven Rückmeldungen. „Das war eine tolle Leistung unseres Vereins. Wir haben das Fluggebiet Hochfelln und den Chiemgau bestens präsentiert.“pfa

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