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Fußball-Bayernligist mit großen Problemen

1860 Rosenheim mit „Grottenkick“: Den Sechzigern droht die nächste ganz schwere Saison

Ein Blick in die Gesichter der Rosenheimer Trainer und Betreuer verrät, wie das Heimspiel gegen Kottern gelaufen ist. Von rechts Trainer Florian Heller, Co-Trainer Michael Wallner und Torwarttrainer Andres Rüb.
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Ein Blick in die Gesichter der Rosenheimer Trainer und Betreuer verrät, wie das Heimspiel gegen Kottern gelaufen ist. Von rechts Trainer Florian Heller, Co-Trainer Michael Wallner und Torwarttrainer Andres Rüb.
  • VonFranz Ruprecht
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Gerade erst aus der Fußball-Regionalliga abgstiegen droht dem TSV 1860 Rosenheim die nächste schwere Saison. Mit Leistungen wie gegen Kottern vergrault man auch noch die treuesten Fans.

Rosenheim – Die erste gefühlte Niederlage für den TSV 1860 Rosenheim gab es bereits bevor das Bayernligapunktspiel gegen den TSV 1874 Kottern überhaupt angepfiffen wurde. Christoph Fenninger, der in der abgelaufenen Regionalliga-Rückrunde die meisten Tore erzielte, verlässt den Verein ab sofort in Richtung Bayreuth.

„Die Jungs haben es kurz vor Anpfiff erfahren“

„Das war schon ein Brett, die Jungs haben es kurz vor Anpfiff erfahren“ so Chefcoach Florian Heller. Ob es einen direkten Einfluss auf die Partie hatte, sei dahingestellt. Jedenfalls kassierte das Team von Heller eine verdiente 1:3-Heimniederlage.

Eine der Chancen für Kottern: Den Kopfball von Roland Fichtl kurz vor der Halbzeit parierte Torhüter David Daroczi.

Nach dem Auftaktsieg vor einer guten Woche gegen Gundelfingen setzte es nun bereits die zweite Niederlage hintereinander und die Sechziger rutschen Richtung Tabellenkeller. „Sommerfußball, Grottenkick“, hörte man einige Kritiker unter den treuesten Stammzuschauern sagen, deren Anzahl immer mehr zu schwinden scheint.

Notizzettel blieb leer

Der Notizzettel über Torchancen der Gastgeber in der ersten Halbzeit blieb bis auf wenige Ausnahmen leer. „Wir hatten in den ersten 20 Minuten brutale Schwierigkeiten auf den Spielzugriff, ehe wir dann bis zur Halbzeit eine Druckphase aufbauen konnten“, bilanzierte Heller nach dem Spiel. Cosentino hatte eine gute Gelegenheit, traf aber nicht. Einen Kopfball von Roland Fichtl kurz vor der Halbzeit parierte Torhüter David Daroczi klasse.

Bemühungen um den Ausgleichstreffer

Anfang der zweiten Halbzeit flammte dann so etwas wie ein Kombinationsspiel der Gastgeber auf, das aber schnell verpuffte. Kurz darauf war die linke Abwehrseite nicht im Bilde und schon lag man 0:1 zurück. Die Bemühungen um den Ausgleichstreffer waren der jungen Sechzigertruppe nicht abzusprechen, nur die Spielideen und deren Umsetzung blieben bescheiden.

„Wir versuchten es über Flankenbälle in Elferhöhe, die allerdings nicht konsequent zu finalisieren waren“, so Heller Eine davon verwertete Bojan Tanev zum 1:1-Ausgleich. Keine zwei Zeigerumdrehungen später dann die nächste „gefühlte Niederlage“, als Vetaj wie beim ersten Gegentreffer die Abwehr samt Torhüter „alt aussehen“ ließ und die Gästeführung markierte.

Deprimierte Sechziger

Das Aufbäumen gegen die drohende Heimniederlage half alles nichts, in der Schlussphase kassierten die deprimierten Sechziger den 1:3-Endstand. Gewitterwolken zogen am Abendhimmel auf, symbolisch könnte sich das auch auf die derzeitige Lage des TSV 1860 Rosenheim beziehen.

Nur drei Tore in drei Spielen jeweils nur von Tanev und der bisher beste Torschütze weg – es deutet sich eine erneut schwere Spielzeit an.

Die Spielstatistik

TSV 1860 Rosenheim: Daroczi, Kuchler, Kießling, Tanev, Gratt, Marinkovic (ab 61. Schweder), Wallner, Cosentino (ab 88. Summerer), Jesse, Salkic (ab 61. Merdan), Löser (ab 71. Polat).

Tore: 0:1 (51.) Fatlind Vetaj, 1:1 (76.) Bojan Tanev, 1:2 (78.) Fatlind Vetaj, 1:3 (82.) Kim Paschek

Schiedsrichter : Fabian Kilger

Zuschauer: 120

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