IM DEUTSCHEN FUßBALL-INTERNAT

23 Fußballtalente aus den USA in Bad Aibling: Leben, lernen Fußball spielen

Die 23 Fußballtalente aus den USA kurz nach der Landung.
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Die 23 Fußballtalente aus den USA kurz nach der Landung.

Für mindestens sechs Monate werden 23 Fußball-Talente in Bad Aibling leben, lernen und Fußball spielen. Außerdem werden sie einen intensiven Deutsch-Kurs am Dietrich Bonhoeffer Bildungscampus (DBBC) besuchen

Bad Aibling – 23 Schüler und Nachwuchsspieler aus allen Teilen der USA befinden sich im Deutschen Fußball Internat (DFI) auf dem Bildungs- und Sportcampus. Die jungen Männer aus Übersee werden nun für mindestens sechs Monate in Bad Aibling leben, lernen und Fußball spielen. Außerdem werden sie einen intensiven Deutsch-Kurs am Dietrich Bonhoeffer Bildungscampus (DBBC) besuchen.

Erste Einsätze bei den Profis

Ziel ist es, dass mindestens die Hälfte der jungen Spieler auch über die sechs Monate hinaus am Campus bzw. im Fußballinternat verbleiben, dann auch den Regelunterricht am DBBC besuchen und der eine oder andere einen ähnlichen Weg in den Spitzenfußball nimmt.

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So wie Boipelo Mashigo, der im Dezember 2020 bei der Spielvereinigung Unterhaching seine ersten Einsätze bei den Profis hatte. „Ganz wichtig und konzeptionell einzigartig ist unser Ansatz der Verbindung von Sport mit erstklassiger schulischer Bildung am DBBC. Hier leben und lernen unsere Nachwuchsspieler nicht nur, sondern sind auch durch den Kontakt mit den ,normalen‘ Schülerinnen und Schülern voll in das gesellschaftliche Leben integriert.

Durch die seit Jahren praktizierten und durch den Sport inspirierten digitalen (Fern)Unterrichtsformate, gibt es zudem auch in der Pandemie-Phase keinen Unterrichtsausfall“, sagt Sebastian Raß.

Ein erstes gemeinsames Projekt

Der Aufenthalt ist ein erstes gemeinsames Projekt des DBBC/DFI mit dem amerikanischen Partner Talentprojekt.com. Hier werden talentierte Nachwuchsspieler aus den USA gezielt auf einen Aufenthalt in Europa vorbereitet.

„Wir sind sehr froh, dass alles in kürzester Zeit und trotz der momentan schwierigen Umstände geklappt hat und freuen uns sehr auf das Leben und die Arbeit mit unseren amerikanischen Gästen. Damit setzt die Region gerade in diesen Zeiten ein ganz wichtiges Zeichen internationaler Zusammenarbeit“, so Raß. (re)

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