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Dzumhur der Vielspieler

1860 Rosenheims Premierensaison in der Tennis-Bundesliga: Nur zwei Heimsiege

Jubel bei Damir Dzumhur: Der Bosnier holte die meisten Siege für Rosenheim.
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Jubel bei Damir Dzumhur: Der Bosnier holte die meisten Siege für Rosenheim.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Auf eine gelungene Debüt-Saison in der 1. Tennis-Bundesliga kann der TC 1860 Rosenheim zurückblicken. Zwar gewannen die Rosenheimer nur zwei Heimspiele, stehen aber am Ende auf dem fünften Tabellenplatz.

Rosenheim – Der TC 1860 Rosenheim kann auf eine gelungene Premierensaison in der 1. Tennis-Bundesliga zurückblicken. Schon vor den letzten beiden Spieltagen hatte der Aufsteiger den Klassenerhalt bereits sicher in der Tasche und hatte vor allem auch das heimische Publikum überzeugt. Und das, obwohl die Sechziger drei ihrer fünf Heimpartien verloren haben. Von den 9:9 Punkten, die am Ende den fünften Tabellenplatz bedeuteten, holten die Rosenheimer 5:3 Zähler in der Fremde, während man in der Heimbilanz auf 4:6 Punkte kam.

Dem Auftaktsieg über Rochusclub Düsseldorf folgte ein herausragender 4:2-Erfolg über den späteren Meister Mannheim. Danach musste man sich dem Absteiger Köln mit 2:4 beugen, verlor das Derby gegen Großhesselohe mit 2:4 und musste sich dann auch dem Abstiegskandidaten aus Krefeld mit 1:5 geschlagen geben.

Letztes Wochenende trübt Rosenheimer Bilanz

Das letzte Wochenende mit den beiden 1:5-Niederlagen gegen die beiden Niederrhein-Teams aus Krefeld und Neuss hat letztlich die hervorragende Rosenheimer Bilanz etwas verhagelt. Hätten die Sechziger in diesen Begegnungen zwei Siege gelandet, dann wäre sogar noch der zweite Rang möglich gewesen! Am Ende war die Statistik mit vier Siegen, einem Unentschieden – in Aachen – und vier Niederlagen ausgeglichen.

Die Doppel-Bilanz der Sechziger – links Sam Weissborn mit Damir Dzumhur – war negativ.

Den Meistertitel sicherte sich der TK Grün-Weiß Mannheim zum dritten Mal in Folge. Die Mannen aus der Quadratestadt verloren zwei Spiele – in Rosenheim und am letzten Spieltag, als alles schon entschieden war, in Großhesselohe. Für die Mannheimer standen letztlich 14:4 Punkte zu Buche, der Tabellenzweite Gladbach kommt auf 13:5 Zähler – und musste sich auch den Sechzigern geschlagen geben. Hinter Großhesselohe (12:6) und Neuss (11:7) hatten sich die Rosenheimer auf Rang fünf einquartiert – direkt danach kam der Abstiegskampf, denn Rochusclub Düsseldorf, Aachen, Krefeld und Köln kamen jeweils auf 7:11 Punkte.

Köln und Sennelager müssen runter

Am Ende entschied die schlechtere Matchpunkte-Bilanz gegen die Kölner, die gemeinsam mit TuS Sennelager (3:15) den Weg in die 2. Bundesliga antreten müssen und vom TC Ludwigshafen und TC Bredeney ersetzt werden. Der Matchpunkte-Vergleich: Düsseldorf 24:30, Aachen und Krefeld je 23:31 und Köln 22:32. Dabei wurde den Domstädtern die schlechte Einzelbilanz (12:24) zum Verhängnis.

Juan Ignacio Londero, Nummer zwei bei 1860, siegte nur in einer seiner fünf Begegnungen.

Rosenheims Matchpunkte waren mit 27:27 ausgeglichen, was zur Saison passte. Dabei lautete die Bilanz 19:17 aus den Einzeln und 8:10 aus den Doppeln. Die besten Einzelspieler waren in Mannheim (24:12), die besten Doppel spielte Neuss (15:7).

Dzumhur mit den meisten Siegen von 1860

Die meisten Siege für die Sechziger fuhr Damir Dzumhur ein, der sieben Spiele gewann. Der Bosnier war auch der Vielspieler mit elf Einsätzen. Pechvogel im 1860-Team war Matteo Viola, der bei seinen drei Einzelniederlagen jeweils knapp im Match-Tiebreak unterlegen war. Die einzelnen Statistiken der eingesetzten Rosenheimer Spieler:

  • Aljaz Bedene (Einzel 1:0 = 1:0)
  • Juan Ignacio Londero (Einzel 1:2, Doppel 0:2 = 1:4)
  • Daniel Elahi Galan (Einzel 1:0, Doppel 1:0 = 2:0)
  • Damir Dzumhur (Einzel 4:2, Doppel 3:2 = 7:4)
  • Blaz Rola (Einzel 2:2, Doppel 1:3 = 3:5)
  • Alessandro Giannessi (Einzel 3:1, Doppel 1:1 = 4:2)
  • Alejandro Tabilo (Einzel 1:2, Doppel 2:1 = 3:3)
  • Sebastian Ofner (Einzel 0:2, Doppel 1:1 = 1:3)
  • Lorenzo Giustino (Einzel 3:1, Doppel 0:3 = 3:4)
  • Matteo Viola (Einzel 2:3, Doppel 2:3 = 4:6)
  • Lukas Jastraunig (Einzel 0:2, Doppel 1:2 = 1:4)
  • Oliver Mrach (Doppel 1:0 = 1:0)
  • Sam Weissborn (Einzel 1:0, Doppel 3:2 = 4:2).

Der Duracell-Mann der Liga war Düsseldorfs Teymur Gabashvili, der an allen neun Spieltagen im Einzel und Doppel auflief und mit neun Siegen und neun Niederlagen ausgeglichen abschnitt. Die meisten Punkte holten Mannheims Pedro Martinez Portero mit 10:3 (5:1 im Einzel und 5:2 im Doppel) und Gladbachs Robin Haase mit 10:2 (4:1 im Einzel, 6:1 im Doppel).

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