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Jetzt oder nie! Aber wie?

1860 Rosenheim vor bedeutender Partie gegen Memmingen

Physisch starke Doppelspitze: Christoph Fenninger (links) und Dominik Bacher sollen auch gegen Memmingen wieder gemeinsam stürmen.
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Physisch starke Doppelspitze: Christoph Fenninger (links) und Dominik Bacher sollen auch gegen Memmingen wieder gemeinsam stürmen.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Die Luft für den TSV 1860 Rosenheim im Abstiegskampf der Fußball-Regionalliga wird immer dünner Noch immer sechs Punkte Abstand auf einen der Relegationsplätze und nur noch zwölf Partien zu spielen machen das Heimspiel gegen den FC Memmingen so schon zum „Jetzt oder nie“-Spiel.

Rosenheim – Nach vier Begegnungen seit dem Ende der Winterpause und zwölf Partien vor Schluss darf – trotz des beliebten Von-Spiel-zu-Spiel-schauens – ein Blick auf die Tabelle der Fußball-Regionalliga Bayern schon mal gegönnt sein. Und da findet sich der TSV 1860 Rosenheim weiterhin am Ende des Klassements. Der Rückstand auf die Relegationsplätze beträgt vor dem Samstag-Heimspiel gegen den FC Memmingen (Spielbeginn bereits um 13 Uhr) zwar nur noch sechs Zähler und damit einen weniger als zum Jahreswechsel, allerdings haben die Sechziger schon zwei Partien mehr absolviert – und die Zeit für eine Aufholjagd wird immer weniger!

„Jetzt oder nie“

Insofern darf das Motto vor dem Heimspiel durchaus schon „Jetzt oder nie“ lauten. Immerhin steht Memmingen selbst kurz vor der Abstiegszone und darf als direkter Konkurrent bezeichnet werden, auch wenn das bei elf Zählern Unterschied nicht unbedingt passend ist. Allerdings sind auch die Allgäuer nach der 1:3-Heimniederlage gegen Pipinsried vom vergangenen Dienstag unter Druck geraten. Und so könnten die Rosenheimer mit einem Heimerfolg den Kontrahenten tiefer in den Abstiegsstrudel hineinziehen. „Das muss auch unser Ziel sein“, sagt Florian Heller. Der 1860-Trainer hat seinen Mannen klargemacht, dass der verdientermaßen erkämpfte Punkt vom Dienstag gegen Wacker Burghausen „gut und schön“ sei, aber erst richtig Wert erhalte, „wenn wir jetzt auch nachlegen“.

Das ist aber nicht nur aufgrund der Tabellensituation und der Tatsache, dass die Rosenheimer in den vier Spielen seit Wiederbeginn noch sieglos sind, leichter gesagt als getan. Denn Heller saß am Freitagmittag noch auf „glühenden Kohlen“ und wartete verzweifelt auf Rückmeldungen seiner Spieler. Zum Abschlusstraining hatte er nämlich nur noch eine komplette Elf zur Verfügung, der Rest fehlte verletzt oder erkrankt. Die Vorbereitung des 1860-Trainers auf Spiel und Gegner wird also – wie so oft in dieser Spielzeit – von vielen Unwägbarkeiten begleitet. Sicher ist, dass Sam Zander und Nico Schiedermeier jeweils gelbgesperrt pausieren müssen, dafür hat Tim Kießling seine Sperre abgesessen und ist auch einsatzbereit. Von den zuletzt bereits fehlenden Akteuren wird es hingegen keiner rechtzeitig zurück ins Aufgebot schaffen. „Wir werden die bestmögliche Elf aufbieten und mit viel Leidenschaft um den Sieg kämpfen“, sagt Heller. Das ist gegen Burghausen – abgesehen vom Sieg natürlich – eigentlich auch prächtig gelungen.

Memmingen „eine klassische Regionalligamannschaft“

Dass es erneut ein Kampf werden dürfte, liegt auch am Gast. Mit Memmingen kommt laut Heller „eine klassische Regionalliga-Mannschaft, die viel Körperlichkeit mitbringt“. Dazu passt auch der neue Angriffshüne Dominik Stroh-Engel. Der Ex-Bundesliga-Spieler kam im Winter aus Kufstein ins Allgäu und „wird für unsere Innenverteidiger eine ordentliche Aufgabe“. Auf der anderen Seite begründet Heller seine Hoffnungen in seine ebenfalls physisch starke Doppelspitze. Dominik Bacher und Christoph Fenninger harmonierten gegen Burghausen bereits gut, nur muss bei der Treffsicherheit der Knoten platzen. Und das aufgrund der Bedeutung des Spiels besser gleich als spät.