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Nach dem 1:0 in Gebenbach: Jetzt fehlt 1860 Rosenheim noch ein Remis zum Klassenerhalt

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Jubel beim TSV 1860 Rosenheim nach dem spielentscheidenden Tor durch Danijel Majdancevic.

Das war der Türöffner zum Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern: Der TSV 1860 Rosenheim gewann das erste Relegationsspiel in Gebenbach mit 1:0 durch ein Tor von Danijel Majdancevic. Im Rückspiel am Sonntag, 16 Uhr, im Rosenheimer Jahnstadion reicht den Sechzigern ein Unentschieden.

Gebenbach – Eine Platzwunde am Kopf, eine Gelb-rote Karte, aber ein Sieg: Der TSV 1860 Rosenheim hat die erste Etappe zum Klassenerhalt in der Regionalliga erfolgreich hinter sich gebracht. In einem Abnutzungskampf holte die Elf von Thomas Kasparetti mit dem 1:0 in Gebenbach bei Amberg eine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag (16 Uhr) in Rosenheim.

"Gutes Auswärtsspiel aber noch nichts erreicht"

Markus Einsiedler (rechts), der später wegen wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah, im Duell mit Gebenbachs Andre Biermeier.

„Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel abgeliefert. Aber wir haben noch nichts erreicht“, mahnte der Trainer. Danijel Majdancevic war wieder einmal der Garant für den Sieg. Sein Treffer keine 100 Sekunden nach der Pause war eine kalte Dusche für die DJK Gebenbach. Der gerade erst eingewechselte Linor Shabani war noch am linken Pfosten gescheitert, den Abpraller versenkte der Rosenheimer Torjäger im rechten Eck des Gebenbacher Kastens. „Ein zu einfaches Tor“, ärgerte sich DJK-Trainer Faruk Maloku nach dem Schlusspfiff. „Ein Unentschieden wäre hochverdient gewesen.“

Rekordkulisse: 1650 Zuschauer

Doch schon fünf Minuten später hatte seine Mannschaft vor der Rekordkulisse von 1650 Fans wieder Oberwasser. Der bullige Johannes Böhm probierte in der eigenen Hälfte einen Seitfallzieher, Markus Einsiedler traf ihn quer in der Luft liegend, Böhm wälzte sich spektakulär am Boden, und Schiedsrichter Luka Beretic entschied sofort auf Gelb-Rot. Eine harte Entscheidung, eine Konzessionsentscheidung des Unparteiischen in seinem letzten Punktspiel? „Ein nervöserer Schiedsrichter hätte ihm schon vorher Rot gezeigt“, räumte Kasparetti ein. „Da müssen wir einen Tick cleverer sein.“ Er spielte auf eine Szene kurz nach dem 0:1 an, als Einsiedler im Zweikampf mit Jonas Lindner nachgetreten hatte. Da beließ es Beretic noch bei einer Verwarnung.

Lenz nach wenigen Sekunden mit tiefer Platzwunde

Musste wegen einer tiefen Platzwunde in der Halbzeit raus: Georg Lenz.

Für die „Sechziger“ war Einsiedler schon der zweite Verlust: Georg Lenz war wenige Sekunden nach dem Anpfiff mit Timo Kohler zusammengerasselt, machte bis zur Pause noch mit einem Kopfverband weiter, ehe er wegen der tiefen Platzwunde aufgeben musste. Die Hausherren legten mächtig los. Eine halbe Stunde mühten sich die Rosenheimer vergeblich, mit spielerischen Mitteln dem Sturm und Drang der Oberpfälzer Paroli zu bieten, kamen aber kaum durchs Mittelfeld. Vier Chancen zählte Trainer Maloku allein in der ersten Halbzeit. Dann nahmen Ludwig Räuber & Co. endlich die Zweikämpfe an und standen wenigstens in der Hintermannschaft sicherer.

Acht Minuten Nachspielzeit

Nach dem Rückstand probierte es die DJK brachial. Doch dass sie in Überzahl spielte, fiel kaum auf. Das Spiel wurde zerfahren, immer wieder wälzte sich ein Rosenheimer am Boden. „Die Gebenbacher tun sich schwer, wenn sie selbst das Spiel machen müssen“, analysierte Kasparetti. Jetzt zeigte sich die reifere Spielanlage der Oberbayern, die auch acht (!) Minuten Nachspielzeit überstanden. Den Rest erledigte ein stets sicherer Torwart Georg Stockenreiter, der in der 86. Minute mit einem Reflex das 1:1 aus zwei Metern vereitelte.

Die Spielstatistik

1860 Rosenheim: Stockenreiter – Krätschmer, Lenz (46. Shabani), Linner, Wallner, Majdancevic (90. Krueger), Einsiedler, Köhler, Mushkolaj (84. Tobias), Maier, Räuber. Schiedsrichter: Beretic (TSV Friedberg). Tor: 0:1 (47.) Majdancevic.

Gelb: Haller, Kohler, Lindner, Seifert – Shabani.

Gelb-Rot:  Einsiedler (53.)

Zuschauer: 1650.

Von Alexander Hübner

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