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Rosenheimer 1:5 gegen die SpVgg Bayreuth

1860 unterliegt am Ende klar: Eine Halbzeit hui, eine Halbzeit pfui

Der dritte Bayreuther Treffer von Alexander Nollenberger bedeutete die endgültige Entscheidung.
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Der dritte Bayreuther Treffer von Alexander Nollenberger bedeutete die endgültige Entscheidung.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Wenn der Tabellenletzte auf ein Spitzenteam trifft, dann sieht man manchmal kaum einen Unterschied. Im Falle des Fußball-Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim ist es heuer schon so, dass die Verhältnisse da schon klargerückt sind. Dem 0:6 gegen Baydern II folgte nun ein 1:5 gegen Bayreuth.

Rosenheim – Man könnte jetzt sagen, dass sich der TSV 1860 Rosenheim im Punktspiel der Fußball-Regionalliga Bayern gegen die SpVgg Bayreuth eine Halbzeit lang sehr ordentlich verkauft hatte, könnte anführen, dass das Spiel vielleicht anders gelaufen wäre, wenn nicht gleich nach der Pause ein kapitaler Patzer für die 2:1-Führung der Gäste gesorgt hätte. Oder man könnte die Ausfallliste hervorkramen, auf der gleich sieben Akteure aus dem Sechziger-Kader standen und die Rosenheimer mit nur drei Feldspielern auf der Auswechselbank personell auf dem Zahnfleisch daherkamen. Aber von hätte, wäre, wenn und aber können sich die Sechziger nichts kaufen – und so stehen am Ende eine 1:5-Niederlage nach einer überwiegend chancenlosen zweiten Halbzeit, das achte sieglose Spiel am Stück und die festzementierte Position am Tabellenende.

Unentschieden zur Halbzeitpause

Dabei schlugen sich die Schützlinge von Trainer Florian Heller, bei denen neben den verletzten Spielern auch der gesperrte Linor Shabani sowie die erkrankten Vegard Salihu, Tim Kießling und Sam Zander fehlten, vor dem Seitenwechsel ganz achtbar. Das 1:1 ging in Ordnung, weil die Hausherren lauf- und einsatzfreudig dagegenhielten und dem fränkischen Spitzenteam nur wenige Gelegenheiten im Strafraum boten. Ein führte allerdings zum 0:1 und ärgerte Heller furchtbar: „Wir wissen, dass sie genau da gefährlich sind und bekommen das dann nicht wegverteidigt.“ Die Rosenheimer waren nach einer Offensivaktion gerade etwas weiter aufgerückt – und liefen direkt in die Falle des fränkischen Umschaltspiels. Rakete Alexander Nollenberger zündete und bediente dann im Strafraum Stefan Maderer, der keine Probleme beim 1:0 hatte. Aber 1860 kam zurück und gleich in der nächsten Aktion durch einen kreuzenden Laufweg von Stürmer Laurin Demolli zum 1:1, der Rosenheimer schloss vor dem Gäste-Keeper souverän ab. 1860 spielte eklig, nervte das Top-Team und deren Fans – so sehr, dass ein Anhänger dem Ex-Bayreuther und Wieder-Rosenheimer Sascha Marinkovic (spielte im zentralen Mittelfeld) zurief: „Ey Sascha, hast du rohes Fleisch gfressen?“

1:2-Rückstand „ein Schlag in die Magengrube“

Nach Wiederanpfiff wurde der Gäste-Fanblock dann schnell zufriedengestellt. Benedikt Kirsch nutzte den Fauxpas der Gastgeber mühelos zur neuerlichen Bayreuther Führung. „Das war wie ein Schlag in die Magengrube“, bekannte Heller. Zwar gab es noch einmal ein Aufbäumen mit einer guten Freistoßgelegenheit für Nico Schiedermeier und einem gefährlichen Angriff über Christoph Fenninger und Thomas Steinherr, bei dem Schiedermeier am Ende an Bayreuth-Tormann Sebastian Kolbe scheiterte. Dieser Angriff besiegelte aber endgültig die Niederlage, denn nach Kolbes Abschlag war der pfeilschnelle Nollenberger durchsetzungsfähiger als vier Rosenheimer Defensivspieler und zimmerte die Kugel zum dritten Treffer unter die Latte.

Am Ende wird es deutlich

Danach fanden die Sechziger keinen Zugriff im Mittefeld mehr, wodurch die Stürmer in der Luft hingen – und Bayreuth immer mehr Angriffe starten konnte. Die Konsequenz: Das 1:4 durch Felix Weber im Nachschuss und das 1:5, erzielt von erneut starken Nollenberger. Letztlich war es dann auch vom Resultat her der klare Unterschied, der beide Teams ausmacht.

TSV 1860 Rosenheim: Wimmer – Benz, Salkic, Kuchler, Jesse (ab 75. Stegemann) – Steinherr, Marinkovic, Schiedermeier – Demolli, Fenninger, Kamuf (ab 82. Majanovic).

Schiedsrichter: Wörz (TSV Friesenried).

Zuschauer: 183.

Tore: 0:1 Maderer (24.), 1:1 Demolli (26.), 1:2 Kirsch (48.), 1:3 Nollenberger (59.), 1:4 Weber (66.), 1:5 Nollenberger (87.).

Da durfte 1860 Rosenheim hoffen: Laurin Demolli erzielt abgeklärt den 1:1-Ausgleich.

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