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Vor dem Start in die Regionalliga

1860 Rosenheims Sportchef Hans Kroneck: Realistisch, aber mit „einem guten Gefühl“

Hans Kroneck hat für die Frühjahrsrunde „ein gutes Gefühl“.
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Hans Kroneck hat für die Frühjahrsrunde „ein gutes Gefühl“.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Mit einem Heimspiel gegen den SC Eltersdorf starten die Regionalliga-Fußballer des TSV 1860 Rosenheim am Samstag in die Frühjahrsrunde. Für die Sechziger, derzeit Tabellenschlusslicht, steht von Beginn an Abstiegskampf pur auf dem Programm. Sportlicher Leiter Hans Kroneck ist „realistisch“, geht aber „mit einem guten Gefühl“ in den Endspurt.

Rosenheim – Für den TSV 1860 Rosenheim beginnt am Samstag die entscheidende Phase in der „Mission Klassenerhalt“. Die Sechziger sind aktuell Schlusslicht in der Fußball-Regionalliga Bayern und planen in der Frühjahrsrunde den Vormarsch, um sich eine weitere Spielzeit in der höchsten bayerischen Fußball-Liga zu sichern. Dem Anfang will die Mannschaft von Trainer Florian Heller im Heimspiel gegen den SC Eltersdorf (Anpfiff ist um 14 Uhr im Jahnstadion) machen. Die OVB-Sportredaktion hat beim Sportlichen Leiter Hans Kroneck vor dem Start nachgefragt.

Mannschaft hat stabile Spiele gezeigt

Mit welchem Gefühl gehen Sie in die Punktspiele?

Hans Kroneck: Mit einem guten Gefühl. Ich bin realistisch und weiß, dass das eine schwierige Geschichte wird. Aber wir haben schon in den letzten Spielen im Herbst und nun auch in der Vorbereitung sehr stabile Spiele gezeigt und haben auch nicht verloren – und wir hatten mit Unterhaching, Kuchl und Wacker Innsbruck starke Gegner. Deshalb sage ich: Wenn wir von Verletzungen und Corona weitgehend verschont bleibe n, dann haben wir eine Chance und können das schaffen.

Sie kennen die Reden von den Mannschaften, die in der Vorbereitung alles gewinnen, um dann im Punktspiel mit leeren Händen da zu stehen...

Kroneck: Das sind die alten Floskeln und Sprichwörter, die hat es ja schon im vergangenen Jahrhundert gegeben. Für mich ist ein Vorbereitungsspiel wie ein Pflichtspiel, da kannst du dir den Glauben und das Selbstvertrauen für die Punktrunde holen. Dass die Mannschaft an sich glaubt, war ja im Herbst nach unserem Start nicht so oft der Fall. Aber mit den Ergebnissen wächst ja auch die Brust. Und das sehe ich nach diesen Spielen schon.

Haching-Neue passen „menschlich und sportlich voll“

Sie haben drei Spieler aus Unterhaching bekommen. Wie haben die sich bislang eingefügt?

Kroneck:Die drei Spieler ( Dominik Bacher, Stephen Mensah, Julien Richter, d. Red.) passen menschlich und sportlich voll zu uns. Wir sind durch sie flexibler geworden. Hatten wir im Herbst Verletzungsausfälle, dann mussten wir gleich immer die ganze Aufstellung umstellen. Nun sind wir da viel variabler und können auch von der Bank nachlegen. Zudem ist natürlich die Trainingsintensität viel höher geworden.

Die Mannschaft hat ein „Trainingslager dahoam“ absolviert. Was hat das gebracht?

Kroneck: Wir konnten eine Woche in der Gemeinschaft leben, die Spieler mussten nicht an die Arbeit denken, das Trainerteam konnte viele Einzelgespräche führen. Wir hatten zudem Glück mit dem Wetter und dadurch auch gute Bedingungen. Die Trainer konnten eine Woche lang mit der Mannschaft arbeiten, sprechen und Inhalte trainieren. Dazu hatten wir noch einen sehr lustigen Mannschaftsabend und Teamevents wie das Stockschießen.

„Müssen uns auf unsere Spiele konzentrieren“

Wie sehr haben Sie eigentlich auf die Transfers und ersten Spiele der Konkurrenz geschaut?

Kroneck: Das ist für uns natürlich wichtig. Die Transfers weniger, weil ja klar ist, dass sich jeder verstärken will. Aber man muss erst mal abwarten, ob der ein oder andere namhafte Spieler dann auch in den Verein passt. Das ist aktuell noch schwierig zu beurteilen. Natürlich haben wir auf die ersten Ergebnisse geschaut. Aber wir müssen uns in erster Linie auf unsere Spiele konzentrieren und diese gewinnen.

Wollen Sie die Chance auf den Klassenerhalt in Prozent beziffern?

Kroneck: Nein, das will ich nicht. Ich kann nur sagen, dass ich ein gutes Gefühl habe. Es ist aber alles von vielen Faktoren abhängig. Verletzungen und Corona-Erkrankungen hatte ich ja schon erwähnt, aber auch das nötige Spielglück und die ein oder andere Schiedsrichter-Entscheidung.

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