1860 Rosenheim gastiert am Samstag im Abstiegskampf in Rain: Ein typisches Novemberspiel

Wartet seitdem 23. August auf einen Treffer: Luftetar Mushkolaj. Ziegler

Jahresendspurt in der Fußball-Regionalliga Bayern. Für den TSV 1860 Rosenheim heißt es in den letzten drei Partien alles in die Waagschale werfen und möglichst viele Punkte zu ergattern.

Rosenheim – Am Samstag reist die Mannschaft von Thomas Kasparetti und Gerald Straßhofer zum TSV 1896 Rain. Ein unbequemer, robuster und zweikampfstarker Gegner – und obendrein ein direkter Konkurrent. Anpfiff dieser wichtigen Begegnung im Rainer Georg-Weber-Stadion ist 14 Uhr.

Thomas Kasparetti erwartet viel Kampf. „Es wird wohl ein typisches Spiel im November und auf tiefen Rasen werden. Das kommt dem TSV Rain, der sehr viel Qualität in den Zweikämpfen hat, selbstverständlich nicht unrecht.“ Rosenheims Coach spricht von den fußballerischen Grundtugenden Bereitschaft, Leidenschaft und Moral, aber auch von der Wichtigkeit der zweiten Bälle und der Bedeutung jedes einzelnen Zweikampfes. Wie es sein Team vor 14 Tagen in Burghausen geschafft hat. Am Ende gewann man durch einen Lenz-Treffer mit 1:0. Auch der TSV Rain hat sich gegen den SV Wacker Streicheleinheiten für die geschundene Regionalliga-Seele holen können. Trotz Rückstands gewann das Team von Alex Käs, der bereits mit 26 Jahren Trainer einer Regionalliga-Mannschaft ist, mit 4:2 gegen den ehemaligen Zweitligisten. Die Tendenz des Aufsteigers zeigt somit steil nach oben.

Beim TSV 1896 Rain ist Johannes Müller der entscheidende Mann, das weiß auch Rosenheims Chefanweiser: „Was er macht hat Hand und Fuß, er ist beinahe an jeder spielentscheidenden Szene beteiligt. Wenn wir ihn unter Kontrolle haben, steigen unsere Erfolgsaussichten.“ Beim TSV 1860 Rosenheim sind bis auf den gesperrten Markus Sattelberger sowie die verletzten Christoph Wallner, Alexis Fambo und Robert Köhler alle Mann an Bord.

Rosenheims Marschroute für die letzten Spiele ist klar definiert: Alles raushauen, was möglich ist. Und was würde sich hierbei mehr anbieten als ein tiefer, schwer zu bespielender Platz, der praktisch zu einem kampfbetonten Spiel am Samstagnachmittag einlädt. mpo

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