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1860 Rosenheim lässt Big Points liegen

Enttäuschung nach dem Spiel:Sechziger-Torhüter Mario Stockenreiter.  Fehrmann
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Enttäuschung nach dem Spiel:Sechziger-Torhüter Mario Stockenreiter. Fehrmann

Pipinsried – Der Fußball-Regionalligist TSV 1860 Rosenheim hat am Samstag die große Chance verpasst drei Big Points für den Klassenerhalt einzufahren.

Das Team von Trainer Thomas Kasparetti unterlag dem Tabellenletzten FC Pipinsried im Kellerduell mit 1:2 Toren, obwohl die Sechziger zur Halbzeit durch einen Kopfballtreffer von Linor Shabani mit 1:0 (35.) in Front gelegen waren. Doch die Hausherren fanden nach einem Freistoß von Kasim Rabihic, den dessen Vereinskollege Luis Grassow per Kopf ins Netz verlängerte, zurück in die Partie (1:1, 48.). Thomas Bergers Gewaltschuss zum 2:1 (69.) wirkte schon wie eine Vorentscheidung – die Rosenheimer waren nicht mehr in der Lage zu antworten. Nicht einmal, als Pipinsrieds gefährlichster Stürmer Kasim Rabihic nach 80 Minuten die Ampelkarte nach zwei Fouls sah.

Kasparetti war nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht: „Die Niederlage fühlt sich wie ein Tiefschlag an, speziell nach unserer Halbzeitführung.“

Die erste halbe Stunde hatte allerdings den Hausherren gehört. Einzig der starke Sechziger-Tormann Mario Stockenreiter verhinderte einen frühen Rückstand, zum Beispiel als er einen 20-Meter-Freistoß von Amar Cekic mit den Fingerspitzen um den linken Pfosten lenkte (32.).

Kasparetti stellte von einem 4-4-2 auf ein 3-5-2 um. Prompt führte die Überzahl im Mittelfeld zu einer Balleroberung: Philipp Maier lupfte das Leder aus 35 Metern in den Hausherren-Strafraum, in den sich Linor Shabani geschlichen hatte – FCP-Keeper Thomas Reichlmayr reckte sich bei Shabanis Kopfball vergebens (0:1, 35.).

Die Partie kippte, der TSV wollte nachlegen. Markus Einsiedler traf aus knapper Abseitsposition (41.), wurde aber zurückgepfiffen. Danijel Majdancevic zog aus kürzester Distanz ab – irgendwie brachte Reichlmayr seine Hand noch an den Ball (45.+2). „Wir gingen mit einem guten Gefühl in die Pause“, beschrieb der Rosenheimer Coach die Stimmung. Die sich allerdings sofort wieder drehte, als Grassow unmittelbar nach der Pause ausglich (1:1, 48.). Warum der TSV nicht mehr antworten konnte, blieb rätselhaft. „Wir müssen analysieren, was passiert ist“, meinte Kasparetti. Er versuchte zwar durch die Einwechslungen von Yanick Tobias (für Shabani, 65.) und Omer Jahic (für Mayerl, 77.) neue Impulse zu setzen, die aber verpufften. Selbst als der TSV die letzten 15 Minuten in Überzahl agieren konnte.

Der Sieg der Hausherren stärkte die schwierige Position von Kasparettis Kollegen Fabian Hürzeler, der in der vergangenen Woche kurz vor dem Rauswurf stand.

Der TSV 1860 Rosenheim bleibt 16. (31 Punkte), knapp vor dem FC Pipinsried und dem SV Heimstetten (beide 29 Punkte), einen Zähler hinter dem 15., FC Augsburg 2.

Bei einem Sieg hätte der TSV mit dem 14., Greuther Fürth 2, gleichziehen können. „Die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag“, prophezeite der Rosenheimer Coach.

Am kommenden Samstag ist der Neunte, FV Illertissen, im Jahnstadion zu Gast (14 Uhr).

TSV 1860 Rosenheim: Stockenreiter – Linner, Lenz, Wallner, Krätschmer – Räuber, Maier, Shabani (65. Tobias), Mayerl (77. Jahic) – Majdancevic, Einsiedler

Schiedsrichter:Steffen Ehwald (FC Geldersheim, SG Schweinfurt)

Zuschauer: 360

Tore: 0:1 Shabani (36., Flanke Linner); 1:1 Grassow (49.); 2:1: Berger (69.).

Gelb-Rot: Rabihic (80., wiederholtes Foul).

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