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Einmal ganz groß im Mittelpunkt

18 Ehrenamtliche des Fußballkreises Inn/Salzach mit dem DFB-Sonderpreis geehrt

Die 18 Geehrten des DFB-Sonderpreises 2020/21 mit Manni Schwabl (Mitte).
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Die 18 Geehrten des DFB-Sonderpreises 2020/21 mit Manni Schwabl (Mitte).

„Höslwang findet man nur, wenn man sich verfährt“, witzelte Manni Schwabl, Präsident der SpVgg Unterhaching und Ehrengast bei der Ehrenamtsverleihung des Fußball-Kreises Inn/Salzach im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“, über seine Anreise.

von Thomas Donhauser

Höslwang – Der Rahmen war etwas kleiner, das Flair der DFB-Sonderpreises 2020 aber mindestens genau so gut. Im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ in Höslwang hatte die Kreisehrenamtsbeauftragte Carmen Jutta Gardill (Pittenhart) die Ehrenamtsverleihung des Fußball-Kreises Inn/Salzach für die Jahre 2020 und 2021 organisiert.

Bis dato fand diese Veranstaltung immer in den Logen der Allianz-Arena auf Einladung des FC Bayern München im Rahmen eines Bundesligaspieles statt, da dies allerdings nicht möglich war, ging der Kreis Inn/Salzach diesen Weg. Hansi Gehrlein, der Hausherr und Vorsitzende des FC-Bayern-Fanclubs „13 Höslwanger“ freute sich, dass der Bayerische Fußball-Verband in Höslwang Station machte.

Die 83-jähige Berta Schätz vom TuS Kienberg wurde im Laufe des Abends zum Liebling von Manni Schwabl – und umgekehrt!

18 ehrenamtlich tätige Funktionäre, Trainer, Platzwarte, Kioskverkäufer, Festorganisatoren oder in anderen Dingen im Rahmen ihrer Fußballvereine tätige wurden im Laufe des kurzweiligen Abends geehrt. Und Gardill die mit ihrem Kreisvorsitzenden Michael Baumann (Rosenheim), dem Bezirksvorsitzenden Robert Schraudner (München) und dem Bezirksehrenamtsbeauftragten Andreas Gegg (Ingolstadt) den Abend gestaltete, hatte ein Ass im Ärmel: Manni Schwabl, der Präsident der SpVgg Unterhaching, trat als Ehrengast auf. Und wer den Ex-Nationalspieler kennt, der weiß, dass es im Laufe des Abends nicht nur ernste Töne gab. „Höslwang findet man nur, wenn man sich verfährt“, so umschrieb Schwabl seine Anreise.

„Sonst würde es nicht funktionieren“

Schraudner nannte in seinem Grußwort Zahlen: 47 Prozent der über 14-Jährigen sind im Ehrenamt tätig. „Und nicht nur der Fußball würde sonst nicht funktionieren“, erklärte Schraudner. Sollten alle bezahlt werden, so wäre es der größte Posten im Staatshaushalt. „Danke an das Engagement und an die Personen, die normalerweise nicht im Mittelpunkt stehen. Bleibt’s bei der Stange“, forderte Schraudner die Geehrten auf. Kurz ging er auf die letzten eineinhalb Jahre der Pandemie ein. Dass nicht mehr Fußball gespielt wurde, habe es „seit dem Krieg“ nicht mehr gegeben.

Mit Schwabl führte Schraudner eine kleine Talkrunde. „Die Regionalliga ist schön“, unkte der Ex-Nationalspieler. Er lobte die jungen Spieler, die momentan für Schlagzeilen sorgen – wie Jamal Musiala (FC Bayern), Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) und Karim Adeyemi (Red Bull Salzburg). Letzterer kam aus der Talentschmiede der Unterhachinger. „Gut, dass junge Spieler rauskommen, sie sind auch noch bodenständig.“ Zum Ehrenamt verdeutlichte Schwabl, dass die Basis gestärkt werden müsse, die Jugend und auch das Ehrenamt.

15 Männer und fünf Frauen

Bezirksehrenamtsvorsitzender Andreas Gegg informierte, dass 15 Männer und fünf Frauen jährlich für ihre Tätigkeiten geehrt werden. Er übernahm mit Schraudner, Schwabl, Baumann und Gardill den Ehrungsteil. Aus der Ausschreibung von 2020 wurden Manfred Lutz (TSV Bernau), Andreas Riedl (SV Weidenbach), Martin Kendlinger (SV Ostermünchen), Ernst Töglhofer (SV Bad Feilnbach), Ernst Grüner (TSV Altenmarkt), Rolf Eisenkolb (ASV Grassau), Hans Mayer (TSV Petting), Herbert Stadler (TSV Peterskirchen), Gerhard Stöttner (SpVgg Pittenhart), Hans Koroschetz (SV/DJK Emmerting), Angelika Sewald-Löffelmann (TSV Schnaitsee) und Berta Schätz vom TuS Kienberg auf die Bühne gebeten und ausgezeichnet. Für 2021 wurden Michael Linner (SV Prutting) Johann Schmid (SV Saaldorf), Heinz Pfefferkorn (TSV Palling), Hanni Brandhofer (SV Reichertsheim), Erika Pohlner (SC Inzell) und Alexandra Seisenberger vom FC Mühldorf von ihren Vereinen vorgeschlagen.

Mit der 83-jährigen Berta Schätz („Fußball ist mein Leben“) vom TuS Kienberg hatte auch Manni Schwabl ihren Liebling gefunden. „Die Leistung ist nicht hoch genug zu bewerten“, sagte er im kleinen Plausch mit der Kienbergerin. Schätz erklärte: „Wenn Fußball im Fernsehen kommt, dann ist der Abend gerettet.“ Die Geehrten bekamen eine DFB-Uhr, eine Urkunde und ein Präsent.

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