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Die Qualität fehlt beim Regionalligisten

1860 Rosenheim enttäuscht beim 0:2 gegen Aschaffenburg– Trainer Heller: „Es reicht nicht“

Die Entscheidung: Aschaffenburgs Nicolas Hebisch (rechts) trifft zum 0:2-Endstand.
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Die Entscheidung: Aschaffenburgs Nicolas Hebisch (rechts) trifft zum 0:2-Endstand.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Die nächste Niederlage für den Fußball-Regionalligisten 1860 Rosenheim: 0:2 gegen die Gäste aus Aschaffenburg. Trainer Hellers bitteres Fazit.

Rosenheim – Schon einmal hatte der TSV 1860 Rosenheim in dieser Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern auswärts mit 0:8 verloren und danach eine gute Reaktion gezeigt: Gegen Nürnberg II waren die Sechziger wenige Tage danach griffig und holten sich nicht unverdient drei Punkte.

Fehlpass- und Stockfehlerfestival

Diesmal hatte man im Rosenheimer Lager erneut auf eine Reaktion gehofft – was aber kam, war enttäuschend: Das Fehlpass- und Stockfehlerfestival mündete in eine 0:2-Niederlage gegen eine Mannschaft von Viktoria Aschaffenburg, die durchaus zu bezwingen gewesen wäre.

Die Gäste hatten nämlich selbst so ihre Sorgen und Probleme. Als drittschwächstes Auswärtsteam der Liga waren die Aschaffenburger mit gerade 13 Feldspielern angereist. Dass sich dann das Geschehen im ersten Durchgang fast ausschließlich in der Rosenheimer Spielhälfte abgespielt hatte, zeugt von der schwachen Darbietung der Hausherren. Torschüsse waren bis auf eine Aktion von Laurin Demolli aus spitzem Winkel nur aus der Distanz zu verzeichnen – mehr kam nicht. Auch nicht, als Trainer Florian Heller gestreng anwies: „Jetzt spielts mal Fußball!“

Ausgeschaut: Sam Zander hatte die große Chance auf den Ausgleich, aber Ex-Bundesliga-Keeper Max Grün tauchte ab und parierte.

Die Gäste-Führung hatte sich angedeutet

Kurze Zeit später klingelte es im Rosenheimer Kasten. Und der Treffer hatte sich angedeutet. Nicht nur in dieser Szene, in der Aschaffenburg binnen einer Minute gleich drei Mal das Tor machen konnte. Zunächst rettete Christoph Wallner noch bei der Hereingabe von Daniel Cheron, danach schoss Nicolas Hebisch an den Innenpfosten und letztlich platzierte Marco Metzger die Kugel aus 20 Metern trocken im linken Eck. Zwei Mal konnten die Sechziger nicht entscheidend klären, die Strafe folgte. „Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft“, meinte Aschaffenburgs Trainer Jochen Seitz.

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In der zweiten Halbzeit ein anderes Spiel

Im nächsten Satz vermeldete er aber auch: „In der zweiten Halbzeit haben wir ein anderes Spiel gesehen.“

1860 war nun etwas besser im Spiel und hatte nach einem Aschaffenburger Fehler plötzlich das 1:1 auf dem Fuß. Sam Zander lief alleine auf Viktoria-Tormann Max Grün zu, aber der 34-jährige ehemalige Bundesliga-Keeper (26 Einsätze für Greuther Fürth und den VfL Wolfsburg) schaute ihm die Aktion regelrecht ab, tauchte runter und parierte. Sein Verteidiger Niklas Borger erledigte den Rest und klärte vor dem bereitstehenden Nico Schiedermeier.

Nichts los im Sturm

Das war es dann aber auch schon mit Rosenheimer Offensivaktionen. In Abwesenheit von Sascha Marinkovic (gesperrt) und Christoph Fenninger (verletzt) war im Sturm nichts los. Der junge Armin Majanovic nutzte seine Chance überhaupt nicht. Gefährlich wurde es in Ansätzen nur, wenn Demolli zu seinen Läufen startete – letztlich fehlte ihm aber die Unterstützung. Heller verzweifelte, denn: „Wir hatten im Abschlusstraining schon ein paar Sachen probiert, mit denen wir durchgekommen wären. Aber davon war im Spiel nichts da.“

Ein blasser Auftritt

Das ist dann halt auch eine Frage der Qualität, die einfach nicht vorhanden ist. Dazu passend auch das Verhalten beim 0:2. Die Sechziger verloren mit einem Fehlpass an der Seitenauslinie den Ball, Aschaffenburg kam mit zwei schnellen Pässen zum Abschluss – die Entscheidung! Heller, der seine Mannschaft lange in Schutz genommen hatte, musste nach dem blassen Auftritt feststellen: „Das ist zu wenig. Es reicht nicht.“

TSV 1860 Rosenheim: Brenner – Benz (ab 46. Stegemann), Kießling, Wallner, Sattelberger (ab 67. Kuchler) – Zander, Schiedermeier, Shabani – Kamuf (ab 58. Steinherr), Majanovic (ab 74. Jesse), Demolli.

Schiedsrichter: Ostheimer (Sulzberg).

Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 Metzger (33.), 0:2 Hebisch (82.).

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