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Vor Heimspiel gegen Aschaffenburg

1860 Rosenheim: Das Lazarett lichtet sich – „das tut gut“

Sam Zander ist einer von sechs Spielern, die 1860 Rosenheim wieder zur Verfügung stehen.
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Sam Zander ist einer von sechs Spielern, die 1860 Rosenheim wieder zur Verfügung stehen.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Zumeist hat sich die Startformation beim Fußball-Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim fast von alleine aufgestellt. Das ist diesmal anders: „Ich habe wirklich Optionen“, sagt Trainer Florian Heller vor dem Heimspiel gegen Viktoria Aschaffenburg.

Rosenheim – Beim Informationsgespräch vor dem Spiel hatte die OVB-Sportredaktion einen gut gelaunten Florian Heller am Telefon. Der Trainer des TSV 1860 Rosenheim, Tabellenschlusslicht der Fußball-Regionalliga Bayern, präsentierte sich wie immer akribisch vorbereitet und kämpferisch. Der Unterschied zu den vorherigen Wochen: Das Benennen der für die anstehende Heim-Partie am Samstag um 14 Uhr gegen Viktoria Aschaffenburg ausfallenden Spieler ging diesmal wesentlich flotter als sonst. Dafür nahm die Aufzählung der Kader-Rückkehrer wesentlich mehr Zeit ein. Das Lazarett lichtet sich, „das tut gut“, sagt Heller. Und man konnte am Telefon fast spüren, wie erleichtert der Sechziger-Coach war – und wieviel Auftrieb ihm die positiven Nachrichten gegeben haben.

Heller: „Ich habe wirklich Optionen“

„Wir konnten erstmals im Training Zehn gegen Zehn spielen“, meinte der Rosenheimer Trainer, der Christoph Wallner, Markus Sattelberger, Sam Zander, Tim Kießling, Simon Kolb und Thomas Steinherr wieder mit an Bord hat. „Ich habe wirklich Optionen“, so Heller – ein Satz, den man heuer noch nicht gehört hatte.

Es ist klar, dass Sam Zander wieder in die Mittelfeldzentrale rücken wird. Dort hatte sich zuletzt gegen Bayreuth und in Schweinfurt Sascha Marinkovic versuchen müssen – und war auf verlorenem Posten. „Das war natürlich der Personalsituation geschuldet“, sagt Heller. Der eigentliche Stürmer Marinkovic wird ihm gegen Aschaffenburg nicht zur Verfügung stehen, er hat in Schweinfurt die fünfte gelbe Karte gesehen und ist gesperrt.

Zander wird wohl neben Linor Shabani und Nico Schiedermeier auflaufen, die offensiven Außen könnten dann Thomas Steinherr und Laurin Demolli besetzen – im Sturmzentrum wird Armin Majanovic seine Chance erhalten, weil Christoph Fenninger aufgrund von Adduktorenproblemen passen muss. „Armin hat seit Wochen ein hohes Trainingsniveau und kann sich nun anbieten“, sagt Heller.

Abwehrformation ist noch offen

Bleibt noch die Abwehr, die bisherige Achillesferse der Sechziger. Über die genaue Formation will der Sechziger-Coach nach dem Abschlusstraining entscheiden, fest steht nur: „Die Abwehr wird ein anderes Bild haben.“ Heller hat verschiedene Varianten im Kopf, sagt aber: „Das steht und fällt mit dem Befinden von Christoph Wallner und Markus Sattelberger.“ Beide seien beschwerdefrei ins Training eingestiegen und hätten in der Reha bei Corox gut gearbeitet. „Sie sind in einem guten Fitnesszustand.“

Im Tor wird Heller keinen Wechsel vornehmen, Joey Brenner wird zwischen den Pfosten stehen – auch wenn er in Schweinfurt acht Gegentore kassierte. „Er hatte aber maßgeblichen Anteil daran, dass wir in der ersten Halbzeit nur mit einem 0:3 in die Pause gegangen sind“, sagt Heller, „da waren einige starke Paraden dabei“.

Aschaffenburg in der Fremde noch nicht stark

Der Trainer und seine Mannschaften haben also einen neuen Schwung mitbekommen. Vielleicht hilft auch die Bilanz, denn Gegner Aschaffenburg hat in dieser Saison auswärts noch nicht allzu viel gerissen. Nur fünf Punkte und fünf Tore stehen für die Mannen vom Schönbusch in der Fremde zu Buche. Mit Tom Schulz (Kreuzbandriss), Hamza Boutakhrit und Roberto Desch (jeweils Gelbsperre) fehlen drei Stammspieler. Allerdings hat das Team zuletzt wieder Fahrt aufgenommen und acht Punkte aus den vergangenen fünf Spielen geholt.

Für Heller zählt aber nur der Blick nach vorne. Er sagt: „Wenn wir unsere Trainingswoche bestätigen können, dann haben wir gute Chancen.“ Immerhin haben die Sechziger schon einmal die Antwort auf eine 0:8-Pleite gefunden: Danach gab es gegen Nürnberg II mit 1:0 den bislang einzigen Sieg.

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