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Sportler mit und ohne Handicap sind dabei

51 Boote aus acht Nationen: Internationale Deutsche Meisterschaft am Chiemsee

Die 2.4mR-Boote segeln die Internationale Deutsche Meisterschaft am Chiemsee aus.
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Die 2.4mR-Boote segeln die Internationale Deutsche Meisterschaft am Chiemsee aus.

Die Internationale Deutsche Meisterschaft im Einmannkielboot 2.4mR wird am Chiemsee ausgesegelt. Dabei treten sowohl Sportler mit als auch ohne Handicap an.

Prien – Ein Großereignis im Segeln veranstaltet der Segelclub Prien am Chiemsee. Vom 16. bis 19. September richtet der Verein die Internationale Deutsche Meisterschaft im Einmannkielboot 2.4mR für Segler mit und ohne Behinderung aus. Dabei gibt es für Segler mit Handicap eine gesonderte Wertung. Gleichzeitig wird die Bayerische Meisterschaft im 2.4mR ausgesegelt. Wenn der Wind mitspielt, sind acht Wettfahrten vorgesehen.

Walter Schmiedt, als Nachfolger des Vorsitzenden Lothar Demps, der den Verein 33 Jahre lang führte, hat kein einfaches Amt übernommen. Er ist aber mit seiner Vorstandschaft guter Dinge, denn für die IDM wurde mit Kai Schreiber vom Chiemsee Yachtclub ein erfahrener Wettfahrtleiter verpflichtet und auch sonst haben die Organisatoren alles bestens vorbereitet. Die 51 Segler kommen aus 26 Vereinen in Deutschland, dazu je vier Segler aus Österreich und Tschechien, je aus einer aus Frankreich, Belgien, Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Vom gastgebenden Priener Segelclub treten neun Segler, mit und ohne Behinderung, an. Im 4,18 Meter langen und 81 Zentimeter breiten Einmann-Kielboot 2.4mR segeln Sportler mit und ohne Handicap gegeneinander.

Der amtierende Deutsche Meister kommt

Viele berühmte und erfolgreiche Segler sind in der 2.4mR-Klasse aktiv, allen voran Ulli Libor und Heiko Krüger. Libor ist einer der erfolgreichsten deutschen Segler. Der inzwischen 81-jährige ist am Chiemsee nicht dabei, aber Krüger, der amtierende Deutsche Meister, kommt. Dazu sind neben dem deutschen Ranglistenersten Christian Bodler vom SC Prien weitere acht Segler von den ersten zehn der Deutschen Rangliste mit von der Partie.

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Eine führende Rolle in der Integration von Seglern mit Handicap spielt der Segelclub Prien am Chiemsee (SCPC). Beeindruckt von den Leistungen behinderter Sportler, gründete man im Januar 2008 eine Handicap-Sparte. Die Ausbildung mit körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen begann.

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Der Prien-City-Cup wird seitdem alljährlich zusammen mit der bayerischen Meisterschaft verknüpft. Der bayerische Seglerverband und der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern, würdigten die Arbeit des SCPC: Sie machten den Verein zum „Integrativen und Leistungs-Segelzentrum Prien am Chiemsee“ für Segler mit Handicap.

Finanzielle Schwierigkeiten

Um den Segelsport und die integrative Segelgruppe weiter zu fördern, organisiert der SC Prien zahlreiche Aktivitäten für Jugendliche mit und ohne Handicap. Dem langjährigen Vorsitzenden Lothar Demps wurde dafür die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Weil Segeln künftig keine paralympische Disziplin mehr ist, geriet das Projekt „Integratives Segeln“ in finanzielle Schwierigkeiten. Für Demps ist das jedoch kein Grund, um mit dem Projekt aufzugeben. Mit aller Kraft versucht er, Sponsoren zu finden, um die Initiative weiter betreiben zu können.

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