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1:5-Niederlage am letzten Spieltag

1860-Tennisspieler schließen Bundesliga-Saison im Mittelfeld der Tabelle ab

Matteo Viola holte den einzigen 1860-Punkt in Neuss.
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Matteo Viola holte den einzigen 1860-Punkt in Neuss.

Die Tennisspieler des TC 1860 Rosenheim haben ihre erste Bundesliga-Saison auf Rang fünf abgeschlossen. Am letzten Spieltag verloren die Sechziger in Neuss mit 1:5, den einzigen Punkt holte Matteo Viola.

Neuss – Spielerisch hat es kein versöhnliches Ende für den TC 1860 Rosenheim in der Tennis-Bundesliga gegeben. Mit 1:5 und wieder einmal zwei verlorenen Match-Tiebreaks mussten sich die Sechziger am Sonntag bei Blau-Weiß Neuss geschlagen geben. Dennoch überwiegt am Ende die Freude über eine erfolgreiche erste Bundesliga-Saison mit spektakulären Siegen über die frisch gebackenen Meister und Vizemeister Mannheim und Gladbach.

Auch am letzten Wochenende wollte man noch ein paar Punkte mitnehmen, um eventuell den zweiten oder dritten Platz zu sichern, allerdings hat in beiden Partien etwas das Glück gefehlt.

Niederlage im Match-Tiebreak

In Neuss starteten für Rosenheim Alejandro Tabilo an Position zwei und Matteo Viola an Nummer vier. Tabilo startete gut gegen den Italiener Thomas Fabbiano, gewann den ersten Satz mit 6:2, ließ dann aber nach. Den zweiten verlor er mit 3:6 und dann einen der besagten Match-Tiebreaks äußerst eng mit 9:11. Wenige Probleme dagegen hatte Viola mit dem Belgier Julian Cagnina. Mit 6:3 und 6:1 konnte er einen für sich wichtigen Einzelsieg zum Saisonabschluss holen.

Alejandro Tabilo musste sich im Match-Tiebreak geschlagen geben.

Rola körperlich noch angeschlagen

In der zweiten Runde gingen im Spitzeneinzel Blaz Rola und an Position drei Sebastian Ofner für Rosenheim ins Rennen. Rola war körperlich sichtlich noch angeschlagen von der Vorwoche und konnte nicht seine Top-Leistung abrufen. 3:6 und 3:6 hieß es am Ende gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp. Knapper ging es bei Ofner her, er war im ersten Satz eigentlich der bessere Spieler, verlor diesen aber knapp mit 6:7. Den zweiten holte er sich mit 6:3, somit also ein weiterer entscheidender Match-Tiebreak. Auch dieser war wieder einmal nicht den Rosenheimern vergönnt, Ofner verlor mit 6:10.

Neuss mit Ex-Wimbledon-Sieger

Um noch ein Unentschieden zu erreichen, mussten beide Doppel her, Neuss lieferte dort aber mit dem Dänen Frederik Nielsen einen ehemaligen Wimbledon-Sieger. Sowohl Ofner/Tabilo, als auch Rola/Viola verloren identisch mit 4:6 und 2:6, was dann insgesamt ein 1:5 und den fünften Tabellenplatz von zehn Mannschaften bedeutete.

Dörflers positives Fazit

„Klar haben wir uns das letzte Wochenende sicher anders vorgestellt, mit einem Platz fünf in der ersten Saison ohne Abstiegsgefahr kann man aber einfach nur zufrieden sein“, meinte 1860-Vorstand Dieter Dörfler. „Kurios ist es schon, dass wir gegen die Top-Mannschaften Mannheim und Gladbach gewinnen und dann gegen die hinteren Vereine wie Köln, Neuss und Krefeld verlieren – das bestärkt uns aber, dass wir in Zukunft mit etwas mehr Planungssicherheit sicher oben mitspielen können. Das Einzige, was wir wohl noch besser trainieren müssen, und auch mehr Glück brauchen, sind die entscheidenden Tiebreaks“, so Dörfler weiter.

Außerdem zu erwähnen ist, dass die Chemie zwischen den meist neuen Rosenheimer Spielern sehr gut gestimmt hat und sich ein echter Teamgeist gebildet hat. Viele der Spieler haben auch schon für die nächste Saison ihr Interesse bekundet.

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